Spinnfischen Montage

Unterwasser-Druckwellen und optische Reize, die ein Köder beim Spinnfischen erzeugt, sollen Raubfische zum Anbeißen verleiten. Wir erklären, wie eine typische Spinnfischen-Montage aufgebaut ist.

Die Kunst des Spinnfischens

Beim Spinnfischen wird der Köder nicht einfach ausgeworfen und im Wasser an einer Stelle belassen, bis der Fisch ihn findet, sondern ausgeworfen und sofort wieder eingeholt, sodass der Angler selbst aktiv nach den Raubfischen suchen muss. Aus diesem Grund ist es eine Angelmethode, die tatsächlich sehr sportlich ist. Beim Spinnfischen bleibt der Angler nie länger als 30 Minuten an einer Stelle, weil er – am Ufer oder im Boot – gezielt nach aktiven Räubern suchen muss.

Eine Spinnfischen-Montage unterscheidet sich somit grundsätzlich von anderen Montagen wie zum Beispiel fürs Posenfischen oder Grundangeln. Die Kunst beim Spinnfischen (aus dem Englischen übersetzt bedeutet spin „sich drehen“ oder „wirbeln“) ist, den Köder möglichst naturgetreu zu präsentieren, sodass der Fisch getäuscht und zu einer Attacke animiert werden kann.

Wie sieht eine typische Spinnfischen-Montage aus?

Ganz wichtig ist beim Spinnfischen, dass alle Details perfekt auf einander abgestimmt sind. Aus diesem Grund sollte man den Köder (z.B. einen Blinker oder einen Wobbler*) nicht einfach an die Hauptschnur binden sondern folgende wichtige Elemente noch zwischen schalten, die für den Erfolg essentiell wichtig sind: Karabiner, Vorfach, Wirbel* und Noknot-Verbinder.

In folgender Grafik ist eine typische Spinnfischen-Montage abgebildet. Während ein Karabiner zum Einhängen des Köders verwendet wird, beugt der Wirbel die Schnurverdrallung vor. Das Vorfach sorgt wiederum dafür, dass auch ein Hecht beim Spinnfischen gefangen werden kann, da diese Räuber mit ihren unglaublich scharfen Zähnen sonst jede Schnur in Sekundenbruchteilen durchbeißen würden.

Spinnfischen Montage

Spinnfischen Montage

Weiterhin ist bei einer Spinnfischen-Montage der Noknot-Verbinder ein ganz wichtiges Detail. Er erlaubt schnelles und einfaches Einhängen des Vorfaches bzw. des Wirbels an die Hauptschnur und hält 99% der Schnurtragkraft aus. Der Vorteil des No-Knots liegt eindeutig in dem sehr komfortablen Handhaben und hoher Festigkeit. Zum Vergleich – kein Angelknoten hält mehr als 98% der Schnurtragkraft aus. Im folgenden Artikel erfahren Sie mehr zum Thema Noknot-Verbinder. Weiterhin, wenn Sie ihre Hechtvorfächer selber bauen wollen, hier finden Sie eine Einleitung zum Bauen der Hecht-Vorfächer.

Bewertung: 5,00; Bewertungen: 7



Beitrag kommentieren