Rettungswesten für Hunde: Kauftipps, Test & Vergleich 2020

Es gibt sehr viele verschiedene Rettungswesten für Hunde auf dem Markt. Doch welches davon ist das Richtige für Ihr Tier? Hier erklären wir die wichtigen Kaufkriterien.

Rettungswesten für Hunde: Empfehlungen und Kaufkriterien

Rettungsweste für Hunde

Rettungsweste für Hunde

Weiter unten auf dieser Seite erläutern wir die wichtigsten Kaufkriterien, worauf Sie bei der Wahl einer Rettungsweste für Hund besonders achten müssen. Folgend haben wir für Sie sechs Westen ausgesucht, die ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aufweisen. Bei unserer Recherche nach den besten Produkten sammeln wir Bewertungen und Rezensionen aus verschiedenen Quellen wie z.B. Fachmagazinen, Foren und Online-Shops zusammen und werten diese anschließend nach unserem eigens entwickelten Ratingsystem aus. Mehr Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie hier.

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EzyDog Premium
Preis-Leistungs-Tipp
Vivaglory Rettungsweste
Warmiehomy Schwimmweste
Namsan Rettungsweste
Poppypet Schwimmweste
Nobby Schwimmweste
Petgard Rettungsweste
ArtikelEzyDog PremiumVivaglory RettungswesteWarmiehomy SchwimmwesteNamsan RettungswestePoppypet SchwimmwesteNobby SchwimmwestePetgard Rettungsweste
diverse Größendiverse Größenfür mittelgroße Hundefür kleine Hundefür mittelgroße Hundefür mittelgroße Hundefür große Hunde
Eigenschaften/ Ausstattung
  • zusätzlicher Gurt für mehr Sicherheit für große Hunde
  • Edelstahl-D-Ring zum Befestigen der Leine
  • gepolsterter Griff oben
  • Signalfarbe für bessere Sichtbarkeit
  • Reflektierende Details und leuchtende Farben
  • Haltegriff erleichtert das Herausziehen des Hundes
  • Schnallen, Velcros und Riemen sorgen für perfekte Passform
  • verstellbare Nylonriemen
  • komfortables Klettverschluss um Bauch und Hals
  • Bergegriff im Rückenbereich
  • hochwertige Materialien
  • starker Auftrieb
  • einstellbarer Klettverschluss
  • gut sichtbare Reflexstreifen
  • faltbare und kompakt
  • einfach zu tragen
  • fester Halt durch Klettverschlüsse
  • Nylongurte mit Schnappverschlüssen
  • Bergegriff im Rückenbereich
  • schnell und einfach anzulegen
  • robuster Sicherheitsgriff am Rücken
  • mit Gurtbändern und Klickverschlüssen
  • Befestigungsring für das Anbringen der Hundeleine
  • einfaches Anlegen
  • Gewichtsklasse: 39-45 kg
  • justierbare Klickverschlüsse an Hals und Bauch
  • strapazierfähig
  • Signalfarbe für bessere Sichtbarkeit
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Erhältlich bei*

Schwimmwesten und Hunde

Ist Ihr Hund nicht mit dem Wasser vertraut oder fühlt sich darin unsicher, wird ihm unter Umständen eine Schwimmweste helfen. Da sie einen Teil des Körpers umschließt, gibt die Weste ihm allein deshalb schon ein Gefühl der Sicherheit. In erster Linie aber stabilisiert sie die Lage Ihres Hundes und sorgt im Wasser für den notwendigen Auftrieb. Er kann sich also auf das Paddeln konzentrieren. Manche Rassen, wie etwa kleinere Bulldoggen, lieben das Wasser über alles, tun sich aber beim Schwimmen sehr schwer. Denn ihr kompakter Rumpf mit den sehr kurzen Beinen ist einfach nicht für die ausladenden Schwimmbewegungen ausgelegt. Mit einer Schwimmweste kann einem solchen Tier der Spaß am Schwimmen vermittelt werden.

Älteren Hunden tut das Schwimmen besonders gut, weil es die Muskeln stärkt und Knochen und Gelenke nicht belastet. Sie sind von ihrer Kondition her jedoch oft nicht mehr fit. Gerade bei betagten Tieren schafft eine Schwimmweste also die beste Abhilfe. Sie gibt durch Auftrieb Sicherheit und der Hund muss nur noch Kraft für die Vorwärtsbewegung aufwenden. Auch Hunde, die sicher schwimmen können, brauchen manchmal eine Schwimmweste, etwa wenn sie ihre Besitzer beim Angeln oder zum Wassersport begleiten. Gerade Segler sind sehr oft weit vom Ufer entfernt. Geht der Hund hier über Bord, besteht für ihn Lebensgefahr. Dann ist eine Rettungsweste in knalliger Farbe optimal.

Welche Größe braucht mein Hund?

Rettungsweste für Hunde

Rettungsweste für Hunde

Eine Schwimmweste für den Hund kann ihren Zweck nur erfüllen, wenn sie gut sitzt. Sie darf also weder zu klein noch zu groß sein. Schwimmwesten für Hunde gibt es für alle Rassen und für jeden Körperbau. Damit Sie auch sicher sein können, dass die Rettungsweste Ihrem Hund richtig passt, müssen Sie auf die Angaben der Größe durch den Hersteller achten. Sehr kleine Hunde mit einem Körperumfang von 33 – 43 Zentimeter, wie Havenese, Papillon oder Yorkshire Terrier sind mit der Größe XXS gut bedient. Sehr große Hunde mit einem Brustumfang von 91 – 106 Zentimeter, wie Bernhardiner, Mastiff oder Deutsche Dogge, tragen die Größe XL, extra groß.

