Fluorocarbon – hechtsicher!

Hechtsicheres Fluorocarbon ist nicht nur für klare Gewässer zu empfehlen sondern auch dann, wenn man Zander, Rapfen und Hechte gleichzeitig beangeln will.

Special Pike Fluorocarbon

Special Pike Fluocarbon

Special Pike Fluocarbon

Hechtsicheres Fluorocarbon – sogenanntes Special Pike – wird hierzulande von der Firma MB-Fishing vertrieben und genießt unter Großfisch-Jägern einen guten Ruf. Anglern, die schlechte Erfahrungen mit Hard-Mono gemacht haben, sei kurz und knapp gesagt, dass zwischen Hard-Mono und Special Pike Fluorocarbon Welten liegen. Die Qualitätsunterschiede sind hier eklatant.

Speziell entwickeltes Herstellungsverfahren härtet diese Schnur dahingehend ab, dass auch deren dünnste Version (0,55 mm) die Hechtattacken sicher übersteht, sogar die von kapitalen Räubern.

Fluocarbon Special Pike

Fluocarbon Special Pike

Wenn sie allerdings durch die Hechtzähne minimal beschädigt wird, bricht sie nicht augenblicklich ab, sondern hält meist noch einige andere Fische aus. Man sollte allerdings die beschädigte Stelle vorsichtshalber abschneiden. Das Vorfach wird dadurch verkürzt aber nicht unbrauchbar gemacht. Hält man die Schnur vor einem dunklen Hintergrund, werden alle Beschädigungen gut sichtbar.

Gebrauch im Einsatz

Vor allem beim Angeln auf kapitale Fische, egal ob Zander, Hechte oder Rapfen, ist dieses Vorfachmaterial unverzichtbar. Das Beste an Special Pike ist, dass es uns die Frickelarbeit am Wasser beim Vorfach-Austausch (wenn man z.B. Hechte und Zander abwechselnd beangeln will) komplett erspart.

Special Pike FC Packung

Special Pike FC Packung

Auch Rapfen können mit diesem Vorfach-Material beangelt werden. Die einzige Voraussetzung – das minimale Ködergewicht sollte 12 g nicht unterschreiten. Alle Köder, die leichter sind, können ihr Spiel wegen der Dicke des Vorfaches nicht mehr optimal entfalten. Da dieses Material günstiger als Stahl oder Titan ist, sollte man bei Vorfach-Länge nicht sparen, mind. 60 cm müssen beim Zander- oder Rapfen-Angeln schon dabei sein.

Generell ist in unseren Binnengewässern vor allem der Gebrauch von der 0,55 mm dickem Special Pike Fluorocarbon zu empfehlen. Alle anderen Versionen wären einfach zu dick und würden den Einsatz der Ködergewichte unter 17 g ausschließen. Die 0,55 kann zwar als einzige Version noch geknotet werden, dennoch ist hier die Verarbeitung mit Quetschhülsen (1,4 mm Querschnitt) viel praktischer und einfach bequemer. Die Hülsen halten dann auch absolut sicher.

Bewertung: 3,93; Bewertungen: 28



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