Angsthaken/Stinger

Manche Raubfische, wie z.B. Zander oder Barsche, knabbern häufig bloß am Schwanz des Köders anstatt ihn ganz ins Maul zu nehmen. Dabei machen die Fische den Anschein, als hätten sie Angst vor dem Köder. Für solche unentschlossene Räuber empfiehlt es sich, in der zweiten Körperhälfte des Köders einen Zusatzhaken (auch Angsthaken bzw. Stinger genannt) anzubringen.

Der Angsthaken macht es möglich, einen Fisch selbst dann noch zu fangen, wenn er den Köder nur am Schwanz gepackt hat. Meist werden Angsthaken bei Gummiködern und toten Fischen angebracht. Dabei macht der Einsatz dieses Zusatzhakens erst ab 10 cm Ködergröße Sinn. Bei kleinen Ködern würde der Angsthaken schlicht das Köderspiel negativ beeinflussen.