Rapala Knoten Anleitung zum Binden

Wenn es ums Angeln mit kleinen Wobblern geht, ist der Rapala-Knoten unschlagbar. Wie er gebunden wird, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Unentbehrlich für kleine Wobbler

Fischt man mit kleinen Wobblern, merkt man sehr schnell, wie anfällig ihr Lauf von den kleinsten Details sein kann: Ob ein Karabiner, Wirbel oder selbst ein falsch gewählter Knoten beim Einhängen an die Hauptschnur kann den Lauf des Wobblers dahingehend negativ beeinflussen, dass ein Biss ausbleibt.

Abhilfe schafft hierbei der Rapala Knoten. Eigentlich ist es auch kein klassischer Knoten sondern eine Schlaufe, die die Beweglichkeit des Wobblers beim Lauf begünstigt. Zugleich wird diese Schlaufe aber so gebunden, dass sie die Festigkeit eines Knoten aufweist und sich beim Drillen nicht auflöst. Folgendes Video veranschaulicht einzelne Schritte beim Binden des Rapala-Knotens, die man sich bei etwas Übung schnell einprägen kann.

Wer hat’s erfunden?

Der Vater aller Wobbler – Lauri Rapala – erkannte schon vor fast 70 Jahren, dass insbesondere Mini-Wobbler äußerst sensibel auf die feste Bindung reagieren und bei Befestigung mit einer Schlaufe viel lebhafter laufen und somit mehr Räuber zu verführen imstande sind.

Die Knotenfestigkeit bei der vom Rapala-Gründer entwickelten Knoten liegt bei unschlagbaren 90%. Durch den Rapala-Knoten wird dem Köder bestmöglicher Bewegungsfreiraum gewährt, was bei jedem anderen festen Angelknoten in nicht möglich wäre.

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