Dazwischen gibt es viele andere Größen wie Mittel (M) für den Brustumfang 68 – 81 Zentimeter für Basset Hound, Boxer, Bulldogge, Dalmatiner, Husky oder Pudel. Die Angabe Groß (L) passt dem golden Retriever, dem Schäferhund, Rottweiler und Labrador, wenn sie einen Brustumfang von 81 – 91 Zentimeter haben. Allerdings sollten Sie sich nicht nur auf diese Angaben verlassen. Wenn Sie Ihrem Hund die Weste zur Probe anziehen, achten Sie darauf, wie er sich fühlt. Der Hund muss richtig laufen können, ansonsten passt ihm die Weste wahrscheinlich nicht richtig. Teile der Weste dürfen seine Beine nicht blockieren oder an Teilen seines Körpers reiben.

Konstruktion eine Schwimmweste für Hunde

Eine Schwimmweste für einen Hund muss ganz besondere Konstruktionsmerkmale aufweisen. Zuerst sollte sie unbedingt aus einem abriebfesten Material bestehen, damit Ihr Tier sich darin bewegen kann, ohne dass die Weste sofort Schaden nimmt. Optimal ist eine auffällige Farbgebung, etwa in einem knalligen Orange. Auf offener See oder in einem großen Binnengewässer bildet das Wasser eine monochromatische Oberfläche, auf der Sie einen Hund mit einem dunklen Fell nur schwer erkennen. Ist die Weste farbig, können Sie im Ernstfall Ihren Hund im Wasser auch zwischen größeren Wellen sehen. Auch bei Nebel hebt sich ein Hund in einer kräftig farbigen Rettungsweste gut vom Hintergrund ab. Mehrere Reflektoren an der Weste verstärken diese Wirkung zusätzlich und erhöhen die Sichtbarkeit Ihres Tieres.

Der Schwerpunkt für den Auftrieb des gewählten Modells liegt am besten im Bereich der Brust. Das stützt den Oberkörper zusätzlich. Außerdem sorgt ein solcher Schwerpunkt dafür, dass der Hund den Kopf sicher über Wasser halten kann. Die meisten Westen haben außerdem einen bügelartigen Griff im Bereich des Rückens. An diesem Griff ist es möglich, den Hund zu greifen und aus dem Wasser in ein Boot zu ziehen. Oft ist in der Nähe des Griffs zusätzlich ein Ring angebracht. Daran können Sie ein Tau oder die Leine für Ihr Tier befestigen.

Hund an eine Weste gewöhnen

Hund

Hund

Geben Sie Ihrem Hund ausreichend Zeit, sich an seine Schwimmweste zu gewöhnen. Das fällt dem Tier leichter, wenn Sie ihm von Anfang an ein für seine Körpermaße passendes Modell kaufen. Die Rettungsweste muss glatt anliegen, ohne den Körper einzuengen. Sie darf die Freiheit in den Bewegungen nicht einschränken. Dann wird Ihr Hund die Weste schneller akzeptieren. Das klappt gut, wenn er ansonsten ein Hundegeschirr trägt und das Tragegefühl deshalb bereits kennt. Loben Sie Ihren Hund, wenn Sie ihm die Weste die ersten Male anlegen. Er soll ein gutes Gefühl mit ihr verbinden.

Animieren Sie Ihr Tier, mit der angelegten Rettungsweste ein paar Schritte zu machen. Lässt er sich darauf ein, wird erneut ein Lob fällig. Kurze Zeit später können Sie dem Tier die Weste wieder abnehmen. Denn zu Beginn ist es besser, wenn Sie Ihren Hund die Rettungsweste erst einmal für wenige Minuten tragen lassen. Mit der Zeit sollte der Hund die Schwimmweste länger tragen und sich so nach und nach besser an sie gewöhnen. Lassen Sie den Hund erst dann mit der Weste in das Wasser, wenn er sie vollständig akzeptiert. Er empfindet sie dann nicht mehr als fremd und findet Spaß daran, mit diesem Schwimmgeschirr im Wasser zu toben.

Halsband und Schwimmweste zusammen?

Eine Rettungsweste für einen Hund ist natürlich noch keine Garantie, dass dem Tier im Wasser und beim Schwimmen nichts passiert. Vor allem ein kleiner Hund kann in einer Strömung schnell abgetrieben werden und auch für ein großes Tier lauern im Wasser so manche Gefahren. Lassen Sie Ihren Hund also trotz einer angelegten Weste nicht unbeaufsichtigt oder sogar allein schwimmen. Wenn Sie sicher gehen wollen, können Sie den Hund natürlich zusätzlich anleinen.

Generell sollte Ihr Hund, wenn er zum Schwimmen geht, am besten kein Halsband tragen. Schnell könnte sich das Band um den Hals mit Teilen der Weste verheddern, was für das Tier gefährlich werden kann. Viele Westen sind ohnehin so geschnitten, dass sie den Hals des Hundes umschließen. Mit einem zusätzlichen Halsband fühlt er sich dann schnell eingeengt. Eine Leine zur Sicherung können Sie Ihrem Hund dennoch anlegen. Viele Modelle von Rettungswesten sind mit einer zusätzlichen Halterung versehen, in die Sie die Leine einhängen können.





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