Zanderköder

Zander lieben schmale längliche Köder, die sie mühelos beim Einsaugen falten können. Ein typischer Zanderköder ist also sehr schlank und vermittelt einen fragilen Eindruck. Vor allem schmale Gummifische, die einen kleinen und im flachen Winkel zu dem Körper stehenden Schwanzteller haben, sind beim Zanderangeln das Mittel zum Zweck. Solche Gummiköder flattern sehr verführerisch über dem Gewässergrund, ohne zu viel Lärm zu erzeugen.

Weiterhin sind beim Zanderangeln langgeformte Wobbler interessant, die sogenannten Minnows. Idealerweise besitzen sie Suspender-Eigenschaften und haben nicht zu laute Rasseln. Im Sommer, wenn Zander bei Dämmerung im flachen rauben, kann darüber hinaus manch ein Spinner sehr erfolgreich sein. Besonders kleine bis mittelgroße Modelle, die einen brummenden Käfer oder eine flatternde Motte imitieren, können auf Zander jetzt sehr reizend wirken. Folgend werden Kunstköder aufgelistet, die sich beim Angeln auf Zander besonders gut bewährt haben.