Angeln in Australien

Hier finden Sie ausführliche Informationen über die Angel-Möglichkeiten in Australien und die dafür notwendigen Erlaubnisse.

Meeresangeln an der australischen Ostküste

Ostküste Australiens

Ostküste Australiens. Bild: Malcolmj, Port douglas qld australia, CC BY-SA 2.0

Angeln in Australien ist ein Hochgenuss. Nicht nur die einzigartige Landschaft sondern auch der Fisch-Reichtum im Süß- wie im Salzwasser machen eine Angeltour in „Down-Under“ zu einem absolut unvergesslichen Erlebnis. Die besten Regionen an der australischen Ostküste sind und bleiben Melbourne, Sydney sowie Cairns und Umgebung. Cairns ist wegen seiner Nähe zum Great Barrier Reef ein besonderer Hotspot für viele verschiedene Fischarten.

Eine Angeltour mit einer erfahrenen Crew können Sie von Deutschland aus online schon ab circa 200 Euro buchen, je nach gewähltem Hafen und Länge. Die Crew kennt sich in ihren Fischgründen bestens aus und sorgt dafür, dass jeder Teilnehmer auf seine Kosten kommt. Die beliebtesten Fische, die man dort fangen an, sind unter anderem der Snapper, Lachs, der Merlin, der Weißling, die Makrelen und Haie.

Angeln auf Adlerfisch in Australien

Adlerfisch

Adlerfisch

Folgende Aufnahmen sind nicht allein durch ihre gute Qualität ein Hingucker. Auch die Landschaft und die in Zeitraffe dargestellten Riesenwellen, von denen Angler fast umgestoßen werden, sind sehr beeindruckend. Keine Frage, die Angelbedingungen sind an diesem Küstenabschnitt bei der Stadt Ballina an der Ostküste Australiens alles andere als komfortabel. Doch der raue See und die unzulängliche Landschaft ist scheinbar sehr fruchtbar. So schaffen es die Angler in kurzer Zeit ein halbes Dutzend ca. 5 kg schwere Adlerfische zu fangen, um zum Schluss noch einen richtigen Brocken zu erwischen, der fast 1,5 Meter lang ist.

Der Adlerfisch (auf Englisch: Mulloway oder Jewie Fish) ist überall außer im Norden an den australischen Küsten zu Hause. Diese Fischart kommt fast im gesamten Ostatlantik vor und wird bis zu 2,2 Meter lang und 100 kg schwer. Als aktive Raubfische suchen sie in den Küstenregionen (auch im Brackwasser) nach Beute und bevorzugen dabei tiefere Uferzonen, wo man sie mit einer Angel und Gummiköder überlisten kann.

Meeresangeln an der australischen Westküste

Auch an der australischen Westküste gibt es einige Ortschaften, an denen man wunderbar angeln kann. Geraldton bzw. das Riff Flat Rocks ist eine gute Ausgangsstelle, um den australischen Hering und Tailor vom Strand aus zu fangen. Shark Bay ist wiederum für ihre großen Snapper-Schwärme bekannt. Hier kann man vom Ufer aus auch einen Zackenbarsch, Blaubarsch oder Hering an die Angel bekommen.

Weiterhin ist Quobba für die spanischen Makrelen berühmt, die hier in stattlichen Größen erbeutet werden können. Nicht zu vergessen ist Darwin und Mel Island. Liebhaber von Korallenforellen, Thunfischen, Riesenmakrelen und dem beliebten Barramundi können sich hier über große Beute freuen. Boots-Angeltouren von Darwin aus auf Salz- oder Süßwasser mit einem erfahrenen Reiseleiter starten bei circa 250 Euro und sind es wert.

Westküste Australiens

Westküste Australiens. Bild: Summi~commonswiki, Perth south skyline, CC BY-SA 3.0

Barramundi angeln

Barramundi ist in Australien sowas wie Wappenfisch. Der König unter den Barschen lebt in dem gesamten indopazifischen Raum und kann bis zu 2 Meter lang und 65 Kilogramm schwer werden. In Australien sind Barramundis vor allem im Norden des Landes weit verbreitet und leben sowohl im Süß- als auch im Brackwasser. Sie gehören zu den begehrtesten Zielfischen beim Angeln.

Alle Baramundis werden als Männchen geboren, wovon die Hälfte sich erst im Laufe des Lebens zu Weibchen entwickelt. Ihre Augen sind auffällig klein, die Schuppen hingegen sehr groß. Übersetzt aus einer Aborigene-Sprache, bedeutet Baramundi „Flussfisch mit den großen Schuppen“. Solche Prachtexemplare wie in diesem Video sind in australischen Flüssen keine Seltenheit. In Down Under gelten Baramundis als Delikatesse und werden sogar gezüchtet.

Süßwasserangeln in Australien

Bekannte Süßwasser-Angelgewässer im Westen Australiens sind die Seen Argyle, Harvey Dam, Kununurra und der Waroona Dam. Im Nothern Territorium sind der Manton Dam und der Lake Bennett (80 km südlich von Darwin) sehr beliebt. Weiterhin gilt Queensland ist Angel-Mekka schlechthin, nicht nur was den Fischreichtum angeht, sondern auch in Bezug auf die Anzahl der sehr lukrativen Seen und Flüsse. Besonders hervorzuheben ist hiebei der Brisbane River, zu dem sich ein Angelausflug mehr als lohnt. Circa 60 Seen gelten in Queensland als Hotspots für Lachse, Regenbogenforellen, Barramundis, Aale sowie verschiedene Barscharten.

Beim Angeln in Australien sollte man sich vor den „Salties“, den Salzwasserkrokodilen in acht nehmen. Der Geruch von den Ködern kann die Tiere anlocken. Die „Salties“ halten sich nicht nur im Salzwasser, sondern auch in Seen, Flüssen und großen Wasserlöchern auf. Die meisten dieser Plätze, an denen sich die Krokodile aufhalten, sind mit Warnschildern versehen und sollten zur eigenen Sicherheit gemieden werden.

Erlaubnisse fürs Angeln in Australien

Das Angeln ist in Australien das beliebteste Hobby schlechthin. Daher kann man sich einen gültigen Angelschein in fast jedem Angelgeschäft besorgen. Die Regeln und Gesetze variieren je nach Bundesstaat. Am einfachsten ist es, sich bei seinem Guide, einem Ranger oder den Fishing-Departments nach den Regeln im entsprechenden Bundesstaat zu erkundigen. In Down Under unterscheiden die Behörden auch zwischen den verschiedenen Arten des Angelns. So gibt es unterschiedliche Gesetze für das Fischen mit Lebendködern, für saisonbedingtes Angeln sowie in Bezug auf das Angeln bestimmter Fischarten. Fragen Sie also besser vor Ort genau, um später keine bösen Überraschungen zu erleben.

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