Angelhaken für Friedfische

 Das Angebot an Friedfischhaken wirkt vor allem auf Einsteiger oft verwirrend. Hier finden Sie Tipps, wie Sie den richtigen Haken finden und worauf bei der Verwendung geachtet werden muss.

Passende Größe eines Friedfischhakens

Friedfisch-Angeln

Friedfisch-Angeln

Um die passende Hakengröße und Stärke zu finden gilt der erste Blick dem Köder. Dieses Muster gestaltet sich einfach, da mit der Art und Größe des Köders auch der Zielfisch determiniert ist.

Hakengröße 26 – 22
Die kleinsten Haken finden beim Matchangeln Verwendung. Als Köder kommen einzelne Maden, Larven oder Brotkrumen zum Einsatz. Zielfische sind Rotaugen, Rotfedern, Stinte, Gründling, Ukelei und alle Kleinfische, die als Köderfische verwendet werden sollen.

Hakengröße 20 – 16
Diese Hakengröße bietet genug Platz für Caster, große Bienenmaden, mehrere kleine Maden und Würmer. Zielfische sind größere Rotaugen und Rotfedern, kleine Brassen, kleine Güstern und kleine Alande.

Hakengröße 14 – 10
Größere Brotflocken, kleine Wurmbündel, Maiskörner, Käse oder eine Teigmischung finden genug Platz an den Haken dieser Größe. Zielfische sind Alande, Brassen, Güstern, große Rotaugen und Rotfedern, Schleien, kleinere Karpfen aber auch Forellen und Barsche.

Hakengröße 8 – 2
Dieses Kaliber ist ideal für große Wurmbündel, Boilies, Wattwürmer, Tauwürmer, Krebse und die Kombination verschiedener Köder. Mit Friedfischhaken dieser Größe landen Sie Aale, Alande, Barben, Brassen, Döbel, Karpfen, aber auch Barsch, Forelle und Zander.

Welche Stärke ist die richtige?

Die Hakenstärke richtet sich nach dem Zielfisch. Kleine, leichte Friedfische mit feinen Mäulern bekommen Sie mit dünndratigen Haken leichter ans Band. Die Kraft, welche für die Penetration der Maulregion benötigt wird, fällt geringer aus. Bei kampfstarken größeren Fischen, wie zum Beispiel Karpfen, sorgen dickdratige Haken für die nötige Sicherheit, da diese schwerer aufbiegen sind als dünndratige Modelle.

Viele Angler sind sich der Fängigkeit üblicher Haken ohne besondere Farben sicher. Dabei erhöht das Abstimmen der Hakenfarbe auf den Köder die Chance auch die beißfaulen, argwöhnischen Fische zu überlisten. Während glänzende Haken eine größere Lockwirkung auf aktive Friedfische haben, sind ältere und größere Exemplare oft vorsichtiger und verlangen nach entspiegelten Haken.

Welche Hakenform soll es sein?

Angelhaken

Angelhaken

Allgemein wird die Hakenform anhand der Biegung des Schenkels definiert. Unterschieden wird zwischen Haken mit Rundbogen, Kristallhaken, langschenkligen Haken, Stipphaken und Circle Hooks.

Rundbogenhaken bieten zwischen Spitze und Schenkel viel Platz für größere Köder. Sie eignen sich vor allem für Wurmbündel, Brotflocken oder auch beliebige andere Köder in Übergrößen.

Kristallhaken zeigen eine spitzere Biegung und eignen sich für das Fischen mit Castern und Maden. Hier geht es darum, den Abstand zwischen den schmalen Ködern und der Hakenspitze zu minimieren.

Langschenklige Haken wurden dafür entwickelt, um leichter aus dem Fischmaul gelöst und einfacher geknotet werden zu können. Sie werden unter anderem als Wurmhaken eingesetzt. In diesem Fall verfügen über zusätzlichen Widerhaken am Schenkel, welche aufgezogene Würmer fixiert.

Stipphaken sind besonders feine Hakenmodelle, welche in der Regel mit einer Platte versehen sind. Die feinen Drähte ermöglichen ein leichteres Haken kleiner Fische.

Circlehooks haben einen kreisrunden Schenkel und die nach Innen gebogene Hakenspitze. Dies sorgt dafür, dass die Fische auch bei einem sanften Anhieb sicher gehakt werden. Circlehooks sind schonender, lassen sich leichter entfernen und werden selten komplett geschluckt.

Sechs besten Friedfischhaken im Vergleich

Eine riesige Anzahl von Friedfischhaken gibt es im Handel. Deshalb haben wir sechs Modelle ausgesucht, die sich bereits im Markt behaupten haben können. Die wichtigsten Eigenschaften der einzelnen Haken finden Sie in folgender Tabelle, sodass Sie sich schnell das passendes Modell für Ihren nächsten Angeltrip aussuchen können.

KorPreis-Leistung Tipp Paladin Classic Gamakatsu Specialist Owner Stipphaken Tubertini Haken Yashita Haken
Stückzahl 10 Stück 10 Stück 10 Stück 10 Stück 25 Stück 10 Stück
18 4 bis 16 2 bis 8 20 4 bis 10 14
geeignet für Rotaugen, Rotfedern, kleine Brassen Weißfische aller Größen, Forellen, Karauschen Barben, Brassen, Döbel, Karpfen Rotaugen, Rotfedern, kleine Brassen, Alande Größere Weißfische, Forellen, Döbel Alande, Brassen, Güstern, Schleien
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Was ist besser Öhr oder Platte?

Plättchenhaken

Plättchenhaken (Bild: Dr.Pixel/Shutterstock.com)

Feine Haken werden in der Regel mit einer Platte ausgestattet. Das Besondere bei Plättchenhaken ist, dass die Schnur nicht durch ein Öhr gezogen, sondern unterhalb einer Verdickung geknotet wird. Der Grund für diese Praxis liegt darin, dass ab einer bestimmten Hakenstärke das Bilden eines Hakenöhrs zu Materialschwächen führt und der Haken brechen könnte. Der passende Knoten für diese haken ist der sogenannte Plättchenhaken-Knoten.

Bei größeren Haken ist die Befestigung der Angelschnur am Hakenöhr beliebter. Das Öhr ist so groß, das die Schnur ein bis zweimal durchgeführt werden kann und mit einem Knoten abgeschlossen wird. Beliebte Knoten sind der Palomar-Knoten oder Clinch-Knoten.




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