Fliegende Fische

Fliegende Fische sind eine Ausnahmeerscheinung unter den Flossenträgern. Es gibt vier Unterfamilien, sieben Gattungen und 50 Arten von ihnen.

Allgemeines

  • Name: Fliegende Fische. Engl.: Flying fish
  • Wissenschaftlicher Name: Exocoetidae
  • Ordnung / Familie: Hornhechtartige  / Fliegende Fische
  • Vorkommen: tropische und subtropische Meere
  • Habitat: Küstengewässer nahe der Oberfläche
  • Max. Größe: 45 cm
Fliegende Fische

Fliegende Fische

Lebensraum

Fliegende Fische sind Knochenfische aus der Ordnung der Hornhechtartigen, die mit ihren flügelähnlichen Flossen gleichermaßen gut für das Gleiten durch Wasser und Luft angepasst sind. Fliegende Fische kommen in tropischen und subtropischen Regionen von Atlantik, Indopazifik und im Mittelmeer vor.

Merkmale der fliegenden Fische

  • Fliegende Fische haben außergewöhnlich große, hoch am Körper angesetzte Brustflossen.
  • Die Schwanzflosse ist tief gespalten, der Unterlappen länger als der obere.
  • Ober- und Unterkiefer sind bei den fliegenden Fischen gleich lang, das Maul ist endständig und nicht vorstreckbar.
  • Der Körper ähnelt dem der Heringsartigen und ist von großen, leicht abfallenden Schuppen bedeckt.
  • Fliegende Fische bleiben im Durchschnitt kleiner als 30 Zentimeter, die größte Unterart Cheilopogon pinnatibarbatus californicus erreicht eine Länge von 45 Zentimeter.
Fliegender Fisch

Fliegender Fisch

Ernährung

Fliegende Fische ernähren sich zum größten Teil vom Zooplankton.

Fortpflanzung der Fliegenden Fische

Sie kleben ihre teilweise mit Haftfäden versehenen Eier an schwimmende Objekte, wie Treibholz, Sargassum oder schwimmenden Bimsstein. An der Koromandelküste locken Fischer fliegende Fische an, indem sie Strohbündel als Laichplatz ins Wasser hängen.

Besonderheiten

  • Entgegen der allgemeinen Meinung können fliegende Fische nicht mit den Brustflossen schlagen, um ähnlich wie Vögel aktiv zu fliegen. Sie katapultieren sich mit einem Sprung aus dem Wasser und segeln kurze Strecken im Gleitflug über die Wasseroberfläche.
  • Die weitesten Flugstrecken erreichen die Fische, wenn sie sehr nahe über und parallel zur Wasseroberfläche durch die Luft gleiten: In einer Höhe von 1,5 Meter gleitend können die Fische über 30 Sekunden lang in der Luft verweilen und dabei Distanzen von bis zu 400 Metern zurücklegen.
  • Gelegentlich erreichen Fliegende Fische bei ihren Gleitflügen Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h und Flughöhen von bis zu fünf Metern, so dass sie manchmal in niedrige Boote geraten. Das Gleiten durch die Luft wird im Allgemeinen als Fluchtverhalten vor Fressfeinden gedeutet.

Quellen:

Dieser Artikel wurde zum Teil der Wikipedia entnommen und steht unter dieser Nutzungslizenz.

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  3. Was lebt im Mittelmeer?
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  5. Fische Krebse Muscheln
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