Angelposen: Kauftipps, Test & Vergleich 2017

Wer Posenangeln betreiben möchte, hat eine schier unendliche Auswahl an verschiedenen Posenmodellen zur Verfügung. Hier erklären wir, worauf Sie beim Kauf von Angelposen genau achten müssen.

Wahl der richtigen Angelpose

Angelpose

Angelpose

Bei der Wahl der Angelpose muss man sich in erster Linie das Gewässer und die herrschenden Witterungsbedigungen (vor allem Strömung, Wind und Wassertiefe) vor Augen führen. Zielfischart bestimmt zwar auch die Posenart, ist aber ein sekundärer Faktor. Generell werden alle Posen in vier folgende Arten eingeteilt:

  1. Posen für stehende Gewässer
  2. Posen für Fließgewässer
  3. Posen für tiefes Wasser
  4. Posen für Raubfische

Bei der Posenwahl geht es nicht nur um die Größe, Form und das Material des Schwimmers sondern auch um seine Konstruktion. So gibt es zwei wichtigste Bauarten der Angelposen: die sogennanten Gleitposen (auch Laufposen genannt) und Feststellposen. Während die Gleitposen vor allem für tiefe Gewässer konzipiert wurden, eignen sich die Feststellposen für seichte und mitteltiefe Wasserbereiche. In unseren anderen Beiträgen finden Sie ausführliche Informationen der Funktionsweisen von Feststellposen und Laufposen.

Weiterhin müssen Sie bei der Wahl der richtigen Angelpose ganz genau darauf achten, dass diese zu der Angelrute passt. Zum Beispiel muss man beim Angeln mit Bologneseruten die Pose in der Strömumg halten, so spielen hier andere Aspekte eine Rolle als beim Stippangeln im stehenden Gewässer.

Angelposen für stehende Gewässer

Stillwasserposen sind weit verbreitet und gehören zum Sinnbild des Angelns. Die am weitesten verbreiteten Modelle sind die sogenannten Stippposen, die beim Stippangeln Anwendung finden. Sie haben eine stabähnliche schlanke Form und werden fest an der Angelschnur fixiert, daher auch die Bezeichnung Fesstellposen. Weiterhin leisten die Stippposen beim Beißen des Fisches nur einen minimalen Widerstand, sodass der Fisch nicht sofort zurückschreckt und davon schwimmt. Aus diesem Grund lässt die Konstruktion einer Stipppose einen höher gelegenen Schwerpunkt zu, wodurch die Bisserkennung noch empfindlicher ausfällt. Stippposen sind vor allem beim Fischen auf kleine Weßfische perfekt geeignet, wie z.B. Rotaugen, Rotfedern, Nasen, Guster usw.

Angelposen für stehende Gewässer

Angelposen für stehende Gewässer

Auch die sogenannten Waggler werden überaus erfolgreich beim Angeln im stehenden Gewässer eingesetzt. Dabei sollte die dafür notwendige Montage auf jeden Fall mit leichter Bebleiung bestückt werden. Sehr wichtig ist auch die Farbe der Waggler-Spitze, die letztendlich über den Fangerfolg entscheiden kann. So eignet sich für das stehende Gewässer eine schwarze oder weiße Einfärbung weit besser, als das vorzugsweise für Fließgewässer vorbehaltene Orange. Dabei ist Schwarz bei glatter, spiegelnder Wasseroberfläche zu wählen, Weiß hingegen bei Schattensituationen vorzuziehen. Waggler-Posen gibt es in verschiedenen Modellen. Hier finden Sie weitere ausführliche Informationen über den Aufbau der Waggler-Montage.

Sechs besten Angelposen im Vergleich

Eine riesige Anzahl von Angelposen gibt es im Handel. Deshalb haben wir sechs Modelle (auch im Set) ausgesucht, die sich bereits im Markt behaupten haben können. Die wichtigsten Eigenschaften der einzelnen Posen finden Sie in folgender Tabelle, sodass Sie sich schnell den passenden Schwimmer für Ihren nächsten Angeltrip aussuchen können.

Angelpose Angelposen mit ZubehörPreis-Leistung Tipp Knicklicht Posen Stippposen Feststellposen Top Float TF1057 Allround Sortiment
Posenart Allroundposen Laufposen Stippposen Fließwasser-Posen Fließwasser-Pose Allroundposen
Gewässer universell universell stehendes Gewässer Fließgewässer Fließgewässer universell
Tragkraft
gemischt von 5 bis 9g von 0,5 bis 2,5g 5g 7g 9g 1,5 g von 1 bis 7 g
Aussttatung
  • 20 Haken
  • Bleischrote
  • 2 Futterkörbe
  • 3 Posen mit Innenführung der Schnur
  • 5 Posen insgesamt
  • 3 Posen insgesamt
  • 1 Pose insgesamt
  • 20 Posen insgesamt
Kundenwertung

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Angelposen für fließende Gewässer

Neben dem Einsatz in stehenden Gewässern lassen sich Waggler-Posen auch im fließenden Wasser effektiv einsetzen. Da diese Posenart nur mit ihrem unteren Ende an einer Angelschnur befestigt wird, lässt sie sich dadurch sehr weit auswerfen. Das Angeln auf Distanz gelingt somit mit einem Waggler besonders gut. Je nach der Stärke der Oberflächenströmung ist ein mittleres bis extra langes Modell – gegebenenfalls ausgerüstet mit Zusatzkörper – von Vorteil. Im Speziellen ist beim Angeln insbesondere mit der Matchrute eine Montage mit dem Waggler vorzuziehen. Diese Methode ist auch bei sehr aktiven Fischen fängig, die schon beißen, wenn der Köder gerade absinkt.

Waggler-Montage

Waggler-Montage

Weiterhin haben sich die Stick-Posen in Form des klassischen Krähenfederkiels beim Angeln in schwacher Strömung gut bewährt. Im oberen Teil leicht, im unteren schwer – sind Stickposen die beste Wahl auf Rotauge, Hasel und Döbel in nicht allzu stark fließenden Gewässern. Dasselbe gilt auch für die sogenannten Wasserkugeln, die zwar meist beim Forellenangeln Verwendung finden, lassen sich aber auch als Gewichtszusatz fürs Angeln in Fließgewässern zweckentfremden. Je nach Befüllung lässt sich die Wasserkugel unterschiedlich weit werfen.

Folgend finden Sie weitere Artikel zum Thema Posenangeln:

Angelposen-Arten
Raubfischposen
Feststellposen-Montage
Posenmontage für Fluss
Wagglermontage




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