Feederruten: Kauftipps, Test & Vergleich 2020

In vielen Angelshops in Deutschland gehören Feederruten zu den meist verkauften Angelruten überhaupt, entsprechend groß ist auch das Angebot. Wir erklären, worauf es beim Kauf einer Feederrute genau ankommt.

Sind Feederangler die glücklicheren Angler?

Am Fluss

Am Fluss

Dass das Feederfischen hierzulande sehr populär ist, kann mit der sehr angenehmen und entspannten Fischerei-Art zu tun haben, die beim Ansitzangeln mit Feederrute üblich ist. Anders als Raubfischangler müssen die Feederfischer nicht permanent am Ufer entlang marschieren sondern können es sich nach dem Auswerfen der Feedermontage auf einem Angelstuhl gemütlich machen und unter Umständen auch anderen Beschäftigungen nachgehen, wie z.B. lesen, im Internet surfen oder einfach vor sich hin dösen. Im letzten Fall braucht man natürlich einen Bissanzeiger.

Heavy Feeder oder normale Feederrute?

Es gibt zwei wichtigste Feederruten-Modelle: die Heavy Feeder- und normale Feederrute. Während eine normale Feederrute für kleinere Fische ausgelegt ist, können mit der Heavy Feeder sogar kampstarke Barben und große Karpfen ausgedrillt und sicher gelandet werden. So gesehen kann man mit einer guten Heavy-Feederrute zumindest in unseren Gefilden jeden Schuppenträger an Land ziehen, selbst die kapitalen Exemplare.

Wolfgangs
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Sechs Feederruten im Vergleich

In folgender Tabelle finden Sie einen Vergleich von sechs sehr guten Feederruten, die der Markt aktuell anbietet. Bei unserer Recherche nach den besten Produkten sammeln wir Bewertungen und Rezensionen aus verschiedenen Quellen wie z.B. Fachmagazinen, Foren und Online-Shops zusammen und werten diese anschließend nach unserem eigens entwickelten Ratingsystem aus. Mehr Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie hier.

Abbildung*
Spro Spartan Feeder MH
Preis-Leistungs-Tipp
Cormoran Bull Fighter
DAM Camaro Feeder
Daiwa Tornado-Z
Preis-Leistungs-Tipp
Daiwa Crossfire Eel
Daiwa Ninja-X Feeder
Black Cat Bait Maker
ModellSpro Spartan Feeder MHCormoran Bull FighterDAM Camaro FeederDaiwa Tornado-ZDaiwa Crossfire EelDaiwa Ninja-X FeederBlack Cat Bait Maker
Rutenlänge3,45 m3,60 m3,60 m3,60 m3 m3,60 m3,60 m
Wurfgewicht50-75 g40-120 g70-90 g35-95 g30 - 95 g40-120 g120 g
Transportlänge125 cm128 cm126 cm128 cm154 cm127 cm125 cm
Rutengewicht338 g 372 g 381 g 306 g 255 g 270 g 230 g
Rutenaktionsemiparabolischsemiparabolischsemiparabolischsemiparabolischsemiparabolischsemiparabolischsemiparabolisch
Anzahl Teile3333234
Eigenschaften/ Ausstattung
  • optimal für Grundfischen-Einsteiger geeignet
  • 1 Wechselspitze
  • zweigeteilter Kork-Griff
  • 12 Titanium-Oxyd-Ringe
  • inkl. 3 Feederspitzen
  • kraftvoll und stabil
  • mit zwei Spitzen
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • für das Grund- und Posenfischen geeignet
  • Titanium-Oxyd Ringe
  • hochwertiger Korkgriff
  • solide Aalrute fürs Grundfischen
  • eingespleisste Glasspitze
  • kräftiger Rückgrat
  • gut ausbalancierte Feeder-Rute
  • starker Rückgrat
  • 3 Ersatzspitzen
  • robuster Rutenblank
  • Doppelstegringe
  • vier Wechselspitzen
  • leichtes Gewicht
Kundenwertung*BewertungenBewertungenBewertungenBewertungenBewertungenBewertungenBewertungen
Angebote*Zum AngebotZum AngebotZum AngebotZum AngebotZum AngebotZum AngebotZum Angebot
Erhältlich bei*

Optimale Rutenaktion

Da beim Feederangeln generell gewichtige Futterkörbe ausgeworfen werden, soll eine Feederrute den Schwung problemlos vertragen können, um den Futterkorb samt Köder auf notwendige Distanz zu bringen. Eine gute Feederrute verfügt somit über eine schnelle, noch besser über eine progressive Aktion sowie ein kräftiges Rutenblank und liegt in der Gesamtlänge zwischen 3,5 und 4 Meter. Progressive Rutenaktion bedeutet, dass die Angel sehr flexibel auf die Belastung reagiert. Beim Auswurf biegt sich bei so einer Rute nur die Spitze (was beachtliche Wurfweiten bedeutet), wohingegen im Drill der gesamte Blank in Anspruch genommen wird, sodass der Fisch mit allen Regeln der Kunst ermüdet und anschließend sicher gelandet werden kann. Mehr Infos zum Thema Rutenaktion gibt es hier.

Feederrute-Rutenaktion

Feederrute-Rutenaktion

Auswechselbare Spitzen

Es ist von Vorteil, wenn die anvisierte Feederrute mehrere auswechselbare Spitzen besitzt, die je nach Wind- und Strömungsstärke eingesetzt werden und der besseren Bisserkennung dienen. Eine zu leichte Spitze würde zum Beispiel durch Strömung oder gar durch den Wind zu stark bewegt werden und die Bisserkennung entsprechend erschweren.

Während weiche Feederruten-Spitzen aus Vollglas gefertigt werden, bestehen die steiferen Ausführungen meist aus Karbon. Weiterhin sollten die Spitzen auffällige farbliche Markierung aufweisen, damit sie auch bei diesigem Wetter gut sichtbar bleiben.

Futterkorb-Montage

Die Futterkorb-Montage oder auf Englisch Feeder-Montage ist einer Variation des klassischen Grundangelns. Diese Methode wird beim Angeln auf Friedfische eingesetzt, die auf Futtersuche den Gewässerboden abgrasen, wie es zum Beispiel Karpfen, Brassen, Schleien und Karauschen gerne tun. In folgender Abbildung sehen Sie, wie eine typische Futterkorb-Montage aufgebaut ist. Mehr dazu erfahren Sie im nächsten Artikel.

Futterkorb-Montage

Futterkorb-Montage

Das schöne am Feederangeln ist, dass man bei dieser Methode unglaublich viel tüfteln und experimentieren kann. Weitere Informationen zum Thema Feederangeln gibt es hier.

Welcher Süßwasser-Friedfisch ist in Deutschland am schwierigsten zu fangen?

Die Friedfischangler-Community ist hierzulande sehr zahlreich und vielfältig. Dabei hat jeder Angler seinen Lieblings-Zielfisch. Welcher davon ist aber am schwierigsten zu fangen? Erfahren Sie es aus unserer Umfrage!

Welcher unserer Süßwasser-Friedfische ist am schwierigsten zu fangen?



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