Angellexikon


Carolina-Rig

Carolina-Rig ist eine sehr effektive Angelmontage fürs Barschangeln. Dabei wird ein Gummiköder (z.B. Wurm oder Creature Bait) ohne Jigkopf an einem Vorfach aus Fluorocarbon nahe dem Gewässergrund angeboten. Dadurch, dass der Köder an einem Carolina-Rig unbeschwert ist, wird ihm ein sehr lebensechtes Spiel verliehen. Zusätzlich erzeugen das frei gleitende Bullet-Blei und die Lockperlen beim Einholen das sogenannte unverwechselbare „Klack-Geräusch“, das die Räuber anzieht. (Mehr erfahren)

Caster

Caster sind frisch verpuppte Maden. Nach ihrem Aussehen kann man feststellen, wie jung sie sind: Je heller die Caster desto jünger sind sie. Verglichen mit Maden sind Caster viel weicher und sitzen deshalb unstabiler am Haken. Aus diesem Grund werden sie durch Fische schneller vom Haken „geklaut“.

Catch & Release

Als Catch & Relase – zu Deutch „fangen und freilassen“ – wird im englischsprachigem Raum ein Brauch bezeichnet, Fische nur aus sportlichen Gründen zu fangen und unmittelbar danach wieder zurück ins Wasser zu entlassen. In Deutschland ist diese Praxis verboten. Hierzulande darf ein Angler seinen Fang nicht zurück ins Wasser setzen, sonst kann es als Tierquälerei qualifiziert werden. Nur untermäßige Fische und diejenigen, die ohne Absicht innerhalb der Schonzeiten gefangen wurden, müssen sofort wieder freigelassen werden. (Mehr erfahren)

Cypriniden

Als Cypriniden werden alle Karpfenfische bezeichnet. Ihre eindeutige anatomische Eigenart zeichnet sich durch die fehlende Bezahnung der Kiefer aus. Anstatt dessen zerkleinern sie ihre Nahrung mithilfe der sogenannten Schlundzähne.

Circle-Hook

Circle Hook – zu Deutsch „Kreishaken“ – ist ein besonders konstruierter Angelhaken, der sich durch eine stark nach innen gekrümmte Hakenspitze auszeichnet. Dadurch greift der Circle Hook meist im vorderen Maulbereich und ist für den Fisch nur schwer abzuschütteln. Beim Angeln mit Circle Hook sollte man bei einem Biss nicht sofort heftig anschlagen sondern langsam den Druck aufbauen, sonst greift der Haken nicht und gleitet einfach aus dem Maul des Fisches.

Crank-Wobbler

Crank-Wobbler bilden eine spezielle Wobbler-Art, die sich durch eine besonders dicke und rundliche Form auszeichnet. Durch die in ihrem Innern eingeschlossen Rassel und charakteristische Zig-Zag Bewegung beim Zug verursachen sie unter Wasser viel Lärm, der die Raubfische auf sie aufmerksam macht. Aus diesem Grund nennt man sie Seeker, zu Deutsch „Sucher“. Cranks lassen sich somit am besten gleich am Anfang eines Angelausflugs einsetzen, wenn das aktuelle Verhalten der Räuber ausgekundschaftet werden muss. Beißen die Räuber nicht auf einen Crank, so bedeutet es, dass andere raffiniertere Köder her müssen, um die launischen Fische zu einem Biss zu animieren. (Mehr erfahren)