Angeln in Hamburg: Top 10 Angelstellen

Das Angeln in der urbanen Umgebung Hamburgs hat es in sich! Wir verraten Ihnen die besten Hotspots in der deutschen Hansestadt.

Urbanes Angelparadis im Norden

Hamburg gehört neben Berlin zu den größten deutschen Städten, die besonders lukrativ für Angler sind. Denn die Hansestadt liegt direkt an den Mündungen der Bille und der Alster in die Elbe und hat dadurch sehr viele Wasserflächen, die fast über die ganze Stadt verteilt sind und aufgrund der signifikant verbesserten Wasserqualität reichhaltige Fischfauna beherbergen. Auf das große Angeln-Potenzial in Hamburg weisen auch die ganzen 2500 Brücken hin, die nicht selten sehr interessante Hotspots darbieten und die Stadt zu einer der brückenreichsten in Europa machen.

Angeln in Hamburg

Angeln in Hamburg

Ein besonderes Angelrevier in Hamburg, das in dieser Form und Ausmaß in Deutschland einmalig ist, bildet der riesige Hafenbereich, der bis auf ein Paar Kanäle und Becken quasi komplett fürs Angeln erlaubt ist. Dazu kommt, dass viele Gebäude und Anlagen in Hamburger Hafen, so wie z.B. die gesamte Speicherstadt, auf Eichen-Pfählen errichtet wurden, die wiederum hervorragende Bedingungen für die Fortpflanzung und fürs Gedeihen zahlreicher Fischarten bieten. Zander, Hechte, Barsche, Rapfen, Alande, Brassen, Aale und sogar Butte gehen hier regelmäßig an den Haken zur Freude der Angler und zum Staunen der Passanten.

1. Stadthausbrücke

Die Stadthausbrücke befindet sich in Hamburg-Neustadt und trennt den Bleichenfleet vom Herrengrabenfleet. Diese Stelle ist vor allem für zahlreiche Barschfänge bekannt. Ein kleiner weicher Gummiköder präsentiert an einer Dropshot-Montage kann hier schon mal eine regelrechte Fressorgie unter den Stachelrittern auslösen. Kapitale Fänge an dieser Stelle sind zwar selten, 30 cm Fische gehen aber immer wieder an den Haken.

BESTER HOTSPOT:

Angelkarten für Hamburg gibt es hier: Fischereihof-Küstrin

In folgender Abbildung sehen Sie, wie eine Drop Shot Montage für Barsche aufgebaut ist. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, klicken Sie hier.

Drop Shot Montage für Barsche

Drop Shot Montage für Barsche

2. Landungsbrücken

Wer sich im Hamburger Hafen einen Platz abseits der Touristenströme sucht, der ist an den Landesbrücken definitiv fehl am Platz. Wer sich allerdings durch keine neugierigen Blicke oder komische Fragen aus der Ruhe bringen lässt, der kann an den Landungsbrücken wahre Sternstunden erleben. Denn dieser Hafenbereich grenzt unmittelbar an die Norderelbe und bietet vielen Fischen unter den Brücken und an der Spundwänden Schutz vor der Strömung. Diverse Weißfische sowie Barsche, Zander und sogar Waller werden hier immer wieder überlistet.

BESTER HOTSPOT AN DEN LANDUNGSBRÜCKEN:

3. Afrikahöft

Die Landspitze am Afrikahöft ist zwar nicht ganz passantenfrei, dafür aber immer einen Angelausflug wert! Der Boden hier ist kiesig und weist markante Strukturen auf, sodass sich die Zander an dieser Stelle besonders wohl fühlen und gerne den kleinen Stinten auflauern. Grundsätzlich ist im Hamburger Hafen das Angeln mit bis zu zwei Handangeln erlaubt.

BESTER HOTSPOT AN DER AFRIKAHÖFT:

Angelkarten für die Oder gibt es hier: Angelsport-Verband Hamburg

4. Sandtorkai

Sandtorkai gehört zu der Hamburger Hafencity und ist ein guter Zander-Hotspot. Auch Barschfänge sind hier keine Seltenheit. Leider ist dieser Bereich wegen dem Hafenbazar und anderen Sehenswürdigkeiten stark durch die Touristenströme frequentiert. Wer sich allerdings weder durch die neugierigen Blicke noch durch unbeholfene Versuche eine Kommunikation aufzubauen aus der Ruhe bringen lässt, kann an dieser Stelle wahre Sternstunden erleben. Ganz wichtig ist an dem Sandtorkai, wie auch an den meisten Spots in der Hafencity, einen Spundwandkescher dabei zu haben, denn fast überall geht es hier Meterweise senkrecht runter.

BESTER HOTSPOT AM SANDTORKAI:

5. Rethebrücke

Rethebrücke ist nicht nur als Zander-Hotspot sondern auch als einer der wenigen Angelstellen im Hamburger Hafen bekannt, an denen Aal-Fänge gut möglich sind. Da die Brücke durch den Schiffsverkehr besonders stark frequentiert wird, gehen hier viele Essensabfälle ins Wasser, was wiederum die Aale anlockt. Wichtig beim Aalangeln im Hamburger Hafengebiet ist eine warme Sommernacht mit auflaufendem Wasser zu erwischen. Als Köder empfehlen sich vor allem Tauwürme und Wollhandkrabben.

