Payara, der Vampirfisch

Sein Aussehen ist extrem aggressiv, genauso wie sein Verhalten. Die größten Exemplare werden bis zu einem Meter lang und über 15 kg schwer.

Payaras sind äußerst robust und kräftig, andernfalls könnten sie sich in der reißenden Strömung ihrer Habitate nicht behaupten. Ihre größten Populationen sind im Orinoco- und Amazonasbecken in Südamerika anzutreffen. Insbesondere in Venezuela werden diese Räuber immer häufiger von Sportanglern aus aller Welt beangelt.

Die überdimensionalen Stoßzähne sind das Resultat evolutionärer Entwicklung und bieten ihren Trägern einen entscheidenden Vorteil an: mit einer blitzschnellen Kieferbewegung von unten nach oben werden Beutefische aufgespießt und können durch die starke Strömung nicht mehr weggerissen werden.

Was auf den ersten Blick übertrieben groß und plump aussieht, weist anatomisch gesehen eine perfekte Konstruktion aus: Im Oberkiefer hat ein Payara knochenartige tiefe Lücken, wohin die Zähne eingefahren werden und der Fisch problemlos das Maul schließen kann, ohne sich selbst zu verletzen.

Die Säbelzähne, der bewegliche Kopf und ein kurzes und sehr muskulöser Körper machen Payaras zu ultimativen Räubern, die in ihren Habitaten von der einheimischen Bevölkerung gefürchtet und verehrt zugleich werden.

Bewertung: 4,75; Bewertungen: 4



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