Raubfischangeln

Der wichtigste Aspekt, wonach sich das Raubfischangeln vom Friedfischangeln unterscheidet, ist der Antrieb. Angler, die es auf Räuber abgesehen haben, brauchen keinen Angelstuhl sondern gutes Schuhwerk, weil sie permanent in Bewegung sein müssen. Ähnlich wie ein Raubfisch immer auf Beutezug ist, zieht auch der Raubfischjäger stets am Ufer entlang, um die wechselnden Standorte der Raubfische ausfindig zu machen.

Der Erfolg beim Raubfischangeln setzt nicht nur gute Gewässerkenntnisse voraus, der Angler muss sich auch mit den Besonderheiten des Fischverhaltens diverser Arten auskennen. Wo sind zum Beispiel die Jagd- und Ruhe-Zonen bestimmter Spezies? Warum beißen die Zander am besten in der Dämmerung und selten am Tag? Sollte man im Sommer kleine oder lieber große Wobbler einsetzen?