Kopyto Relax Gummifische: Facettenreich und beliebt

Kopyto Shads werden in Deutschland unter allen anderen Gummifischen wahrscheinlich am häufigsten eingesetzt. Sie sind praktisch in der Handhabung und robust.

Kopyto: Material und Farbvariationen

Kopyto Relax Shad

Kopyto Relax Shad

Kopytos gehören zur Relax-Köderserie des amerikanischen Angelausrüstung-Herstellers Bentley Fishing. Obwohl es verschiedene Köder-Modelle von Relax gibt, sind es gerade Kopytos, die den Weichköder-Markt in Deutschland zu einem guten Stück für sich beanspruchen und seit Jahren in den meisten Angel-Shops vertreten sind. Erfunden wurden sie Anfang 90er Jahre vom bekannten polnischen Angler Witold Kowalczyk.

Die Gummimischung bei Relax-Ködern ist weich und robust zugleich. Das bedeutet, dass man beim selben Shad auch mal zwei oder sogar drei Jigköpfe ausprobieren kann, ohne dass der Gummi komplett auseinander driftet. Weiterhin gibt es unzählige Farbvariationen bei diesem Köder. Da der Hersteller unentwegt neue Farbmuster auf den Markt bringt, werden alte Farbausführungen gleichzeitig nicht mehr produziert. Somit ist die endgültige Farbklassifikation aller Relax-Köder fast unmöglich.

Besondere Konstruktion des Kopyto

Kopyto Relax Form

Kopyto Relax Form

Die markanten Einkerbungen in der Schwanzwurzel machen den Schwanz des Kopytos besonders beweglich, wodurch sein Spiel auffällig und zugleich natürlich wirkt. Die Beweglichkeit des Schwanzes trägt auch dazu bei, dass der Köder in der Sinkphase beim Jiggen effektiv abgebremst wird, sodass der Jigkopf bei einem Kopyto ruhig mal etwas schwerer gewählt werden kann als gewöhnlich. Durch starkes Gewicht fällt ein Kopyto also nicht unbedingt schneller auf den Grund, wedelt aber heftiger mit dem Schwanz, was wiederum die Raubfische als Panikanzeichen deuten können.

Welche Fische fängt man mit Kopytos?

Die Antwort lautet – alle, die sich von anderen Fischen ernähren. Es gibt wahrscheinlich keinen einzigen Raubfisch in unseren Binnengewässern, der nicht schon mal mit einem Kopyto gefangen wurde. Ok, beim Aal könnte es nicht zutreffen. Aber sonst – ob ein Hecht, Barsch, Rapfen, Zander, Döbel oder Wels – sie alle wurden schon mal mit einem Kopyto gefangen. Man braucht nur die richtige Größe (die je nach Jahreszeit und Zielfisch gewählt wird) und einen passenden Jigkopf, um einen Räuber früher oder später zu betören.

 

Spezialfall Relax King Shad

Relax King Shad

Relax King Shad

King Shad von Relax erinnert stark an den Shaker von Lunker City. Beide Gummifische sind lang und sehr schmal geformt. Auch der Schwanzteller steht bei beiden Modellen im demselben flachen Winkel zum Körper und hat eine fast runde Form. Diese Eigenschaften machen den King Shad (genau so wie den Shaker) zu einem guten Zander-Köder, weil dieser Räuber besonders schmale Gummifische bevorzugt. Dennoch ist die Gummimischung des King Shads etwas weicher und geschmeidiger als die vom Shaker. Auch in ihrer Form unterscheiden sich die beiden Köder geringfügig.

 

Da der Schwanzteller des King Shads gleich bei wenig Zug zu flattern anfängt, flankt er bereits bei leichten Jigköpfen. Dies übt auf die Raubfische eine Signalwirkung aus. In der Natur zeigen ihre Flanke meist nur kranke oder unachtsame Fische. King Shad von Relax ist also kein Köder für schnelle Strömung, dafür erzeugt er einfach zu viel Wasserwiderstand. Am besten lässt er sich in stehenden oder leicht strömenden Gewässern eingesetzt. Man sollte ihn auch nicht mit all zu schwerem Bleikopf bestücken. Bei zu schweren Gewichten flankt er nicht mehr und bewegt sich unnatürlich.

King Shad in Neon

King Shad in Neon

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