Eisangeln Zubehör

Auch wenn die meisten Hobby-Angler die winterliche Kälte scheuen, lohnt sich der Einsatz auf dem Eis trotzdem. Besonders gut lassen sich bei frostigen Temperaturen Raubfische, wie Barsche, Zander und Hechte fangen. Allerdings kommt es auch hier auf die richtige Ausrüstung und Zubehör an.

Rute, Rolle und Eisbohrer

Im Winter

Im Winter

Für das Eisangeln haben sich sehr kurze Ruten bewährt. Einige erfahrene Angler arbeiten sogar nur mit einer Handleine und verzichten vollständig sowohl auf die spezielle Rute als auch auf die Rolle. In der Regel ist man aber mit einer extra kurzen Spezialrute, die zwischen 40 bis 60 Zentimeter lang ist, gut beraten. Darüber hinaus gehört eine leichte und kompakt kleine Rolle, die nur wenig Schnur aufnehmen kann, zum Eisangeln dazu. Idealerweise ist die Rolle mit einem speziellen Schmierstoff versehen, wodurch sie auch bei frostigen Temperaturen einen geschmeidigen Lauf behält.

Ohne den Eisbohrer kann man kein Loch ins Eis bohren, um den Fischen nachzustellen. Dieses Loch, auch als Wuhne bekannt, wird direkt in der Eisdecke gemacht. Die Eisbohrer gibt es sowohl mit einem Motor- als auch mit dem Handantrieb. Ein Eispickel kann zwar eine Alternative darstellen, eignet sich aber nur für sehr dünnes Eis, das man eigentlich nicht betreten kann. Darüber hinaus sollte man sich zum Eisangeln eine Eiskelle zulegen. Mit ihr können nicht nur die Eisstücke entfernt sondern die Wuhne selbst vergrößert werden, wenn z.B. ein richtiger Brocken an dem Haken hängt.

Sieben Eisangel-Artikel im Test

Wenn Sie das Eisangeln noch nie ausgeübt haben und es ausprobieren möchten, sollten Sie idealerweise mit einem Eisangelset anfangen. Das hat den Vorteil, dass alle Teile der Ausrüstung durch den Hersteller auf einander abgestimmt sind und man sich selbst um eine Zusammenstellung zahlreicher Kleinteile wie z.B. Haken, Wirbel, Sehne usw. nicht kümmern muss.

Wenn Sie das Eisangeln nicht nur ausprobieren sondern auch richtig betreiben wollen, empfiehlt sich die Ausrüstung selbst zusammen stellen. Viele Hersteller das Eisangeln-Zubehör sogar beim Einzelkauf zur erschwinglichen Preisen an. Wir haben für Sie sechs wichtigsten Eisangeln-Artikel zusammengestellt, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen. In diesem Sinne steht Ihnen nichts mehr im Wege das Eisangeln auszuprobieren und Ihren ersten winterlichen Hecht zu fangen!

Wo sollte man die Wuhne schlagen?

Um möglichst viel Erfolg beim Eisangeln zu haben, muss die Wuhne an der richtigen Stelle – dem sogenannten Hotspot – geschlagen werden. Meist werden die Fische in abfallenden Bereichen oder an Hängen der Unterwasserberge zu finden sein. Diese Stellen befinden sich z.B. an den Tiefenkarten eines Gewässers, die sich wiederum an auffälligen Strukturen im zugefrorenen Eis erkennen lassen.

Um die eigenen Erfolgschancen zu erhöhen, können mehrere Löcher ins Eis gebohrt werden. So beangelt man verschiedene Stellen in regelmäßigen Abständen. Hier muss aber darauf geachtet werden, dass die Löcher nicht zu nah beieinander sind, um die eigene Sicherheit nicht zu gefährden.

Bekleidung und Sicherheit beim Eisangeln

Denken Sie beim Eisangeln unbedingt an die richtige Kleidung*. Sie sollte wind- und wasserdicht sein. Thermo-Unterwäsche sorgt dafür, dass man sich auf Dauer warm halten kann. Auch mit dem Zwiebelprinzip kann zusätzlich für die Wärme gesorgt werden.

Ganz wichtig ist vor dem Eisangeln die Dicke des Eises zu prüfen, da die Sicherheit immer vorgeht. Außerdem empfiehlt es sich, nie alleine aufs Eis zu gehen, damit im Ernstfall schnell ein Retter in der Not zur Seite stehen kann. Prüfen Sie in jedem Fall, ob das Eis dick genug ist, bevor Sie es betreten!

Bewertung: 5,00; Bewertungen: 5