Makrele

Makrele ist ein geschätzter Speisefisch, dessen Bestände durch den kommerziellen Fang zunehmend bedroht werden.

Allgemeines

  • Name: Makrele. Engl.: Mackerel
  • Wissenschaftlicher Name: Scomber scombrus
  • Ordung / Familie: Scombriformes / Makrelen und Thunfische
  • Vorkommen: Küstengewässern Nordamerikas, Nordsee, Mittelmeer
  • Habitat: Küstengewässer
  • Max. Größe: 60 cm
  • Gefährdung: zum Teil stark gefährdet
Makrele

Makrele

Lebensraum

Die Makrele ist ein in Küstengewässern lebender Schwarmfisch. Makrelen sind durchschnittlich 30 bis 50 cm lang und können bis zu 17 Jahre alt werden. Makrelen kommen in den Küstengewässern Nordamerikas, in der Nordsee, im Mittelmeer und im Schwarzen Meer vor. Brutgebiete der Nordseemakrele befinden sich in der Irischen See und am Westrand der Norwegischen Rinne.

Merkmale der Makrele

  • Makrele besitzt eine lange erste Rückenflosse, die knapp hinter dem Kopf beginnt und kurz vor dem Ansatz der zweiten Rückenflosse endet.
  • Die Bauchflossen sind relativ klein. Die spitzen Brustflossen setzen hinter den Kiemendeckeln knapp in der Körpermitte an.
  • Der Körper ist spindelförmig. Die Flanken sind unterhalb der Seitenlinie mit dunklen, vertikal angeordneten Streifen bedeckt.
  • Der Rücken ist bläulich. Die Seitenlinie verläuft unregelmäßig.
  • Im endständigen Maul sitzen viele leicht nach hinten gebogene Zähne.

Ernährung

Makrelen ernähren sich überwiegend von Plankton und Fischbrut von Heringen, Dorschen oder Sprotten.

Kulinarische Bedeutung

Die Makrele gilt als guter Speisefisch, der gleichermaßen zum Dünsten, Braten, Grillen und Räuchern geeignet ist. Das Fleisch ist rötlich, aromatisch und hat einen hohen Fettanteil von 12 Prozent. Die Makrele lässt sich vergleichsweise einfach entgräten. Sie wird häufig im ganzen oder als Filet heißgeräuchert angeboten, oder auch in Öl oder Tomatensoße eingelegt als Dosenkonserve. In Teilen Süddeutschlands und Österreichs wird sie auch als sogenannter Steckerlfisch zubereitet. Makrelen hatten 2014 einen Anteil von 2,0 Prozent am deutschen Fischverbrauch.

Besonderheiten

  • Die Bezeichnung Makrele wurde aus dem Altfranzösischen (maquerel) über das Mittelniederländische (makereel) ins Mittelhochdeutsche (macrel) entlehnt.
  • Anders als die meisten Fische hat die Makrele keine Schwimmblase, wodurch sie einerseits ohne Druckausgleich schnell die Wassertiefe wechseln kann, andererseits aber auch ständig durch Bewegung für Auftrieb sorgen muss, um nicht zu versinken.
  • Die Makrele wird durch Begrenzung der Fangzonen und Zeiten intensiv beschützt. Trotz möglicher selektiver Fischerei (da Makrelen in großen Schwärmen vorkommen) sind die Bestände jedoch seit Jahrzehnten überfischt und liegen daher unterhalb des Vorsorgeniveaus.

Quellen:

Der Text dieses Beitrages basiert zum Teil auf dem Artikel Makrele aus der freien Enzyklopädie Wikipedia, der unter der Creative Commons Attribution/Share Alike Lizenz verfügbar ist.

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