Tarnhosen Outdoor: Kauftipps, Test & Vergleich 2018

Worauf Sie beim Kauf einer Outdoor-Tarnhose achten müssen, wird in diesem Artikel ausführlich erklärt. Auch stellen wir Ihnen sechs verschiedene Hosen-Modelle vor.

Was ist beim Tarnmuster zu beachten?

Outdoor

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Der Tarndekor einer Outdoohose ist kein zufälliges Muster. Es handelt sich hier um eine visuelle Struktur, die in ihrer Einheit eine optische Verbindung zum Wald oder anderen Landschaften schaffen. Dabei entsteht ein sogenannter 3-D Effekt, der auf Entfernung sowohl vom Boden als auch aus der Luft kaum zu unterscheiden ist. Genau zu diesem Zweck wurden Tarnmuster in einer Kombination von Hellgrün, Dunkelgrün und Braun entwickelt. Bei anderen Farbmischungen steht die Nachahmung der Buschgelände im Vordergrund. Hier sind es braun-schwarze Töne vermischt mit hellen Beigetönen, die ebenfalls eine visuelle Tiefe erzeugen.

In guter Qualität gibt das Tarnmuster* aus weiterer Entfernung eine perfekte Abbildung von Ästen, Blättern und Bäumen ab. Das gibt dem Outdoorfreund die Möglichkeit, freilebende Tiere auf Distanz zu beobachten, zu fotografieren oder zu jagen, ohne dass sie durch auffällig grelle Farben der üblichen Bekleidung sofort verscheucht werden. Faszinierend ist die optische Tiefe, die Tarnmusterung erzeugt. So ist z.B. eine Person, die mit einer Tarnhose gekleidet ist, im Grunde genommen nicht mehr von der näheren Umgebung zu unterscheiden. Der Grund dafür ist, dass ihre Silhouette durch warme braun-grüne und graue Töne in ihrem Kontrast deutlich geschwächt wird.

Bequem und praktisch im Einsatz

Eine gute Outdoor-Tarnhose für unsere Gefilde ist idealerweise atmungsaktiv und wasserabweisend zugleich. Dann perlt sogar ein stärkerer Regen von der Oberfläche ab. Durch die besondere Art der Herstellung entwickeln moderne Stoffe solche und andere praktische Eigenschaften. Sie lassen Feuchtigkeit von innen nach außen gelangen, jedoch nicht in die umgekehrte Richtung. Dadurch wird zum Beispiel der Schweiß schneller und besser vom Körper weggeleitet, sodass ein Auskühlen der Beine und des gesamten Körpers verhindert werden kann.

Weiterhin ist es zu empfehlen, bei der Wahl einer Outdoor-Tarnhose auf Softshell zu setzen. Dieses Material fühlt sich sehr weich auf der Haut und ist zugleich resistent gegen Witterung. Es lässt Bewegungen zu und spannt nicht. Softshellhosen sind zwar nicht wasserdicht. Einen kurzen Regenschauer oder etwas länger anhaltenden Sprühregen weisen sie jedoch ab. Sind Sie im hohen Norden unterwegs, sollten Sie auf eine robuste Trekkinghose aus einem eng gewobenen Mischgewebe aus Baumwolle und Polyester setzen. Anders als Softshell ist es beinahe winddicht. Mit speziellem Wachs lässt es sich wasserfest imprägnieren. In einem andere Artikel erklären wir den Unterschied zwischen Softshell- und Hardshell-Bekleidung.

So entscheiden Sie sich für die Richtige

Wer einmal eine leichte, funktionierende und zugleich wärmende Tarnhose für Outdoor-Aktivitäten besessen hat, wird sich nie wieder von ihr trennen wollen. In folgender Tabelle finden Sie einen Vergleich von sechs besten Tarnhosen, die der Markt aktuell anbietet. Bei unserer Recherche nach den besten Outdoor-Produkten sammeln wir Bewertungen und Rezensionen aus verschiedenen Quellen wie z.B. Fachmagazinen und Online-Shops zusammen und werten diese anschließend nach unserem eigens entwickelten Raitings-System aus. Mehr Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie hier.

US Feldhose ACUPreis-Leistung Tipp Surplus Airborne JET LAG 007 DELTA Airborne Vintage Brandit M65 Vintage H Welt EU Emerson
Kälteschutz + + + + + + + + + +
Wassebweisend nein nein nein nein nein ja
Atmungsaktiv + + + + + + + + + + + + +
Aussenmaterial 100% Baumwolle 100% Baumwolle 100% Baumwolle 100% Baumwolle 100% Baumwolle 35% Baumwolle, 65% Polyester
Innenfutter 100% Baumwolle 100% Baumwolle 100% Baumwolle 100% Baumwolle 100% Baumwolle 100% Polyester
Taschenanzahl 8 Taschen 8 Taschen 8 Taschen 8 Taschen 8 Taschen 6 Taschen
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Schnitt und Ausstattung

Schnitt und Ausstattung einer Outdoor-Tarnhose müssen funktional sein. Für lange Strecken bei zunehmend wärmeren Temperaturen sind Belüftungsöffnungen an den Hosenbeinen optimal. Bei Kälte und Feuchtigkeit müssen sie sich luftdicht abschließen, bei Wärme weit öffnen lassen. Reißverschlüsse erreichen Sie auch mit dem umgelegten Hüftgurt gut, wenn sie sich von unten nach oben aufziehen lassen. Noch besser sind Zwei-Wege-Reißverschlüsse. In großen Beintaschen lassen sich Kompass* oder auch andere wichtige Gegenstände griffbereit verstauen. Optimal sind Balgtaschen, die dreidimensional sind. Der Zwickel der Hose sollte aus einem elastischen und luftdurchlässigen Stoff sein.

Für mehr Bewegungsfreiheit sorgt weiterhin geformtes, elastisches Material an den Knien. Kräftig sollte das Material sein, mit dem die unteren Beininnenseiten verstärkt sind. Hier reißen Steigeisen dann keine Löcher. Die Socken bleiben trocken, wenn sich der Beinabschluss fest um die Schuhe legen und mit Zugband und Haken festziehen lässt. Auch andere Partien der Hose, wie etwa der Gesäßbereich, sollten mit einem festen und gleichzeitig elastischen Material verstärkt sein. Nicht zuletzt empfiehlt sich für Outdoor-Aktivitäten in wärmeren Gebieten eine Zip-Off-Hose. Sie besteht aus einem dünnen synthetischen Stoff. Er nimmt die Feuchtigkeit vom Schwitzen gut auf und haftet nicht am Körper. Der weite Schnitt lässt Luft ans Bein. Schnell lassen sich die Hosenbeine über dem Knie abtrennen. So werden aus der Tarnhose Bermuda-Tarnshorts.




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