Stachelmakrele

Stachelmakrele ist eine geschätzte Speisefisch-Art, die aus 150 Arten besteht und in 30 Gattungen unterteilt wird.

Allgemeines

  • Name: Stachelmakrele. Engl.: Jack mackerel
  • Wissenschaftlicher Name: Carangidae
  • Ordung / Familie: Stachelmakrelenverwandte / Stachelmakrelen
  • Vorkommen: tropische und subtropische Zonen des Atlantik und des Indopazifik
  • Habitat: Küstennähe an steil abfallenden Riffen
  • Max. Größe: 170 cm
  • Gefährdung: moderat gefährdet
Stachelmakrele

Stachelmakrele

Lebensraum

Stachelmakrelen leben in tropischen und subtropischen Zonen des Atlantik und des Indopazifik und halten sich sowohl im offenen Meer als auch in Küstennähe an steil abfallenden Riffen auf. Es handelt sich z. T. um schnellschwimmende Räuber in Schulen, die konvergente Merkmale zu den Makrelen und Thunfischen entwickelten.

Merkmale der Stachelmakrele

  • Maximallänge der Stachelmakrele liegt je nach Art zwischen 16 Zentimetern und 1,7 Meter.
  • Der Kopf hat oft ein steiles Profil.
  • Brustflossen, Schwanzflossen und der vordere Bereich der Rücken- und Afterflosse sind lang ausgezogen und nach hinten gebogen.
  • Die durchgehende Seitenlinie wird bei manchen Arten durch stachelige Schuppen geschützt.
  • Die meisten Arten der Stachelmakrele haben nur schwache Rundschuppen, einige wenige Kammschuppen, große Teile der Körperoberfläche können auch nackt sein.
  • Bei größeren Jungfischen und ausgewachsenen Tieren ist die Rückenflosse geteilt, die erste wird von vier bis acht Flossenstacheln gestützt. Die zweite Rückenflosse hat einen Flossenstachel und 17 bis 44 Weichstrahlen.
  • Die Afterflosse hat normalerweise drei Flossenstachel und 15 bis 39 Weichstrahlen. Von den Flossenstacheln liegen die ersten beiden, selten nur der erste, von den anderen abgesetzt.

Ernährung

Stachelmakrelen sind Raubfische, die Fischlarven, kleine Freiwasserfische wie Sardinen und pelagisch lebende kleine Krebstiere erbeuten.

Besonderheiten

  • Stachelmakrelen können von sehr variabler Gestalt sein. Ihr Körper kann mal spindelförmig mit rundem Querschnitt oder sehr hochrückig und seitlich abgeflacht sein. Meist sind sie von silbriger Farbe.
  • Obwohl Stachelmakrelen physoclist sind (keine Verbindung der Schwimmblase zum Darm haben), können sie zum schnellen Druckausgleich Gas aus der Schwimmblase in die Kiemenhöhlen abgeben.

Quellen:

Der Text dieses Beitrages basiert zum Teil auf dem Artikel Stachelmakrele aus der freien Enzyklopädie Wikipedia, der unter der Creative Commons Attribution/Share Alike Lizenz verfügbar ist.

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