Fliegenfischen in Island

Island ist die größte Vulkaninsel der Erde und zugleich Naturliebhaber-Mekka. Nirgendwo sonst erlebt man so viele spektakuläre Naturabenteuer wie in Island.

Durch besondere geographische Lage treffen der warme Golfstrom und kalte Grönlandstrom unmittelbar vor der Küste Islands aufeinander. Das sind ideale Bedingungen fürs Gedeihen von Phytoplankton, das die Grundlage für die Nahrungskette im Meer bildet. Nicht zufällig sind gut 10 % der Isländer Fischer von Beruf. Darüber hinaus machen Fischprodukte die ganzen 76% isländischer Exporte aus.

Während Küstengewässer durch die Fischindustrieflotte ausgebeutet werden, ziehen zahlreiche Seen und Flüsse der Insel Fliegenfischer magisch an. Im Mai, wenn Myriaden von Köcherfliegen schlüpfen, beginnt das große Fressen. Jetzt steigen vor allem Bach- und Seeforellen auf die Fliege ein. Mit dem Sommer beginnt dann die Hochsaison für den König der Salmoniden – den Wildlachs.

Hat man bei seiner Angeltour in Island Glück mit dem Wetter, darf man sich über eine spektakuläre Naturkulisse freuen, die im Sonnenschein einer Märchen-Landschaft gleicht. Jetzt scheinen die fabelhaften Trolle, deren Existenz von Einheimischen als selbstverständlich erachtet wird, sich überall in den farbenprächtigen Wiesen und Hügeln der Insel zu verstecken.

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