Gummiköder tunen

Gummiköder kann man sehr effektiv tunen, indem sie in zwei Teile geschnitten und anschließend unterschiedlich miteinander kombiniert werden.

Mit Kreativität fangt man besser!

Twister

Twister

Mit Gummiködern, die zuerst halbiert und anschließend unterschiedlich miteinander kombiniert werden, kann man sehr flexibel mit verschiedenen Kontrasten spielen und dadurch spezielle Farbübergänge schaffen, die sich von gewöhnlichen „Gummis“ abheben. Selbst bei neuen Ködern lohnt sich manchmal der Griff zum Messer, vorausgesetzt man weiß, wie sich bestimmte Köderfarben und Lichtverhältnisse miteinander vertragen. Weiterhin sind insbesondere zerrissene Köder, die schon etliche Hecht-Attacken überstanden haben, perfektes Material fürs Tuning. Hierbei werden die kaputten Teile einfach abgeschnitten und die übrig gebliebenen miteinander kombiniert.

Schritt 1: Was wird benötigt?

1 x Cutter-Messer
1 x Teelicht
2 x ausrangierte Gummiköder (es können sowohl Fischimitate als auch Twister oder Creature-Baits sein)

Benötigte Materialien

Benötigte Materialien

Schritt 2: Schwänze an der Wurzel abschneiden

Die beiden Twister-Schwänze werden exakt an der Wurzel abgeschnitten:

Schwänze abtrennen

Schwänze abtrennen

Schritt 3: Twister-Teile miteinander verschweißen

Zwei Twister-Teile kurz am Teelicht halten, damit das Material schmilzt, schnell zusammendrücken und 10 Sekunden festhalten:

Köder-Teile an dem Teelicht anschmelzen

Köder-Teile am Teelicht anschmelzen

Schritt 4: Köder-Tuning abgeschlossen!

Auch wenn man es nicht glauben kann, ist Feuer der beste Kleber für Gummiköder. Durch die eigene Schmelzmasse verklebte Gummiteile halten länger als man denkt! Bei Tuning der Gummis kann also getrost auf einen industriellen Klebstoff verzichtet werden, der extra fürs Gummimaterial entwickelt wurde und aus diesem Grund überteuert ist.

Köder-Tuning abgeschlossen!

Köder-Tuning abgeschlossen!

Bewertung: 5,00; Bewertungen: 7



1 Kommentar zu “Gummiköder tunen”

  1. Dennis sagt:

    Das ist wieder eine diese Ideen, bei denen man sich fragt: Warum bin ich da nicht selbst drauf gekommen? Vielen Dank, dass du diese Idee mit uns teilst 🙂