Angeln im Herbst

Herbst und Frühling sind Jahreszeiten, die zwischen zwei Extremen liegen – dem Sommer und dem Winter. Als Übergangszeiten sind sie sehr interessant für Raubfischangler. Während die Räuber im Frühling von der Winterstarre erwachen und richtig Hunger bekommen, müssen sie sich im Herbst auf den Winter vorbereiten und deshalb viel Speck anfressen. Herbst läutet also genauso wie der Frühling das große Fressen an.

Im Oktober und November spüren die Fische mit der fallenden Wassertemperatur und langsam kürzer werdenden Tagen, dass der Winter naht. Da sie im Frühjahr ihren Laich ablegen müssen und dafür viel Energie benötigen werden, fangen sie schon im Herbst dafür vorzusorgen, indem sie sich Winterspeck anfressen. Aus diesem Grund sind im Herbst größere Köder von 14 bis 18 cm Länge am erfolgversprechendsten. Auch die Brutfische, die im Sommer nicht gefressen wurden und inzwischen angewachsen sind, passen gut in dieses Beuteschema hinein.