Pilkruten: Kauftipps, Test & Vergleich 2017

Pilkruten gibt es auf dem Markt in Hülle und Fülle. Kein Wunder, denn das Pilken gehört zu der beliebtesten Fishing-Methode beim Meeresangeln. Wenn Sie auch gerne nach Norwegen reisen würden, um dem Dorsch & Co. mit einem Pilker nachzustellen, dann ist die passende Rute unumgänglich.

Grundvoraussetzung für eine Pilkrute

Pilkrute

Pilkrute

Jeder Hobby-Angler, der schon mal in Norwegen gefischt hat, wird davon süchtig. In dem gelobten Land aller Meeresangler bleibt kein Angler ohne Fisch. Die häufigste Methode, die dabei zum Einsatz kommt, ist das Pilken. Selbst an den Fjord-Küsten kann man in Norwegen jeder Zeit eine Angelausrüstung mieten und damit sehr erfolgreich angeln. Diese besteht meist aus einer Pilkrute bestückt mit einer Rolle, Schnur und dem Pilker und sieht zumindest für das tackle-verwöhnte Auge eines mitteleuropäischen Anglers nicht besonders vielversprechend aus. Doch das ist sie! Selbst vom Ufer aus kann man in Norwegen mit einfachsten Ködern pilken und das überaus erfolgreich!

Obwohl die Pilken-Technik sehr effektiv in der Anwendung ist, ist sie zugleich im selben Maße anstrengend. Um einen 70 bis 200 Gramm schweren Bleiköder richtig zu führen, verlangt nicht nur nach viel Geschick sondern auch nach viel Ausdauer und Durchhaltevermögen. Wer glaubt, dass die Fische in den Fjorden von alleine in den Kescher springen, irrt sich. Selbst in Norwegen muss man nicht nur das technische Knowhow besitzen sondern vor allem die passende Rute bei sich haben, die einen gewichtigen Köder gut in Szene setzen kann und auch nicht so schnell knickt. Auch dann nicht, wenn ein kapitaler Dorsch an der Leine hängt.

Stark, schnell und leicht muss eine Pilkrute sein

Die wichtigsten Eigenschaften, die eine gute Pilkrute aufweisen muss, sind schnell zusammengefasst: stabiles Rückgrat, starke Schnellkraft und leichte Bauweise. Ideale Parameter einer Pilkrute zum Beispiel zum Dorschangeln können die folgenden sein: 2,6 Meter Länge, 300 Gramm Gewicht, 70 bis 150 Gramm Wurfgewicht. Weitere wichtige Merkmale einer hochwertigen Pilkrute sind das starke Rückgrat und die Spitzenaktion.

Das starke Rückgrat ist beim Pilkangeln obligatorisch, weil nicht selten in großen Tiefen gefischt wird und dann auch noch richtige Brocken an die Oberfläche „gepumpt“ werden müssen. Wer hier eine schwache Rute in der Hand hält, riskiert durch einen möglichen Rutenbruch nicht nur den Fischverlust sondern auch eine üble Verletzung, wenn die Gerste ungünstig bricht. Weiterhin ist von den drei möglichen Rutenaktionen gerade die Spitzenaktion ein Muss fürs Pilken, weil der Köder bei dieser Angeltechnik in Sprüngen über dem Boden geführt werden muss. Nur mit einer ultra-schnellen Spitzenaktion ist so eine Führung bei schweren Ködern und in großen Tiefen überhaupt möglich.

Pilkrute

Pilkrute

Sechs Pilkruten im Test

In folgender Tabelle finden Sie einen Vergleich von sechs besten Pilkruten, die der Markt aktuell anbietet. Bei unserer Recherche nach den besten Produkten sammeln wir Bewertungen und Rezensionen aus verschiedenen Quellen wie z.B. Fachmagazinen, Foren und Online-Shops zusammen und werten diese anschließend nach unserem eigens entwickelten Raitings-System aus. Mehr Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie hier. Die wichtigsten Eigenschaften der einzelnen Ruten finden Sie in folgender Tabelle, sodass Sie sich schnell das passende Gerät aussuchen können.

Pilkrute Magna MX-3 PilkPreis-Leistung Tipp WFT N.C. Senso Pilk Penn Squadron Pilk 302 Spro Norway Pilker Spin Yad Cleveland DAM Steelpower Boat
Länge 2,80 m 2,40 m 3 m 2,40 m 3 m 1,8 m
Gewicht 385 g 360 g 279 g 267 g 310 g 220 g
Teile 2-teilig 2-teilig 2-teilig 2-teilig 2-teilig 2-teilig
Transportlänge 1,45 m 1,25 m 1,55 m 124 cm 1,53 m 0,85 m
Aktion schnell schnell schnell schnell schnell schnell
Wurfgewicht 40 – 185 g 50 – 160 g 80 – 140 g 50 – 180 g 50 – 150 g 100 – 250 g
Griff Duplon/Kork Kunststoff Schaumstoff (EVA) Kork Kork Schaumstoff (EVA)
Kundenwertung

Wie funktioniert das Pilken?

Beim Pilken wird der Köder auf den Grund abgelassen und anschließend mittels Rutenspitze gezupft. Dabei soll er buchstäblich über dem Grund springen. Die Sprunghöhe ist der entscheidende Faktor. Springt der Köder zu hoch, verschwindet er schnell aus dem Blickwinkel des Räubers, der sich daraufhin umdreht und einfach verschwindet. Springt er hingegen zu seicht, gibt es zu wenig Reizwirkung für den Raubfisch.

Wie funktioniert das Pilken

Wie funktioniert das Pilken

Man unterscheidet beim Pilken das Angeln gegen den Wind („in Luv“) und mit dem Wind („in Lee“). Worauf es dabei genau ankommt und was sie sonst noch beim Pilken beachten sollten, erfahren Sie im folgenden Artikel: Pilken Technik.

Im folgenden Artikel präsentieren wir sechs besonders guten Forellen-Ruten und Hecht-Ruten.

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