Zeltheizung: Kauftipps, Test & Vergleich 2018

Es sind sehr viele verschiedene Zeltheizungen auf dem Markt erhältlich, bei denen die Heizkraft das entscheidende Kaufkriterium ist. Aber nicht nur. Worauf es sonst beim Kauf einer Zeltheizung ankommt, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Vor- und Nachteile der Gas-Zeltheizungen

Draußen in der Natur

Draußen in der Natur

Zeltheizungen, die mit einer Gaskartusche betrieben werden, sind kompakt und handlich. Sie lassen sich leicht transportieren und können in beinahe jedem Zelt problemlos eingesetzt werden. Heizungen, die per Gasflasche funktionieren, sind wiederum für einen längeren Betrieb geeignet. Die Inbetriebnahme beider Gerätevarianten ist einfach. Heizungen mit Gaskartuschen* arbeiten meist als geschlossene Systeme, bei denen lediglich eine Kartusche eingelegt und die Heizung gestartet wird. Für Heizungen mit Gasflaschen brauchen Sie noch einen Druckminderer plus zusätzlichen Schlauch zum Anschließen. Dafür sind die Geräte sicherer und haben mehrere Möglichkeiten für die Regelung. Außerdem muss man nicht nach wenigen Stunden eine Gaskartusche wechseln.

Optimal sind Gas-Zeltheizungen, wenn sie über einen Thermostat verfügen. Er stellt die Geräte von sich aus ab, wenn im Zelt eine bestimmte Temperatur erreicht ist und startet sie erneut, wenn sie abfällt. Ideal und sehr anzuraten ist eine Sauerstoffmangelsicherung. Sie stoppt die Gaszufuhr, wenn der Sauerstoffgehalt der Luft im Zelt unter die bei 1,5 Prozent liegende Sicherheitsgrenze sinkt. Der Nachteil von Zeltheizungen mit Gas ist noch immer die Geruchsbelästigung, die Kopfschmerzen zur Folge hat. Die Geräte speichern keine Wärme. Werden sie ausgeschaltet, wird es im Zelt schnell wieder kühl. Für kleine Zelte sind Gasgeräte eher ungeeignet, da sie trotz Sicherung eben doch Sauerstoff fressen und für empfindliche Menschen gefährlich werden können.

Vor- und Nachteile der Elektroheizungen

Auch Elektro-Zeltheizungen lassen sich unauffällig und platzsparend im Zelt aufstellen. Allerdings funktionieren sie nicht so autark wie Gasgeräte, Denn sie benötigen einen elektrischen Anschluss. Brauchen Sie Ihre Zeltheizung lediglich für ein bis zwei Nächte, dann sind Geräte, die Sie an eine Autobatterie anschließen können, eine praktikable Lösung. Wollen Sie das Zelt mehrere Tage lang elektrisch beheizen, müssen Sie sich allerdings einen Campingplatz mit einer Stromversorgung suchen oder sich einen Generator anschaffen. Achten Sie auf den Verbrauch. Bei modernen Geräten liegt er zwischen 800 bis 2000 Watt.

Wählen Sie ein Geräte mit verschiedenen Heizstufen. Dann können Sie die Heizleistung Ihrer Zeltheizung an die Außentemperatur und die Größe des Zelts anpassen. Für große Zelte sind elektrischen Zeltheizungen mit einer Leistung bis zu 8 Kilowatt nötig. Kleine Zelte für ein oder zwei Personen bekommen Sie bereits mit der Heizleistung von einem Kilowatt angenehm warm. Achten Sie nicht zuletzt auf die Betriebsdauer Ihrer Zeltheizung. Sie sollte zu den Witterungsverhältnissen und Ihrem persönlichen Wärmebedürfnis passen. Gute elektrische Heizungen sind für den Einsatz von 8 bis 12 Stunden am Tag ausgelegt. Zu den Nachteilen elektrischer Zeltheizungen gehört, dass auch sie Sauerstoff fressen. Außerdem speichern die Geräte oft keine Wärme.

Sechs Zeltheizungen im Test

In folgender Tabelle finden Sie einen Vergleich von sechs besten Zeltheizungen, die der Markt aktuell anbietet. Bei unserer Recherche nach den besten Produkten sammeln wir Bewertungen und Rezensionen aus verschiedenen Quellen wie z.B. Fachmagazinen, Foren und Online-Shops zusammen und werten diese anschließend nach unserem eigens entwickelten Raitings-System aus. Mehr Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie hier.

Heatbox 2000Preis-Leistung Tipp Seven Oaks Zeltheizung Angel Domäne Heizung Delonghi HCM 2030 Klarstein Cozy Cube Taurus Clima 2000
Heizungsart Gasheizung Gasheizung Gasheizung Elektroheizung Elektroheizung Elektroheizung
Features
  • Druckminderer 30 mbar
  • Sauerstoffmangel-Sicherung
  • Piezozünder
  • Zündsicherung
  • Druckminderer für 50 mbar
  • Elektro-Zünder
  • Kein Lichtschein
  • Sauerstoffmangel-Sicherung
  • 1,15 KW
  • Piezozündung
  • Verstellbarer Neigungswinkel
  • Sicherheitsventil
  • 3 Stufen
  • 2000 Watt
  • Sicherheits-Thermostat
  • 2 Stufen
  • 1800 Watt
  • Umkipp-Abschaltung
  • Turbo-Funktion
  • 2000 Watt
  • 3 Stufen 
  • Regulierbarer Thermostat
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Sicherheit ist alles!

Grundsätzlich muss jedes Zeit, das beheizt wird, auch gut gelüftet werden. Das gilt unabhängig davon, ob es sich um Gasgeräte oder elektrische Zeltheizungen handelt. Für jede Heizung sind ein eingebauter Überhitzungsschutz sowie ein Spritzschutz das absolute Muss. Bei elektrischen Zeltheizungen sind elektrische Keramikheizer* eine bessere Variante als die klassischen Heizlüfter. Die Geräte speichern sogar Wärme bis zu einem gewissen Grad. Bei Heizlüftern ist die Brandgefahr noch immer viel höher. Vor allem mit Gas betriebene Heizungen sollten Sie niemals aus den Augen lassen. Schlafen Sie nicht bei eingeschalteter Heizung! Sorgen Sie stets für den sicheren Stand Ihrer Zeltheizung.

Eine Gasflasche können Sie außerhalb Ihres Zeltes platzieren. Auch hier gilt es, auf Standfestigkeit und Kippsicherheit zu achten. Platzieren Sie jegliche Art von Geräten niemals zu nah an der Zeltwand oder in zu kurzer Distanz zu brennbaren Stoffen. Lassen Sie den Anschlussschlauch von Gasgeräten immer frei liegen und sorgen Sie dafür, dass niemand drauf tritt. Das macht den Schlauch auf die Dauer mürbe und lässt ihn brechen. Kontrollieren Sie Anschlussteile wie Druckminderer oder Schlauch immer auf Dichtheit und Funktion, wenn Sie die Geräte lange nicht benutzt haben. Diese Teile müssen regelmäßig ausgetauscht werden, da sie zum Verschleiß neigen.




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