Hecht im Drill

Einen gehakten Großhecht richtig zu drillen ist nicht einfach. Folgendes Video zeigt sehr deutlich, warum es so ist.

Rund die Hälfte der Raubfisch-Attacken beim Angeln erweist sich als sogenannte Fehlbisse. Das bedeutet, dass der Fisch unmittelbar nach dem Biss vom Haken ausschlitzt. Die Gründe dafür sind sehr vielfältig. Von einem stumpfen Haken bis hin zu einer unpassenden Rute bzw. Rutenaktion können sehr viele auch kleinste Details dafür verantwortlich sein, dass der Fisch trotz dem ordentlichen Anschlag wieder frei schwimmen kann.

Bei kapitalen Hechten gibt es noch zusätzliche Gefahr, den Fisch während des Drills zu verlieren auch wenn er sachgemäß gehakt wurde. Der Grund für den Verlust im Drill liegt meist an dem Schnurbruch oder dem Aushebeln des Köders beim Kopfschütteln. Wie viel Kraft die Hechte dabei einsetzen und wie hoch sie springen können, zeigt das folgende Video sehr deutlich!

Um einen kapitalen Hecht im Drill nicht zu verlieren, müssen alle Details ganz präzise auf einander abgestimmt sein. Insbesondere betrifft es die richtige Bremseinstellung, die Schnur (mind. 10 kg Tragekraft), die Rute (mind. 30 g Wurfgewicht), hechtsicheres Vorfachmaterial und die einzelnen Verbindungsteile wie Sprengringe, Karabiner, Noknot-Verbinder, die allesamt jeweils 10 kg Tragekraft nicht unterschreiten dürfen.

Hier finden Sie eine große Auswahl an Hechtangeln-Büchern *.

Bewertung: 4,50; Bewertungen: 2



Beitrag kommentieren