Angeln in Köln

Die Angelmöglichkeiten am Rhein im Raum Köln sind mannigfaltig. Hier verraten wir Ihnen die besten Angelstellen und geben Angeltipps.

Angler-Metropole am Rhein

Köln gehört neben Berlin, Hamburg und München zu den vier größten deutschen Städten mit mehr als eine Million-Einwohner. Die 2000 Tausend Jahre alte Stadt bietet durch ihre günstige Lage am Rhein exzellente Möglichkeiten fürs Angeln. Darüber hinaus beherbergen viele Strecken am Rheinufer in der Stadt einmalige architektonische Landschaften – ob reizvolle Sonnen-Terrassen am Rheinboulevard, futuristisch geprägte Architektur am Rheinauhafen oder die Altstadtpromenade mit dem legendären Rheingarten – die Domstadt ist immer ein Besuch wert!

Angeln in Köln

Da die rheinische Metropole zwischen der Eifel und dem Bergischen Land liegt, bildet die natürliche Landschaft hier eine Barriere für die regnerischen Westwinde und lässt zugleich die Südwinde durch, die eine Art Föhneffekt auslösen. Alles in Einem herrscht im Raum Köln ein besonders mildes Klima, das nicht nur für Angler sondern auch für alle Naturliebhaber ein Segen ist. Im Folgenden verraten wir Ihnen besonders lukrative Angelstellen im Stadtgebiet.

1. Am Schokoladenmuseum

Wer quasi mitten in Kölner City seine Angel schwingen möchte, kann es am Schokoladenmuseum probieren, das an der Spitze der Landzunge im Rheinauhafen liegt. Hier bricht der Flussstrom und bildet einen Stromschatten, der für viele Friedfische als Ruheplatz genutzt wird. Die Raubfische wissen es und liegen nicht weit entfernt auf der Lauer. Vor allem Zander werden an diesem Hotspot immer wieder gefangen. Doch auch Barsche, Hechte, Rapfen und sogar Welse wissen die Versteckvorzüge dieser Stelle zu schätzen und können mit Wobblern, Blinkern und Spinnern beangelt werden. Leider ist der Angelplatz am Schokoladenmuseum sehr stark frequentiert und zwar sowohl durch Angler als auch durch Touristen.

BESTER HOTSPOT AM SCHOKOLADENMUSEUM:

Angelkarten-Verkaufsstellen für den Rhein können Sie hier nachschlagen: Rheinfischerei-NRW

2. Deutzer Hafen

Auch die Spitze der Landzunge auf der rechten Seite des Rheins – im Deutzer Hafen – beherbergt einen sehr lukrativer Hotspot. Wenn es ums Angeln auf Raubfische geht, hat diese Stelle einen wesentlichen taktischen Vorteil: Weil sie im Schatten der Severinsbrücke liegt, zieht sie die lichtscheuen Zander geradezu magisch an. Weiterer interessanter Angelplatz im Deutzer Hafen ist der Bereich um die Drehbrücke. Rotaugen, Alande, Barsche und Hechte gehen hier besonders oft an den Haken.

BESTER HOTSPOT IM DEUTZER HAFEN:

3. Buhnenstrecke Pollerwiesen

Die letzte Buhne innerhalb der Buhnenstrecke Pollerwiesen ist weiterer überaus lukrativer Hotspot auf der rechten Seite des Rheins. Da die stromaufwärts wandernden Fische nach einem langen buhnenfreien Uferabschnitt an dieser Stelle den ersehnten Strömungsschatten vorfinden, ruhen sie sich hier gerne aus. Rotfedern, Brassen, Güster, Alande, Barsche sowie Hechte, Rapfen und Zander können am Buhnenkopf die ganze warme Jahreszeit hindurch beangelt werden. Auch das Buhnenfeld zwischen den beiden Buhnen in der Mitte dieser Buhnenstrecke ist vielversprechend. Hier kommen auch Friedfischangler auf ihre Kosten. Eine Grundmontage bestückt mit leckerem Boilie kann in dem Buhnenfeld sogar einen kapitalen Brassen verführen.

BESTER HOTSPOT AUF POLLERWIESEN:

Angelkarten-Verkaufsstellen für den Rhein können Sie hier nachschlagen: Rheinfischerei-NRW

4. Rodenkirchner Beach

Weitere interessante und für Angler überaus lukrative Buhnenformation liegt auf dem linken Rheinufer stromaufwärts der Rodenkirchener Brücke. Neben den zahlreichen weitläufigen Buhnen mit zum Teil tiefen Buhnenköpfen weist diese Buhnenstrecke ein üppiges Uferbewuchs, sodass hier vor allem beim steigenden Pegel im Sommer gute Chancen bestehen, den einen oder anderen Fisch zu verhaften, der sich die von den Bäumen ins Wasser fallenden Insekten nicht entgehen lassen will. So sind hier neben den anderen für den Rhein typischen Flossenträgern auch schon mal kapitale Döbel gefangen worden.

