Angeln im Frühling

Frühling ist die beste Jahreszeit fürs Raubfischangeln. Unser klassischer Räuber, der Hecht, legt z.B. seinen Laich im Frühjahr als einer der ersten ab. So ist seine eigene Brut bereits angewachsen, wenn der Nachwuchs der Friedfische kommt, wovon sich die kleinen Räuber ernähren können. Deshalb sind die abgelaichten Hechte im Frühling zwar ziemlich erschöpft dafür aber umso hungriger. Sogar kapitale Räuber kann man April-Mai sehr nahe am Ufer fangen.

Hechtattacken im Frühling sind vehement und passieren nicht selten direkt vor dem Ufer. Die Fische begeben sich ins Flache, weil sich das Wasser dort schneller erwärmt, was wiederum die Friedfische anzieht. Somit ist Frühling die Zeit der großen und aggressiv geführten Köder. Andere Raubfische wie Zander, Rapfen oder Barsche sind jetzt zwar auch angriffslustiger als sonst, doch bevorzugen sie nach wie vor lieber leise Köder, die allerdings dynamisch präsentiert werden dürfen.