Riesengarnelen

Riesengarnelen ist die deutsche Bezeichnung für Krebstiere, die im Allgemeinen als Gambas bekannt sind.

Herkunft der Riesengarnelen

Riesengarnelen

Riesengarnelen

Bei Riesengarnelen handelt es sich nicht um eine bestimmte biologische Spezies, sondern um eine Handelsbezeichnung von besonders großen Garnelen – den sogenannten Gambas, die mindestens 6 cm bis 23 cm Größe aufweisen.

Riesengarnelen werden oft der Art Litopenaeus vannamei zugeordnet, die in großen Mengen in den Aquakulturen weltweit gezüchtet wird. Die ersten Zuchtanlagen für Riesengarnelen entstanden Ende der 1970er Jahre in Süd- und Mittelamerika. Ab den frühen 1980er wurden auch in den USA Aquakulturen errichtet. Die in Amerika produzierte Menge der Riesengarnelen betrug 2004 über 270.000 t. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts begann man mit der Zucht auch in Asien, vor allem in Thailand, China, Indonesien und Vietnam. In Asien wurden im Jahr 2004 1.116.000 t der Riesengarnelen gezüchtet.

Merkmale der Riesengarnellen

Riesengarnelen

Riesengarnelen

  • Riesengarnelen haben einen zylindrischen und seitlich leicht zusammengedrückten Körper mit dünner Schale.
  • Sie tragen lange Antennen („Fühler“; die 2. Antenne besitzt an der Basis eine große Schuppe: Exopodit) und haben lediglich zierliche Greiforgane („Scheren“).
  • Die Beine im hinteren Abschnitt des Körpers sind zu Schwimmorganen umgebildet. Der Kopf trägt meist einen nach vorne gerichteten, langgestreckten Fortsatz.

Fortpflanzung und Ernährung der Riesengarnelen

Riesengarnelen werden je nach Spezies in einem Alter von fünf bis sieben Monaten geschlechtsreif. Männchen sind dann etwa 20 g schwer, Weibchen etwa 30 g. Weibchen produzieren 100.000 bis 250.000 Eier. Rund 20 Stunden nach der Befruchtung der Eier schlüpfen die Larven, die sich von Phyto- und Zooplankton ernähren. Beim Heranwachsen fressen sie Würmer, Muscheln und anderen kleine Krebstiere.

Kulinarische Bedeutung

Riesengarnelen

Riesengarnelen

Das Fleisch der Riesengarnellen gilt als Delikatesse und wird weltweit in großen Mengen konsumiert. Sie sind sehr einfach in der Zubereitung. Im einfachsten Fall bringt man Wasser zum Kochen, gibt die Tiere hinzu (gefroren oder lebend), wartet bis sie sich deutlich rot färben und lässt das Wasser dann noch etwa zwei Minuten leicht köcheln.

Varianten der Zubereitung sind in Kombination mit Olivenöl, Knoblauch, Petersilie, Aioli, Zitrone und anderen Zutaten üblich. In den Handel gelangt die Riesengarnele meist gefroren, mit oder ohne Kopf. Die Hauptimporteure weltweit sind die USA, gefolgt von der EU und Japan.

Quellen:

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