BESTER HOTSPOT AM RODENKIRCHNER BEACH:

5. Fährenlegestelle Köln Krokodil

Bekannt und beliebt unter den einheimischen Anglern in Köln ist die Fähranlegestelle an dem rechten Rheinufer, die durch den Fährmann Heiko Dietrich betrieben wird. Die Stelle hat Betonkonstruktion an ihrem Kopf, ragt dadurch besonders weit in den Strom hinaus und bietet den Fischen aller Art Versteckmöglichkeiten, wo sie sich gerne aufhalten und nach Nahrung suchen. Man sollte allerdings beachten, dass die Fähre in den Sommermonaten alle Paar Minuten fährt und erst im Frühling und Herbst für Ansitzangler interessant wird.

BESTER HOTSPOT AN DER RFÄHRANLEGESTELLE:

6. Köln-Sürth

Im Kölner Süden in dem Stadtteil Sürth gibt es am linken Rheinufer einen industriell ausgebauten Uferbereich, der eine lange Molle und andere betonierte Stellen mit zum Teil markanten Vertiefungen in der Bodenstruktur beherbergt. Hier muss man allerdings den richtigen Wasserstand erwischen und nur bei hohem Pegel sein Glück versuchen. Bei Niedrigwasser ist die Stelle fast schon chancenlos.

BESTER HOTSPOT IN KÖLN-SÜRTH :

7. Landzunge Niehler Hafen

Das Gebiet des Niehler Hafens steht vor allem bei Friedfisch-Anglern hoch im Kurs. Denn in dem vom Sediment getrübtem Wasser des Hafens fühlen sich viele Pflanzenfresser sehr wohl. Brassen, Karpfen, Alande, sowie Rotfedern und Rotaugen können hier mit unterschiedlichen Angelmethoden gefangen werden. Die besten Köder sind Maden, wobei das Anfüttern der Angelstellen vom großen Vorteil ist. Weiterhin sind Boilies in der Bucht vor allem bei den Karpfen sehr willkommene Köder.

BESTER HOTSPOT IM NIEHLER HAFEN:

Angelkarten-Verkaufsstellen für den Rhein können Sie hier nachschlagen: Rheinfischerei-NRW

8. Einmündung Wupper

Wer es beim Angeln am liebsten ruhig und ohne die Touristenströme mag, wird im Norden der Stadt an der Wupper-Mündung seine Lieblingsstrecke finden.  Die Wupper fliest an dieser Stelle in den Rhein und bildet einen natürlichen Strömungsschatten, wo sich die Friedfische gerne aufhalten, um nach den angespülten Insekten und anderen Leckerbissen Ausschau zu halten. Wo es Friedfische gibt, sind auch die Räuber nicht weit weg. Hechte, Rapfen, Barsche, Zander und sogar Welse wurden hier schon oft genug ans Land befördert. Bevor Sie hier allerdings Ihre Rute schwingen, sollten Sie sich bei zuständigen Fischereibehörde erkundigen, ob dieser Bereich aktuell als Salmonidenschutzzone deklariert ist. In diesem Fall ist Angeln an der Wupper-Mündung meist komplett verboten.

BESTER HOTSPOT AN DER EINMÜNDUNG:

Voraussetzungen fürs Angeln in Köln

Fürs Angeln in der rheinischen Metropole, wie auch grundsätzlich für das Angeln in Deutschland, benötigt man Angelerlaubnis-Papiere. Dazu gehört sowohl ein gültiger Fischereischein als auch ein Gewässerschein bzw. eine Angelkarte. Da die Bundesländer unterschiedliche Fischerei-Auflagen haben, die zum Teil sogar das Angeln ohne Angelschein erlauben, sollte man sich vor einem Angelausflug eine genaue Auskunft bei dem jeweiligen Landes-Anglerverband einholen.

Wenn Sie an den oben kommunizierten Stellen in und um Köln angeln möchten, müssen Sie sich auch über die Pachtverhältnisse der jeweiligen Gewässerabschnitte informieren, um eine Angelkarte zu bekommen. Eine Auskunft kann z.B. in den ortsansässigen Angelvereinen oder auch in den Angelläden geholt werden. Weiterhin müssen sich alle Angler an die Fischschonzeiten halten und untermaßige Fische zurücksetzen. Hier finden Sie aktuelle Fischschonzeieten und -Mindestmaße für NRW.

Bewertung: 5,00; Bewertungen: 3



Beitrag kommentieren