Fischgreifer: Kauftipps, Test & Vergleich 2018

Worauf Sie beim Kauf eines Fischgreifers achten müssen, wird in diesem Artikel ausführlich erklärt. Wir stellen sechs verschiedene Fischgreifer-Modelle vor, damit Ihnen die Qual der Wahl ein wenig erleichtert wird.

Form und Konstruktion eines guten Fischgreifers

Hecht

Hecht

Nicht immer ist es möglich, einen gefangenen Fisch mit einem Kescher zu landen. Vom Boot oder von schmalen Uferstellen aus ist der Einsatz von Kescher unbequem. Eine Landung per Hand ist wiederum die hohe Schule und dementsprechend schwierig. Auch ist die Handlandung nicht unter jedem Umstand möglich. Um das Problem vor allem beim Angeln von großen Exemplaren dennoch unter Kontrolle zu bekommen, gibt es praktische Fischgreifer. Zu vergleichen ist ein solches Gerät mit einer Zange. Mit einem manuellen Mechanismus versehen lässt diese sich mit einem Knopfdruck öffnen und wieder schließen.

Fischgreifer müssen allerdings die richtige Konstruktion aufweisen, damit der Fisch schonend gelandet werden kann. Die Enden der Greifer dürfen zum Beispiel nicht spitz sein. Abgerundet können sie dem Fisch kein Loch in den Kiefer reißen. Viele große Fische wehren sich vehement, wenn sie aus dem Wasser gezogen werden. Ist der Fischgreifer starr konstruiert, können sich Hechte und andere stattliche Exemplare leicht den Kiefer brechen. Besser ist es, wenn sich der Griff um 360 Grad schwenken lässt. Außerdem sollte der Fischgreifer gut in der Hand liegen. Dann lässt er sich auch in hektischen Situationen gut und sicher bedienen. Als Material empfiehlt sich der rostfreie Stahl, damit das Gerät lange einsatzbereit bleibt.

Was ist besser ein einfacher Greifer oder Multitool?

Einige der zahlreichen Fischgreifer verfügen zusätzlich über eingebaute Tools. Angeboten werden zum Beispiel Modelle mit integrierten Waagen, mit denen die gefangenen Fische auch gleich noch gewogen werden können. Solche zusätzlichen Gerätschaften sind allerdings nicht immer besonders sinnvoll. Das Anlanden allein bereitet den Fischen großen Stress. Deshalb sollte der Vorgang so schnell wie möglich abgeschlossen werden. Das Wiegen der Fische an einem Fischgreifer verlängert die Prozedur. Deshalb sollten Sie einen Fischgreifer mit eingebauter Waage nur dann kaufen, wenn die letztere hochwertig verarbeitet ist und einwandfrei wie auch schnell funktioniert.

Generell erweisen sich Geräte immer dann als äußerst sinnvoll, wenn sie allein ihrem ursprünglichen Zweck dienen. Multitools, die mit vielen anderen Funktionen versehen sind, werden deshalb nicht unbedingt aufgewertet. Im Gegenteil: Oft verlieren sie in ihrer Funktionsweise und nutzen damit nicht mehr so gut. Wenn Sie zusätzliche Tools wünschen, sollten Sie sich diese besser gesondert zulegen. Außerdem lohnt es sich, darüber nachzudenken, welche Geräte eigentlich wichtig sind. Konzentrieren Sie ich auf das, was Sie für Ihr Hobby brauchen. Alles andere ist mehr oder weniger unnötiger Ballast.

Sechs Fischgreifer im Vergleich

Beim Kauf von Fischgreifern sollten Sie es vermeiden, zum preisgünstigsten Modell zu greifen. Denn ein minderwertiges Produkt kann sowohl beim Fisch wie auch bei Ihnen zu Verletzungen führen, wenn es z.B. in dem unpassendsten Moment bricht. In folgender Tabelle finden Sie einen Vergleich von sechs besten Fischgreifern, die der Markt aktuell anbietet.

Fischgreifer Fischgreifer Griff Spro FischgreiferPreis-Leistung Tipp Berkley Fischgreifer Cuda Fischgreifer Sharplace Fischgreifer Jackson Fischgreifer
360° Drehbar nein ja ja nein nein ja
Mit Waage nein ja (bis 15 kg) nein ja (bis 22,5 kg) nein ja (bis 15 kg)
Länge ca. 15 cm 24 cm 20 cm ca. 23 cm 27 cm 22,5 cm
Kundenwertung

Bei unserer Recherche nach den besten Produkten sammeln wir Bewertungen und Rezensionen aus verschiedenen Quellen wie z.B. Fachmagazinen und Online-Shops zusammen und werten diese anschließend nach unserem eigens entwickelten Raitings-System aus. Mehr Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie hier. Alle folgenden Modelle kosten zwischen 50 und 110 Euro und repräsentieren somit das mittlere Preissegment, das vor allem für Hobby-Angler optimal geeignet ist.

Handhabung und Pflege des Fischgreifers

Am Wasser

Am Wasser

Damit Sie den Fischgreifer gut und ohne Gefahr für den gefangenen Fisch handhaben können, sollten Sie sich vor der ersten Benutzung gründlich mit dessen Gebrauch vertraut machen. Die Landungszange legt sich beim Einsatz zur Landung des Fisches fest um dessen Unterkiefer. Per Knopfdruck schließt sich der Mechanismus. Zusätzlich zieht das Eigengewicht des Tieres die Zange zu. Jetzt kann der Fisch nicht mehr entgleiten. Das Tier hängt allerdings mit seinem gesamten Gewicht jetzt an seinem Unterkiefer. Wird es panisch und beginnt sich zu drehen, ist die Gefahr ernsthafter Verletzung groß. Deshalb sollten sie sich angewöhnen, das Tier nicht am Fischgreifer aus dem Wasser zu heben. Es reicht vollkommen aus, den Fisch mit dem Greifer im Wasser zu sichern.

Nachdem der Greifer das Unterkiefer des Fisches fest umschließt, können Sie ihn per Hand und in aller Ruhe landen. Greifen Sie dazu unter den Fisch und heben Sie ihn aus seinem Element. Das verringert zugleich den Druck des Greifers auf das Tier, weil das Gewicht am Unterkiefer verringert wird. Achten Sie außerdem darauf, den Fischgreifer regelmäßig zu reinigen. An den Enden der Greifer befinden sich bei den meisten guten Modellen kleine Kunststoffkappen. Hier sammeln sich oft Rückstände, die entfernt werden müssen. Die Kappen sollten nicht brüchig werden. Sonst ist die Gefahr der Verletzung an der empfindlichen Fischhaut zu groß. Auch das Gelenk, an dem sich die Zange um 360 Grad dreht, braucht Pflege, um die Drehfunktion zu erhalten.




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