BESTER HOTSPOT AN DER RETHEBRÜCKE:

6. Billwerder Bucht

Während der Hafenbereich vor allem bei Raubfisch-Anglern hoch im Kurs steht, zieht die Billwerder Bucht viele Friedfisch-Angler an. Denn in dem vom Sediment getrübtem Wasser der Bucht fühlen sich viele Pflanzenfresser sehr wohl. Brassen, Karpfen, Alande, sowie Rotfedern und Rotaugen können hier mit unterschiedlichen Angelmethoden gefangen werden. Die besten Köder sind Maden, wobei das Anfüttern der Angelstellen vom großen Vorteil ist. Weiterhin sind Boilies in der Bucht vor allem bei den Karpfen sehr willkommene Köder.

BESTER HOTSPOT IN BILLWERDER BUCHT:

7. Dove Elbe

Dove Elbe ist ein ca. 20 km langer Nebenarm der Elbe im Südosten Hamburgs. Zahlreiche Weißfische, sowie auch Räuber wie Hecht, Zander, Welse und Aale sind hier vertreten und werden von einheimischen Anglern mit Erfolg nachgestellt. Eine besonders lukrative Stelle ist der Uferbereich vor und nach der Schleuse, wobei das Angeln ober- und unterhalb von Schleusen in Hamburg laut Fischereibehörde grundsätzlich bei mind. 50 Meter Abstand erlaubt ist. Folgender Hotspot liegt in dem linken Schleusenkanal der Dove Elbe, der von der Schifffahrt nicht genutzt wird und deshalb den Fischen als Rückzugsgebiet dient.

BESTER HOTSPOT AN DER DOVE ELBE:

8. Bunthäuser Spitze

An der Bunthäuser Spitze im Südwesten Hamburgs wird der Hauptstrom der Elbe in Süderelbe und Norderelbe geteilt. Dadurch bildet sich auch die Elbinsel Wilhelmsburg. Diese Stelle wird im Sommer beim stark steigenden Pegel oft überschwemmt, sodass die Fische in dem überschwemmten Bereich einen Nahrungsteppich finden, aus dem sie sich zahlreiche Insekten rauspicken. Die Räuber wissen es und kommen hier immer wieder mal vorbei, um sich ein unachtsames Fischchen zu schnappen. Auch der Uferbereich an der Gaststätte Bunthaus ist einen Besuch wert.

BESTER HOTSPOT AN DER BUNTHÄUSER SPITZE:

9. Kennedy-Brücke

Kennedy-Brücke liegt mitten in Hamburg in der Binnenalster und ist vor allem bei den Barschanglern sehr beliebt. Auch andere Fische wie Hechte, Alande, Brassen, Karpfen und zahlreiche kleinere Weißfische werden hier regelmäßig gefangen. Leider wird diese Stelle sowohl durch die einheimischen Angler als auch durch die Angel-Touristen stark frequentiert, sodass ein Ausflug eher in den frühen Morgenstunden sich lohnt. Auch der Versuch an den markanten Stellen entlang der ganzen Uferlinie den Köder auszuwerfen ist überaus empfehlenswert. Dabei beachten Sie bitte, dass das Angeln auf öffentlichen Boots-Anlegern in Hamburg grundsätzlich verboten ist.

BESTER HOTSPOT AN DER KENNEDY-BRÜCKE:

10. Krugkoppelbrücke

Die Krugkoppelbrücke liegt auf der anderen Seite von Binnenalster und bietet ebenso einen sehr interessanten Hotspot dar. Hier sind es nicht selten auch Hechte, die neben den überall präsenten Braschen und Weißfischen an den Haken gehen. Grundsätzlich ist Alster ein für den Angler in Hamburg sehr interessanter Fluss, der eine Durchschnittstiefe von 2,5 Metern und einen überwiegend schlammigen Boden aufweist. Wegen der Bodenbeschaffenheit ist es auch ein perfektes Revier für zahlreiche Friedfische sowie Barsche und Hechte.

BESTER HOTSPOT AN DER BRÜCKE:

Voraussetzungen fürs Angeln in Hamburg

Für das Angeln in Hamburg, wie auch grundsätzlich fürs Angeln in Deutschland, benötigt man Angelerlaubnis-Papiere. Dazu gehört sowohl ein gültiger Fischereischein als auch ein Gewässerschein bzw. eine Angelkarte. Da die Bundesländer unterschiedliche Fischerei-Auflagen haben, die zum Teil sogar das Angeln ohne Angelschein erlauben, sollte man sich vor einem Angelausflug eine genaue Auskunft bei dem jeweiligen Landes-Anglerverband einholen.

Wenn Sie an den oben kommunizierten Stellen in und um Hamburg angeln möchten, müssen Sie sich auch über die Pachtverhältnisse der jeweiligen Gewässerabschnitte informieren, um eine Angelkarte zu bekommen. Eine Auskunft kann z.B. in den ortsansässigen Angelvereinen oder auch in den Angelläden geholt werden. Weiterhin müssen sich alle Angler an die Fischschonzeiten halten und untermaßige Fische zurücksetzen. Hier finden Sie aktuelle Fischschonzeieten und -Mindestmaße für Hamburg.

Welcher Süßwasser-Raubfisch ist in Deutschland am schwierigsten zu fangen?

Die Raubfischangler-Community ist hierzulande sehr zahlreich und vielfältig. Dabei hat jeder Angler seinen Lieblings-Zielfisch. Welcher davon ist aber am schwierigsten zu fangen? Erfahren Sie es aus unserer Umfrage!

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