Hecht Attacke Video

Hechte attackieren nicht nur aus Hunger sondern auch aus reiner Aggression. In folgenden Videos kann man es deutlich sehen.

Hecht-Attacken

Insbesondere kleinere Hechte bis 70 cm verteidigen ihre Reviere vehement und versuchen alles, was ihnen in die Quere kommt, zu verbeißen. Die Räuber können blitzschnell zu einer Attacke ansetzen und genauso schnell ihre Beute wieder ausspucken, wenn sie argwöhnisch werden oder einen Fremdling einfach verbeißen wollen. Aus diesem Grund ist beim Hechtangeln immer absolute Konzentration notwendig, um einen aggressiv eingestimmten Hecht, der den Köder nicht fressen sondern einfach verscheuchen will, doch noch an den Haken zu bekommen.

Anders verhalten sich kapitale Räuber. Sie haben es nicht mehr nötig jemand, der kleiner als sie selbst ist, aus ihrem Revier zu vertreiben. Wenn sie einen Kunstköder attackieren, dann ist es immer ernst gemeint. Wenn man also einen Fehlbiss hatte, wird es sehr wahrscheinlich ein halbstarker Räuber gewesen sein. Die Kapitalen bleiben meist am Haken hängen, weil sie den Köder regelrecht inhalieren. Hier muss man bloß dafür sorgen, dass alle Glieder in der Ausrüstungs-Kette dem Widerstand des Raubfisches im Drill standhalten.

Ultimativer Raubfisch

Dass der Hecht ein erbarmungsloses Raubtier ist, sieht man im folgenden Video in aller Deutlichkeit. Bei einer Attacke – sobald der Beutefisch in seinem Maul steckt – schleudert er seinen Kopf hin und her, ähnlich wie wir es aus zahlreichen Unterwasseraufnahmen der Hai-Angriffe kennen. Dadurch wird das Opfer, wenn nicht in Stücke zerrissen, dann mindestens bewegungsunfähig gemacht, sodass ein Entkommen ausgeschlossen ist.

Wenn Sie mehr über das Verhalten der Hechte erfahren wollen, um diesen Raubfisch selbst erfolgreich zu beangeln, empfehlen wir folgendes Buch von Hartmuth Geck – Hechtfieber*.

Bewertung: 5,00; Bewertungen: 3



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