Kleine Köder – große Wirkung

Angelt man mit kleinen Ködern, fängt man keineswegs ausschließlich kleine Fische. Dennoch je größer der Köder ist, umso seltener vergreifen sich an ihm kleine Räuber.

Trotzdem haben kleine Köder einen entscheidenden Vorteil – sie werden sowohl von halbstarken als auch von kapitalen Räubern komplett inhaliert. Die Wahrscheinlichkeit einen Raubfisch nach einem Biss zu landen, ist somit bei einem kleinen Köder am größten, vorausgesetzt man verwendet hochwertige Haken, die bei starker Belastung nicht so schnell aufbiegen.

Im folgenden Video, das in Galway Atlantaquaria gedreht wurde, attackieren Pollacks einen kleinen hakenlosen Köder. Man sieht hier ganz deutlich, wie leicht es für große Fische ist, einen kleinen Köder blitzschnell komplett in den Schlund aufzunehmen.

Insbesondere im Frühling, nachdem die Friedfische abgelaicht haben und sich Fischbrut überall im Gewässer verteilt, lohnt sich der Einsatz von kleinen Ködern. Jetzt gehören sie ins Beuteschema aller Räuber – von klein bis kapital.

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