Steckruten: Kauftipps, Test & Vergleich 2017

Die meisten Angelruten werden in ihrer Aufbauart zwischen Steckruten und Teleskopruten unterteilt. Welche Vorteile haben Steckruten und was Sie bei ihrem Kauf alles beachten müssen, erklären wir in diesem Artikel.

Vorteile einer Steckrute: Konstruktion, Belastbarkeit, Transport

Steckrute

Steckrute

Steckruten werden ineinandergesteckt, um für den Transport passend gemacht zu werden, während Teleskopruten aus demselben Grund wie ein Teleskop in sich selbst ineinander geschoben werden. Dies bringt verschiedene Vor- und Nachteile mit sich. Durch die steckbare Konstruktion bleibt eine Steckrute nach der Zusammensetzung sehr bündig, was sich in ihrer Stabilität und der dadurch bedingten besseren Aktion und der Köderführung wiederspiegelt. Auch wird die Angel durch die Steckverbindung bei starker Biegung belastbarer, was vor allem beim Drill sehr nützlich sein kann. Denn mit guter Biegsamkeit der Rute können die Fluchtversuche der Fische effektiv gepuffert werden, sodass die Aussteigquote sinkt.

Verschiedene Rutenaktionen, wann brauche ich welche?

Beim Angeln wird im Hinblick auf die Biegsamkeit der Angelruten generell zwischen der parabolischen, der semiparabolischen und der Spitzenaktion unterschieden. Bei der parabolischen Aktion biegt sich die Rute über nahezu ihre volle Länge, bei der semiparabolischen Aktion – bis zur Hälfte und bei der Spitzenaktion biegt sie sich nur an der Spitze. Während die Ruten mit parabolischer Aktion wegen ihrer starker Belastbarkeit und Biegsamkeit vor allem fürs Schleppangeln von großen Fischen prädestiniert sind, ermöglicht eine Rute mit Spitzenaktion den schnellen und präzisen Auswurf. Damit ist die Rute mit Spitzenaktion ideal fürs Uferangeln geeignet. Die meisten verkauften Einsteiger-Ruten befinden sich im Mittelbereich der semiparabolischen Aktion, wo die größte Bandbreite an Fischen und Angeltechniken abgedeckt wird.

Stecktuten-Aktion

Stecktuten-Aktion

Sechs Steckruten im Test

Folgende Steckruten sind den strikten Spinnfischen-Anforderungen gerecht und bieten darüber hinaus ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis an. Alle Ruten kosten zwischen 50 und 130 Euro und repräsentieren somit das mittlere Preissegment, das nicht nur für Hobby-Angler optimal geeignet ist. Die wichtigsten Eigenschaften der einzelnen Ruten finden Sie in folgender Tabelle, sodass Sie sich schnell das passende Gerät aussuchen können.

Spinnrute Greys Prowla Platinum Fox Rage Ultron Lure N Jenzi Tycoon SpinPreis-Leistung Tipp Spin Yad Cleveland DAM Neo Spinning Quantum Magic
Zielfisch Hecht, Zander, Forelle Zander, Forelle, Rapfen Hecht, Zander, Forelle Hecht, Wels Hecht, Zander, Forelle, Barsch Zander, Forelle, Rapfen
Länge 2.44 m 2.4 m 2.70 m 2.70 m 2.70 m 2.70 m
Gewicht 176 g 175 g 200 g 270 g 224 g 190 g
Teile 2-teilig 2-teilig 2-teilig 2-teilig 2-teilig 2-teilig
Transportlänge 1.27 m 1.23 m 1.40 m 1,37 m 141 cm 141 cm
Aktion schnell schnell schnell schnell mittel mittel
Wurfgewicht 10 – 50 g 14 – 42 g 25 – 70 g 50 – 150 g 15-45 g 20-40 g
Griff lang (Kork) lang (Kunststoff) mittel (Kunststoff) lang (Kork) lang (Kork) lang (Kork)
Kundenwertung

Bei unserer Recherche nach den besten Produkten sammeln wir Bewertungen und Rezensionen aus verschiedenen Quellen wie z.B. Fachmagazinen, Foren und Online-Shops zusammen und werten diese anschließend nach unserem eigens entwickelten Raitings-System aus. Mehr Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie hier.

Steckrute muss zum Zielfisch, Gewässer und der Angelmethode passen

Grundsätzlich ist beim Kauf einer Steckrute zu beachten, dass die Angel zum Zielfisch, Gewässer und der Angelmethode passt. So ist die Karpfenrute selbsterklärend am besten zum Grundangeln auf Karpfen geeignet, während Spinnruten zum Nachstellen von Raubfischen dienen. Doch die Spinnruten bilden selbst einige Unterklassen, wie z.B. Baitcaster-Ruten, mit denen man dem Hecht und Zander nachstellt oder Sbirolinoruten, die zum Forellen eingesetzt werden.

Weiterhin ermöglichen die Stippruten durch ihre Leichtigkeit den Fang von kleinen Friedfischen in stehenden Gewässern, während Bolognese-Ruten in der Strömung der Flüsse zum Einsatz kommen. Dann gibt es noch die langen und stabilen Brandungsruten zum Einsatz an der Meeresküste, wenn der Köder möglichst weit in der Brandung ausgeworfen werden muss und die kurzen Bootsruten, die zum Pilken der Meeresfische eingesetzt werden. Bei Simfisch finden Sie für all diese Techniken und Methoden ausführliche Beschreibungen mit Abbildungen. Schauen Sie einfach in unserem Inhaltsverzeichnis nach.

In weiteren Artikeln bieten wir Vergleiche zu folgenden Produkten: Hechtruten, Zanderruten, Forellenruten, Angelrucksäcke, Angelsets für Einsteiger.

 




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