Angeljacken: Kauftipps, Test & Vergleich 2018

Worauf Sie beim Kauf eines Angeljacke achten müssen, wird in diesem Artikel ausführlich erklärt. Wir stellen sechs Jacken-Modelle vor, damit Ihnen die Qual der Wahl ein wenig erleichtert wird.

Wasserdicht muss sie sein

Am Fluss

Am Fluss

Beim Angeln sind Sie neben dem Wind auch dem Regen oder anderen Niederschlägen ausgesetzt. Deshalb sollte Ihre Angeljacke wasserdicht sein. Lassen Sie sich nicht allein vom Prädikat wasserabweisend täuschen. Denn das bedeutet nicht automatisch wasserdicht. Mit einer wasserabweisenden Jacke können Sie einem kurzen Schauer widerstehen. Bei einem anhaltenden Regen genügt diese Eigenschaft nicht. Eine optimale wasserdichte Jacke können Sie am Wert der Wassersäule erkennen. Sie bestimmt die Kriterien, mit dem die Wasserdurchlässigkeit einer Membran oder eines Stoffes gemessen wird.

Zur Messung setzt man die Außenseite dem Wasser aus. Startend bei Null steigt die Wassersäule um 100 bis 600 Millimeter pro Minute. Gemessen wird, wann drei Tropfen durch den Stoff auf die Innenseite gedrungen sind. Der Druck an dem Zeitpunkt wird in Millimeter Wassersäule ausgedrückt. Eine gute Anglerjacke sollte eine Wassersäule von mindestens 10.000 Millimeter haben. Optimal sind Jacken mit einer Wassersäule von 20.000 Millimetern. Ab 30.000 Millimeter eignen sich die Anglerjacken für schwere Wetter auf hoher See und für einen hohen Druck, der etwa beim Tragen eines Rucksacks ensteht. Wenn Sie allerdings normal angeln und an einem Fluss oder See in Wind und Regen ansitzen, kommen Sie mit Wassersäulen zwischen 10.000 und 20.000 Millimetern gut aus.

Warm für kalte Tage

Für Angelausflüge in den kalten Jahreszeiten ist es nicht nur wichtig, dass Ihre Anglerjacke wasserdicht ist und keinen Wind durchlässt, sie muss in auch eine optimale Wärmeisolierung aufweisen. Wie gut Ihre Jacke die Kälte außen vor hält, darüber entscheidet zuerst das Material. Ist es wasser- und winddicht, dringt die kalte Luft nicht bis zum Körper durch. Doch das allein sorgt noch nicht für eine gute Wärmeisolierung. Deswegen spielen auch Art und Material des Futters eine wichtige Rolle.

Leichte Jacken, die nur aus einer Lage bestehen, halten die Kälte nur in einem begrenzten Maße zurück. Meist sind diese Jacken innen flauschig angeraut. Auf den ersten Blick suggeriert das eine gute Wärmeisolierung. Bei lang anhaltender und starker Kälte ist diese Art der Abfütterung allerdings nicht ausreichend. Besser sind Jacken, die aus zwei Lagen bestehen, einer Außenjacke und einem extra Innenfutter. Das Innenfutter oder die Innenjacke besteht in der Regel aus einem wärmenden Fleece oder aus Softshell. Zwischen den äußeren und den inneren Lagen bilden sich einzelne Luftpolster. Sie werden durch die Körperwärme des Trägers erwärmt. Darüber hinaus muss die Jacke atmungsaktiv sein. So bezeichnet man die Fähigkeit von Materialien, wie Polyester, Wolle oder Viskose, den Schweiß als Wasserdampf nach außen gelangen zu lassen.

Sechs Angeljacken im Vergleich

In folgender Tabelle finden Sie einen Vergleich von den besten 6 Angeljacken, die der Markt aktuell anbietet. Bei unserer Recherche nach den besten Angel- und Outdoor-Produkten sammeln wir Bewertungen und Rezensionen aus verschiedenen Quellen wie z.B. Fachmagazinen, Foren und Online-Shops zusammen und werten diese anschließend nach unserem eigens entwickelten Raitings-System aus. Mehr Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie hier.

Pinewood Fish Jacke Hotspot Angler JackePreis-Leistung Tipp Imax Thermo Smock Scierra X-Tech Jacket Shimano Angeljacke Simms Bulkley Fliegenfischen
Optimal geeignet für Wattangeln Spinnangeln Seefischerei Wattangeln Winterangeln Fliegenfischen
Material Polyamid Polyamid Polyester Polyester Polyester Polyamid
Wassersäule 6.000 mm ca. 5.000 mm 10.000 mm 8.000 mm über 10.000 mm ca. 7.000 mm
Taschen
  • 2 Brusttaschen
  • 1 Armtasche
  • 2 Brusttaschen
  • 1 Armtasche
  • 2 Seitentaschen
  • Vordertasche mit Reißverschluss
  • 2 Brusttaschen
  • 2 Handtaschen
  • 2 Seitentaschen
  • 2 Brusttaschen
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Bequem und praktisch im Einsatz

Angeln

Angeln

Eine empfehlenswerte Anglerjacke zeichnet sich außer den oben angesprochenen Faktoren durch funktionale Details aus. Neben einem guten Schnitt sind da zum Beispiel einfach oder sogar doppelt verschweißte Nähte von Bedeutung. Diese schützen vor Nässe und Wind. Eine andere kritische Stelle der Anglerjacke ist der Reißverschluss. Auch hier dürfen weder Wasser noch Wind eindringen. Als Schutz bietet sich eine Abdeckleiste an. Sie läuft im Inneren der Anglerjacke den Reißverschluss entlang und dichtet ihn quasi ab. Funktional ist außerdem eine Kapuze. Bei starkem Regen schützt sie den Bereich am Kopf und dem Hals. Idealerweise ist die Kapuze ohne Reißverschluss nahtlos am Kragen der Jacke angebracht. Eine integrierte Kapuze kann im Kragen verstaut werden. Lässt sie sich vorn zusammenziehen, kann sie auch nicht vom Kopf fliegen.

Noch besser abgedichtet wird eine Anglerjacke, wenn die Ärmel in einem verstellbaren Ärmelbund enden. Weiterhin sind die zahlreiche Taschen innen und außen vom Vorteil, in denen notwendiges Zubehör gut verstaut werden kann, auf das Sie schnell zurückgreifen können. Außerdem sollte die Jacke in dunklen Farben, noch besser sogar in Camouflage gehalten sein. Dann harmoniert das Kleidungsstück mit der Umgebung, sodass der scheue Zielfisch nicht verschreckt wird.




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