Zandermontagen

Zum Zanderangeln braucht man neben einem passenden Köder auch eine passende Montage. Hier erklären wir welche Montagen beim Zanderangeln am besten funktionieren.

Vorsichtig aber neugierig

Obwohl Zander als sehr vorsichtige Fische gelten, sind sie zugleich sehr gesellig und neugierig. Sie halten sich gerne mit ihren Artgenossen in Schwärmen auf und fühlen sich dadurch sicher genug, um zum Beispiel einen interessanten Köder mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Dies ist auch die Chance für den Angler, einen Zander mit einer richtig gewählten Montage und dem passendem Köder zum Anbiss zu verführen.

Zander

Zander

Es gibt diverse Angelmontagen, die sich fürs Zanderangeln eignen, manche davon sind sogar extra fürs Angeln auf die gestreiften Räuber entwickelt. Bei der Wahl der richtigen Zandermontage ist es ganz wichtig die Jahreszeit und die Witterungsverhältnisse ganz genau zu deuten. Davon abhängig wird nicht nur die Montage sondern auch die Größe, Form und Farbe der Köder gewählt. Folgend erläutern wir die erfolgreichsten Zandermontagen und unter welchen Bedingungen sie am effektivsten eingesetzt werden.

Gummifisch-Montage fürs Zanderangeln

Angeln mit Gummifischen ist wahrscheinlich die effektivste Methode fürs Zanderfischen. Da Zander die meiste Zeit ihres Lebens sehr dicht am Grund verbringen, sind Gummifische, die direkt auf dem Boden in Sprüngen geführt werden, geradezu prädestiniert dafür, um die Räuber zu verführen. Weiterhin scheinen die taumelnden Bewegungen, wenn die „Gummies“ im freien Fall zum Boden sinken, die Zander geradezu faszinieren. Sie erinnern die Raubfische sehr wahrscheinlich an die angeschlagenen kleinen Beutefische, die aus letzter Kraft der Strömung zu entkommen versuchen und den Räubern aus diesem Grund leichte Beute suggerieren. In folgender Abbildung sehen Sie, wie eine Gummifisch-Montage fürs Zanderangeln aufgebaut ist. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, klicken Sie hier.

Gummifisch-Montage fürs Zanderangeln

Gummifisch-Montage fürs Zanderangeln

Die legendäre Drachkovitsch-Montage

Noch lange bevor die Gummifische aus der Übersee nach Europa gebracht wurden, hat ein französischer Angler bereits das Prinzip des Gummifischens – das sogennate Jiggen – aktiv beim Zanderangeln eingesetzt – und zwar mit beachtlichem Erfolg! Nach ihm wurde diese Montage auch benannt. Der wesentliche Unterschied des Drachkovitsch-Systems gegenüber einer herkömmlichen Gummifischmontage liegt in der Befestigung des Bleigewichtes. Bei der Drachkovitsch-Montage ist das Bleigewicht nicht fest am Jighaken angebracht sondern an einem Scharnier befestigt, was wiederum eine realistischere Köderbewegung bei der Führung erlaubt. Das Drachkovitsch-System gilt unter den Zanderanglern als die fängigere Alternative zum Gummifisch. Im nächsten Artikel erfahren sie mehr über die Drachkovitsch-Montage.

Drachkovitsch-Montage

Drachkovitsch-Montage

Zanderangeln mit Wobbler-Montage

Zander lassen sich auch mit Wobblern effektiv beangeln. Allerdings nicht zu jeder Jahres- und Tageszeit. Am effektivsten ist die Wobblermontage beim Zanderfischen im Sommer und zwar kurz nach dem Sonnenuntergang . Da Zander lichtscheu sind, halten sie sich tagsüber auf dem Gewässergrund und kommen erst in der Dämmerung in die flachen Bereiche, um zu jagen. Ein schnell geführter schlanker Wobbler – der sogenannte Minnow – ist jetzt das Mittel zum Zweck bei der Jagd nach den Stachelrittern. In folgender Abbildung sehen Sie, wie eine Wobbler-Montage auf Zander aufgebaut ist. Mehr darüber erfahren sie in einem anderen Artikel.

Zanderangeln mit Wobbler-Montage

Zanderangeln mit Wobbler-Montage

Folgend finden Sie weitere Beiträge zum Thema Zanderangeln:
Angeln mit No-Action Shads
Gummifisch Führung
Angsthaken für Gummiköder
Jiggen Angeln Anleitung

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