Jiggen oder Faulenzen?

Sowohl beim Jiggen als auch beim Faulenzen hüpft der Köder über dem Grund. Beim Jiggen animiert man ihn dazu mit der Rutenspitze, beim Faulenzen – durch die Kurbelumdrehung.

Jiggen: Anhebung des Köders mittels Rutenspitze

Wenn man beim Jiggen den Köder mit der Rutenspitze vom Boden anhebt, springt er in der Regel hoch und weit und vermittelt dadurch den Eindruck eines agilen Fischchens. Diese Methode ist somit in den warmen Jahreszeiten z.B. im Frühling und Sommer besonders vielversprechend, wenn alle Fische viel fressen, viel jagen und sich also insgesamt viel bewegen.

Faulenzen Angeltechnik

Faulenzen Angeltechnik

Faulenzen: Anhebung des Köders mittels Kurbelumdrehung

Beim Faulenzen wird der Köder mittels ein bis zwei Kurbelumdrehungen der Angelrolle* vom Grund angehoben, die Rutenspitze bleibt dabei unbeweglich. Dadurch hüpft der Gummifisch viel flacher über dem Boden als beim Jiggen. Diese Methode ist somit eher für kalte Jahreszeiten gedacht, wenn die Fische träge, sich kaum bewegen und ein stark springender Köder sie nur iritieren würde.

Jiggen Angeltechnik

Jiggen Angeltechnik

Jiggen vs. Faulenzen

In den oberen Abbildungen sieht man sehr deutlich, dass die Hüpf-Bewegungen beim Faulenzen viel flacher ausfallen als beim Jiggen. Genau das macht den wichtigsten Unterschied zwischen diesen beiden auf den ersten Blick ähnlichen Angelmethoden: Sowohl das Jiggen als auch Faulenzen setzen bei der Führung jeweils eine ganz andere Dynamik voraus, die letztendlich über den Angelerfolg entscheidet.

In folgenden Artikeln wird genau erklärt, wie jede einzelne dieser beiden Techniken genau funktioniert und darüber hinaus einige Ausgangssituationen beschrieben in denen sie am erfogsversprechendsten sind:

Jiggen Angeltechnik
Faulenzen Angeltechnik

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