Bissanzeiger Test & Vergleich (zwischen 20 und 80 Euro)

Auf dieser Seite werden die wichtigsten Kaufkriterien für elektronische Bissanzeiger erklärt sowie die wichtigsten technischen Parameter erläutert. Anschließend bieten wir einen Vergleich von sechs Bissanzeigern mit dem besten Preis-Leistung-Verhältnis.

Kaufkriterien für elektronische Bissanzeiger

Bissanzeiger

Bissanzeiger

Es gibt drei wichtigsten Bissanzeiger-Typen: die Aalglocke, das Knicklicht und der elektronische Bissanzeiger. Obwohl die Aalglocke und die Knicklichter keinen Strom benötigen und bereits für ein paar Euro pro Stück zu haben sind, sind sie dennoch für lange Angelausflüge mit Schlafphasen nicht geeignet.

Bei elektronischen Bissanzeigern hingegen ist der Einsatzbereich am größten – egal ob Tag oder Nacht, ob der Angler schläft oder nicht – die Geräte verrichten zuverlässig ihren Dienst. Allerdings benötigen sie für ihre Funktion Batterien und sind an der Rute* etwas sperrig in der Handhabung. Die wichtigsten Kaufkriterien für elektronische Bissanzeiger sind im Allgemeinen die Leucht-Funktion, die Lautstärke-Funktion sowie die Funk-Funktion.

Leucht-Funktion

Die meisten elektronischen Bissanzeiger besitzen eine LED-Leuchte, bei der es zu einem Aufblinken kommt, wenn ein Fisch anbeißt. Praktisch ist auch, wenn sich die Farbe der LED-Leuchte einstellen lässt, weil dann verschiedene Angeln mit unterschiedlichen Farben gekennzeichnet werden können. Eine Nachtleuchtfunktion ist ebenfalls vorteilhaft, denn sie erlaubt es, dass die LED-Lampe nach dem Biss noch einige Sekunden nachleuchtet und dem Angler dadurch bessere Sichtbarkeit und die Orientierung im Dunkeln gewährt.

Lautstärke-Funktion

Die Lautstärke-Funktion ist neben dem optischen Signal besonders wichtig, weil so auch Schlafphasen für den Angler möglich sind und dieser sich abwenden kann. Die Regelbarkeit der Lautstärke ist empfehlenswert, um diese den vor Ort herrschenden Bedingungen anpassen zu können. Weiterhin sollte jeder Angler immer darauf achten, dass der Signalton möglichst leise ist, um die Fische nicht zu verschrecken. Bei den elektronischen Geräten ist dementsprechend wichtig, dass sich die Lautstärke regulieren lässt.

Funk-Funktion

Einige elektronische Bissanzeiger besitzen eine Funk-Funktion, bei der ein Signal an einen Receiver weitergeleitet wird, wenn es zu einem Biss kommt. Der Angler kann sich zwischen 100 und 200 Metern entfernen und wird bei einem Biss trotzdem informiert. Die Wahl des passenden Bissanzeigers – mit oder ohne Funk-Funktion – ist somit vor allem von den eigenen individuellen Angelgewohnheiten abhängig sowie von der Tageszeit und den Gegebenheiten am Angelplatz.

Sechs Bissanzeiger im Test

Preislich kosten elektronische Bissanzeiger je nach Ausstattung zwischen zehn Euro für ein einfaches Modell und mehr als 200 Euro für ein hochwertiges Set mit Funk-Funktion. Wir haben Bissanzeiger ausgesucht, die die wichtigsten technischen Funktionen und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten sowie positive User- und Experten-Bewertungen aufweisen. Alle Geräte kosten zwischen 30 und 100 Euro und repräsentieren somit das mittlere Preissegment, das nicht nur für Gelegenheits-Angler optimal geeignet ist. Die wichtigsten Eigenschaften der einzelnen Bissanzeiger sind in folgender Tabelle konsolidiert, sodass Sie sich schnell das passende Gerät aussuchen können.

Bissanzeiger DAM Blue Motion Angel Berge Bissanzeiger Fubite Funk BissanzeigerPreis-Leistung Tipp CARCHET® Bissanzeiger Set B.Richi Falcon STL Set New Direction Tackle K9
Anzahl Bissanzeiger 1 2 3 2 3 3
Anzahl LED-Lichter 2 2 3 4 2 3
Funk-Funktion vorhanden nein nein ja (150 m Reichweite) ja (100 m Reichweite) ja (300 m Reichweite) ja (150 m Reichweite)
Tonhöhe verstellbar ja ja ja ja ja ja
Nachtleuchtfunktion vorhanden nein ja ja nein ja ja
Stromversorgung 9 V-Batterien 9 V-Batterien 9 V-Batterien AAA-Batterien 9 V-Batterien ER14250 Batterie
Swinger-Anschluss nein ja ja ja ja ja
Kundenwertung

Bei unserer Recherche nach den besten Produkten sammeln wir Bewertungen und Rezensionen aus verschiedenen Quellen wie z.B. Fachmagazinen, Foren und Online-Shops zusammen und werten diese anschließend nach unserem eigens entwickelten Raitings-System aus. Mehr Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie hier.

Drei wichtigste Bissanzeiger-Typen

Elblandschaft

Elblandschaft

Bissanzeiger sind die modernen Alternativen zu den klassischen Schwimmern oder Posen. Generell gibt es drei verschiedene Typen von Bissanzeigern: Die Aalglocke, das Knicklicht und der elektronische Bissanzeiger.

Die Aalglocke funktioniert, wie der Name schon sagt, über das Klingeln einer Glocke. Sie wird am vordersten Punkt der Rute aufgesetzt und nimmt auch minimale Bewegungen der Angelschnur wahr. Sie braucht keinen Strom, ist sowohl bei Tag als auch bei Nacht nutzbar und besitzt eine lange Haltbarkeit. Für Schlafphasen während des Angelns ist dieser Bissanzeiger nicht empfehlenswert, da das Signal zu leise ist.

Beim Knicklicht-Bissanzeiger handelt es sich um kleine Röhren aus Plastik, die mit einer chemischen Substanz gefüllt sind. Beim Knicken der Röhre beginnt diese zu leuchten. Bei einer Montage an der Rutenspitze lassen sich auf diese Weise auch bei Nacht Bewegungen wahrnehmen und Fische fangen.

Der elektronische Bissanzeiger sendet meist sowohl ein optisches als auch ein akustisches Signal. Er wird an der Schnur direkt gegenüber der Rolle befestigt und meldet dementsprechend einen Schnurabzug. Tonhöhe sowie Tonintensität lassen sich bei vielen Modellen regulieren und an die Bedingungen vor Ort anpassen. Eine Nutzung ist sowohl am Tag als auch in der Nacht möglich.

In weiteren Ratgebern bieten wir Vergleiche zu folgenden Produkten: Geflochtene Angelschnüre im TestSechs Karpfenruten im VergleichAngelsets für Einsteiger.

Bewertung: 5,00; Bewertungen: 13