Schleppköder: Kauftipps, Test & Vergleich 2017

Schleppköder gibt es auf dem Markt in Hülle und Fülle. Kein Wunder, denn das Schleppen gehört zu der beliebtesten Fishing-Methode nicht nur beim Meeresangeln. Auch beim Hecht- oder Zanderangeln kommen Schleppköder oft zum Einsatz.

Kaufkriterien bei Schleppködern

Wobbler

Wobbler

Schleppköder werden in verschiedenen Varianten angeboten – als Blinker, Gummifische oder Wobbler. Wer hier einen Überblick behalten möchte, um den besten Schleppköder für seinen Angelausflug zu wählen, muss vor allem genau wissen, in welcher Wassertiefe sich sein Zielfisch aufhalten wird. Es sind vor allem solche Parameter wie Schlepptiefe und die Schleppgeschwindigkeit, die sich nach dem Fisch richten und am Ende die Köderauswahl bestimmen.

Als nächstes macht man sich Gedanken über die gegebenen Witterungsbedingungen – wie zum Beispiel die Wassertemperatur und den herrschenden Luftdruck, um zu entscheiden, wie lebhaft sich der Köder beim Schleppen bewegen muss. Ein verspielter Köder, der in Winter in 1 Meter Tiefe hinter dem Boot hergezogen wird ist falsch gewählt, wenn der Fisch gerade in 10 Meter Wassertiefe steht. So muss man beim Kauf des richtigen Schleppköders insbesondere auf die Kriterien Lauftiefe, Größe, Gewicht und Spielfrequenz achten.

Wobbler, Blinker oder Gummifische?

Es gibt unterschiedliche Schleppköder-Arten, bei denen sich entsprechend verschiedene Vorteile bemerkbar machen. Ein Wobbler bringt beispielsweise gegenüber einem Blinker oder einem Gummifisch den Vorteil, dass er sich aufgrund seiner Tauchschaufel konstant in einer bestimmten Tiefe halten lässt. Blinker und Gummifische lassen sich hingegen durch die Änderung der Bootsgeschwindigkeit flexibel in unterschiedlichsten Tiefen anbieten.

Beim Trolling-Angeln sollte jeder Angler die aktuell herrschenden Witterungseinflüsse und die Zielfische im Auge behalten und in Summe analysieren. Je nach Jahreszeit gibt es bestimmte Wassertemperatur und Winstärken, die wiederum im Zusammenhang mit der Tageszeit und den Strömungsverhältnissen in Relation gesetzt werden müssen. So schleppt man im Herbst und im Winter eher tieflaufende schwere Bilnker und zu wärmeren Jahreszeiten eher lebhafte und flach laufende Wobbler.

Sechs Schleppköder im Vergleich

In folgender Tabelle finden Sie einen Vergleich von sechs besten Schleppködern, die der Markt aktuell anbietet. Bei unserer Recherche nach den besten Produkten sammeln wir Bewertungen und Rezensionen aus verschiedenen Quellen wie z.B. aus Fachmagazinen und Online-Shops zusammen und werten diese anschließend nach unserem eigens entwickelten Raitings-System aus. Mehr Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie hier.

Schleppköder Salmo Slider JerkPreis-Leistung Tipp Lixada SwimBait Rhino Freddi Trollingblinker Jumper Lars Hansen Blinker Finn Lindberg Iron Claw PFS Schlepp
Köder-Typ Wobbler (JerkBait) Wobbler (SwimBait) Blinker Blinker Blinker Wobbler (SwimBait)
Größe 12 cm 20 cm 19 cm 8,5 cm 11 cm 20 cm
Gewicht 70 g 66 g 20 g 25 g 28 g 120 g
Optimale Schwimmtiefe 1,5 – 2,5 m 1 – 1,5 m 2 – 4 m 3 – 4 m 3 – 5 m 12 – 15 m
Einsatz Frühling, Sommer Sommer, Herbst Frühling Frühling, Sommer Frühling, Sommer Herbst, Winter
Ziefische Hecht, Zander Hecht, Zander Lachs, Meerforelle, Dorsch Meerforelle Meerforelle Hecht, Waller
Kundenwertung

Schleppangeln in Deutschland und auf Reisen

Während das Schleppfischen in Deutschland insbesondere in den Binnengewässern entweder ganz verboten oder stark reglementiert ist, wird in den benachbarten Ländern wie zum Beispiel in Holland viel und gerne geschleppt. Einzig an den Küsten der Ost- und Nordsee kann man hierzulande noch flexibel schleppen. Dabei wird vor allem auf Meerforelle oder Lachs geangelt, was grundsätzlich eine schnellere Köderführung voraussetzt. Die Schleppgeschwindigkeit wird generell dem verwendeten Köder angepasst, wobei andersrum ist es natürlich je nach verwendetem Boot auch möglich.

Ganz wichtig ist zu wissen, dass jeder Köder nicht nur eine ganz bestimmte Geschwindigkeit sondern auch eine bestimmte Schnur-Spannweite benötigt, um sein Spiel bestmöglich zu entfalten. Nur diese beiden Parameter zusammen bringen seine Laufeigenschaften am Besten zur Geltung. Das Schleppfischen steht insbesondere bei Angelreisenden sehr hoch im Kurs. Denn bei dieser Art des Angeln kann man unbekannte Gewässer besonderes effektiv befischen.

Im nächsten Artikel finden Sie Ratgeber zum Kauf von Trolling-Ruten und Trolling-Rollen.

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