Zanderangeln mit Gummifisch

Fürs Zanderangeln braucht man neben der richtigen Rute und Rolle auch einen passenden Gummifisch. Hier erklären wie das Zanderangeln mit Gummifisch genau funktioniert.

Vorsichtiger aber neugieriger Räuber

Zander

Zander (Bild: Aleksandr178/Shutterstock.com)

Obwohl Zander als sehr vorsichtige Fische gelten, sind sie zugleich sehr gesellig und neugierig. Sie halten sich gerne mit ihren Artgenossen in Schwärmen auf und fühlen sich dadurch sicher genug, um zum Beispiel einen interessanten Köder mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Dies ist auch die Chance für den Angler, einen Zander mit einer richtig gewählten Montage und dem passendem Köder zum Anbiss zu verführen.

Es gibt diverse Kunstköder, die sich fürs Zanderangeln eignen, manche davon sind sogar extra fürs Angeln auf die gestreiften Räuber entwickelt. Dazu gehören die Gummifische. Bei der Wahl eines richtigen „Gummis“ ist es ganz wichtig die Jahreszeit und die Witterungsverhältnisse möglichst genau zu deuten. Davon abhängig wird nicht nur die Größe, Form und Konstruktion des Gummiköders sondern auch seine Farbe gewählt. Ausführliche Infos zum Thema beste Köder für Zanderangeln finden Sie hier.

Richtige Montage für Gummifisch

Angeln mit Gummifisch ist wahrscheinlich die effektivste Methode fürs Nachstellen von Zandern. Da diese Raubfische die meiste Zeit ihres Lebens dicht am Grund verbringen, sind Gummiköder, die direkt auf dem Boden in Sprüngen geführt werden, geradezu prädestiniert dafür, um die Zander zu verführen. Weiterhin scheinen die taumelnden Bewegungen – wenn die „Gummies“ im freien Fall zum Boden sinken – die Zander geradezu zu faszinieren. Sie erinnern die Raubfische sehr wahrscheinlich an die angeschlagenen kleinen Beutefische, die aus letzter Kraft der Strömung zu entkommen versuchen und den Räubern aus diesem Grund leichte Beute suggerieren. In folgender Abbildung sehen Sie, wie eine Gummifisch-Montage fürs Zanderangeln aufgebaut ist. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, klicken Sie hier.

Gummifisch-Montage fürs Zanderangeln

Gummifisch-Montage fürs Zanderangeln

Lehrreiches Videomaterial

Den Profis beim Angeln über die Schulter zu schauen ist häufig lehrreicher als sich durch viele Angelmagazine durchzulesen. So erläutern erfahrene Angler im folgenden Video die Jiggen-Angeltechnik und erklären zahlreiche Kniffe und Tricks, die bei dieser anspruchsvollen Angelmethode die Fangwahrscheinlichkeit wesentlich erhöhen können.

Wie groß müssen die Gummifische für Zander sein und wie schwer die Bleiköpfe? Sollen Sprünge über dem Gewässergrund im Sommer höher ausfallen als im Winter? Fischt man am Buhnenkopf mit oder besser gegen die Strömung? Das sind einige wenige Fragen, die in diesem Video beantwortet werden. Da die Aufnahmen eine gute Qualität aufweisen, kann man die vorgeführte Köderführung detailliert ausforschen.

Jiggen- oder Faulenzen-Technik?

Die gängigsten Angeltechniken zum Zanderfischen mit Gummiködern sind Jiggen und Faulenzen-Methoden. In folgenden Abbildungen sehen Sie, woran sie sich voneinander unterscheiden. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, hier finden Sie weitere Informationen.

Jiggen-Technik

Jiggen-Technik

Faulenzen-Technik

Faulenzen-Technik

Umfrage: Ködergröße beim Zanderangeln

Nehmen Sie an unserer Umfrage nach der fängigsten Ködergröße beim Zanderangeln teil und erfahren Sie wie andere unsere Leser abgestimmt haben:

Welche Ködergröße bevorzugen Sie beim Zanderangeln?
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