Angeln in der Schweiz

Welche Angel-Möglichkeiten gibt es in der Schweiz und welche Erlaubnisse braucht man dafür? Um diese und andere Fragen geht es in unserem Ratgeber.

Angeln auf Salmoniden in Schweizer Bergseen

Angeln in der Schweiz

Angeln in der Schweiz

Neben malerischen Bergpanoramen und sehenswerten Städten hat die Schweiz auch für ambitionierte Angler einiges zu bieten. Dazu tragen nicht zuletzt die kühlen Bergseen bei, die verschiedene Arten der Salmoniden beheimaten. Besonders beliebte Salmoniden-Gewässer sind in der Schweiz der obere Murgsee, der Thunersee und der Wägitaler Stausee. Die ausgezeichnete Wasserqualität und die kühlen Wassertemperaturen bieten in den Schweizer Bergseen die besten Voraussetzungen fürs Gedeihen von Lachsen und Forellen.

Hecht und Zander gehen auch

Auch in Sachen Hecht- und Zanderangeln bieten die Schweizer Gewässer ausgezeichnete Chancen an. Sowohl in tiefer gelegenen Seen als auch in den größeren Flüssen kann man sogar einen meterlangen Esox fangen. Die Orientierung an den Beutefischen beim Aussuchen passender Kunstköder ist dabei essentiell wichtig. Egal ob Fliegenfischen vom Ufer oder Spinnfischen vom Boot aus – mit der passender Ausrüstung und dem richtigen Köder wird ein Angelausflug in die Schweiz zu einem unvergesslichen Erlebnis!

Karpfenangeln in der Schweiz

Karpfenangeln in der Schweiz

Karpfenangeln in der Schweiz

Zahlreiche Schweizer Gewässer bieten auch Karpfen einen Lebensraum. Als besonders lukrativer Fluss für die sanften Riesen gilt die Aare. Größere Exemplare beheimatet auch der Rhein, an dem vor allem in den frühen Morgenstunden gute Fangchancen bestehen.

Einen guten Karpfenbestand bieten der Sihlsee und Teile des Basler Rheins. Mit einem Boilie als Köder (mit Hanf- oder Kartoffel-Geschmack) haben Angler gute Chancen, auch mal einen kapitalen Bartelträger an den Haken zu bekommen. Wesentliche leichter zu fangenden Fischspezies sind Rotaugen oder Barsche.

Hotspot Hafen

Die Häfen der großen Seen gelten in der Schweiz als perfekte Karpfen-Hotspots. Natürliche Köder, die Erfolg versprechen, sind Mais, Tauwürmer oder Maden. Beachtet werden sollte in jedem Fall, dass in der Schweiz jegliches Anfüttern verboten ist.

Wer darf in der Schweiz fischen?

Angeln in der Schweiz

Angeln in der Schweiz

Sämtliche Fließgewässer und der Großteil der Schweizer Seen erfordern eine kostengünstige Angelerlaubnis. Die genauen Bedingungen variieren von Kanton zu Kanton. Dazu gehören Angaben, welche Fische in welcher Anzahl entnommen und welche Köder verwendet werden dürfen. Zu unterscheiden sind zudem Schonzeiten und die Schonmasse. Längere Lizenzen erfordern einen Sachkundennachweis. In der Regel wird dieser allerdings erst ab einem Monat nötig.

Doch damit nicht genug – vielerorts sind die Kantone in diverse Fischereireviere aufgeteilt, die jeweils eigene Bestimmungen haben. Um sich verlässlich über die jeweiligen Preise und Konditionen zu informieren, ist es deshalb unerlässlich, sich an den jeweiligen Kanton zu wenden. Besonders entspannt: Das Freiangelrecht macht eine Angelerlaubnis an den größten Seen des Landes überflüssig – gestattet allerdings nur natürliche Köder und einen Haken.

Bergfluss

Bergfluss



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