Angeln in der Weser

Von Süd nach Nord durchfließt die Weser auf rund 450 km das Bundesland Niedersachsen und bietet hervorragende Möglichkeiten fürs Angeln.

Schöne Landschaften

Weser

Weser

Natürlich gibt es größere Flüsse in Deutschland als die Weser. Während aber Donau, Rhein, Oder und die Elbe entweder im Ausland entspringen oder im Ausland in das Meer münden, handelt es sich bei der Weser um den längsten rein deutschen Fluss von seinem Ursprung bis zur Mündung in Nordsee. Dabei gibt es keine Hauptquelle, die den Namen Weser trägt. Vielmehr fließen in Hann die Flüsse Werra und Fulda ineinander und vereinen sich ab diesem Punkt zur Weser.

Der weitere Verlauf des Flusses führt an vielen historisch sehr interessanten Orten vorbei. So liegt im Kloster Corvey der Verfasser des Deutschlandliedes Hofmann von Fallersleben begraben. Beim Ortsnamen Bodenwerder kommt der Baron von Münchhausen genau so schnell in den Sinn wie die Sage vom Rattenfänger im Fall von Hameln. Kurz vor der Mündung in die Nordsee durchfließt die Weser mit der alten Hansestadt Bremen außerdem das kleinste Bundesland von Deutschland. Landschaftlich ist vor allem das Weserbergland im Solling und Vogler von besonderem Reiz.

Fischfauna der Weser

In der Weser lassen sich zahlreiche Fischarten effektiv beangeln. Die Bestände sind zum Teil so reichhaltig, dass es weiterhin Berufsfischer längs des Flusses gibt. Deren wichtigste Einnahmequelle ist der Aal, welcher in der Weser in großer Zahl heimisch ist. Weiterhin lassen sich Barben, Barsche, Zander und Forellen effektiv angeln. Auch für Karpfen bieten viele Flussabschnitte ideale Bedingungen. Schwere Exemplare von bis zu 25 Pfund sind in den Buhnenfeldern keine absolute Seltenheit. Gleiches gilt für kapitale Hechte. Diese lassen sich z.B. in den Rühler Buhnen vor allem am Ende des Jahres zwischen Oktober und Dezember besonders gut angeln.

Barsch

Barsch

Wie die breite Mehrzahl der anderen großen deutschen Flüsse hat auch die Weser mit dem Problem invasiver Arten zu kämpfen, die den heimischen Spezies Lebensraum und Nahrungsgrundlagen streitig machen. Allen voran sind hier die Grundeln bzw. die Schwarzmeergrundel zu nennen. Diese stammt ursprünglich aus dem Mündungsgebiet der Donau und hat sich in der Vergangenheit – auch unter Zuhilfenahme der Flussschifffahrt durch Anhaftung – den Strom hinauf gearbeitet. Über Wasserverkehrswege wie den Rhein Main Donau Kanal erfolgte eine weitere Ausbreitung in andere Flüsse. Inzwischen wurden auch in der Weser Exemplare dieser Art festgestellt.

Angeln in der Weser

Wer an der Weser gerne mit seiner Rute schwingen möchte, findet z.B. im Bereich des Weserberglandes eine Vielzahl von interessanten Angelgelegenheiten und zwar an beiden Ufern des Flusses. An dieser Strecke wechseln sich Passagen mit langsamer und etwas schnellerer Fließgeschwindigkeit ab und bieten so hervorragende Möglichkeiten unterschiedliche Fischarten zu fangen. Zwischen Mai und Oktober lohnt sich das Angeln von Aalen mit Madenbündeln, Würmern oder Naturködern in Form von kleinen toten Fischen. Wer es auf die Hechte abgesehen hat, findet ideale Voraussetzungen dafür in den Rühler Buhnen. Als Köder eignen sich hierzu Gummfische, Wobbler und tote Köderfische.

Dank stetig besser werdender Wasserqualität in der Weser ist lohnt sich das Angeln von Bach- und Regenbogenforellen mit kleinen Wobblern und Spinnern. Weiterhin beherbergt die Weser große Barsch-Populationen. Die Stachelritter lassen sich praktisch überall fangen. Vor allem die Gegend um Bodenwerder gilt als Barsch-Mekka schlechthin, wo fast schon regelmäßig die kapitalen Exemplare an Land gezogen werden. Wenn Sie auch gerne das Barschangeln in Weser ausprobieren möchten, empfehlen wir die sogenannte Drop Shot Montage mit Pose. Sie ist insbesondere fürs Drop Shot Angeln vom Ufer sehr effektiv.

Drop Shot Montage mit Pose

Drop Shot Montage mit Pose

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