Vertikalruten: Kauftipps, Test & Vergleich 2020

Was macht eine gute Vertikalrute aus und auf welche Parameter soll man beim Kauf besonders achten? Um diese und andere Fragen geht es in unserem Ratgeber.

Vertikalruten Empfehlungen und Kaufkriterien

Vertikalrute

Vertikalrute

In folgender Tabelle finden Sie einen Vergleich von sechs hochwertigen Vertikalruten, die sich im Markt behauptet haben können. Bei unserer Recherche nach den besten Produkten sammeln wir Bewertungen und Rezensionen aus verschiedenen Quellen wie z.B. Fachmagazinen, Foren und Online-Shops zusammen und werten diese anschließend nach unserem eigens entwickelten Ratingsystem aus. Mehr Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie hier.

Abbildung*WFT Penzill Black SpearWestin W3 TwitchingBerkley E-MotionDaiwa Ballistic-XJackson Jerkbait ProfiDaiwa Prorex XRBalzer Shirasu Jerk
ModellWFT Penzill Black SpearWestin W3 TwitchingBerkley E-MotionDaiwa Ballistic-XJackson Jerkbait ProfiDaiwa Prorex XRBalzer Shirasu Jerk
Rutenlänge1,90 m2,10 m2,00 m1,80 m1,95 m1,95 m1,95 m
Wurfgewicht12 - 48 g15 - 50 g10 - 30 g7 - 28 g35 - 100 g40 - 120 g40 - 110 g
Transportlänge98 cm110 cm102 cm95 cm103 cm105 cm144 cm
Rutengewicht115 g 151 g 120 g 105 g 285 g 135 g 142 g
Rutenaktionschnellschnellschnellschnellschnellschnellschnell
Anzahl Teile2222222
Eigenschaften/ Ausstattung
  • gute Bootsrute
  • SIC-Ringe mit Ovalrahmen
  • EVA-Schaumstoffgriff
  • optimal für Wobbler und Twitchbaits
  • LN-Frame Beringung
  • Blank aus TORAY Kohlefaser
  • 24-Tonnen-Carbon
  • Anti-Twist SIC-Führungen
  • robuster EVA-Griff mit Kork
  • konzipiert für Mini-Wobbler, Blinker & Co.
  • V-Joint Steckverbindung
  • hochwertiger EVA-Griff
  • Profi-Jerkbaitrute
  • ausgelegt für Spinn- / Stationärrollen
  • sehr schnell und präzise
  • gute Wurfeigenschaften
  • leichter und schneller Blank
  • handlich und ausbalanciert
  • zielgenaue Würfe, Ringanzahl: 9
  • gutes Einsteiger-Modell
  • optimal fürs Hechtangeln
  • für Stationärrollen geeignet
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Erhältlich bei*

Die optimale Länge einer Vertikalrute

Da beim Vertikalangeln die Köder nicht ausgeworfen sondern direkt unter dem Boot bzw. unter der Brücke auf den Grund platziert werden, dürfen die Ruten für das Vertikalangeln nicht zu lang sein. Abhängig von der Art des Zielfisches kann es zwar nochmals Unterschiede geben, in der Regel sollten diese Ruten aber eine Länge von 1,80 bis 2,10 m aufweisen.

Die kurzen Ruten bieten darüber hinaus den Vorteil, dass sich der Köder an der gewünschten Stelle exakt platzieren lässt. Zudem werden beim Vertikalangeln immer wieder die gleichen Bewegungen wiederholt, sodass eine kompakte und leichte Rute die Muskeln und Gelenke entlastet und somit das Angelvergnügen und auch die Fangchancen steigert.

Welche Rutenaktion soll eine Vertikalrute haben?

Vertikalangeln

Vertikalangeln

Damit während des Vertikalangelns die volle Köderkontrolle gewährleistet bleibt, muss die Rute über eine sehr schnelle Aktion verfügen. Das bedeutet in der Praxis, dass die unteren zwei Drittel der Angel recht steif ausgeführt sind, während die Rutenspitze flexibel und beweglich bleibt. Somit können Sie z.B. bei der sehr verbreiteten Vertikalangeln-Methode – dem  Jiggen – den Köder optimal kontrollieren und jeden Biss sofort erspüren. Dank der schnellen Rutenaktion kann der Haken zudem sicher und fest im Fischmaul platziert werden, was den anschließenden Drill selbst bei schweren und starken Raubfischen sicherer macht.

Warum Baitcaster die besten Vertikalruten abgeben?

Die Baitcaster eignen sich aufgrund ihrer Bauform besonders gut fürs Vertikalangeln: Während eine Hand kurbelt, hält die andere die Multirolle samt Rute fest, sodass der gesamte Angelvorgang sehr kontrolliert vonstatten geht. Da auch die Schnur bei einer Baitcast-Rute eine direktere Verbindung (als es bei Stationärrollen der Fall ist) zwischen Köder und Spule darstellt, kann der Köderkontakt besonders einfach aufrechterhalten werden.

Zugleich profitieren Sie vom Baitcaster besonders stark beim Vertikalangeln in unterschiedlichen Tiefen: Mit einem einzigen Tastendruck an der verbauten Multirolle wird der Köder schnell und praktisch auf die richtige Tiefe abgelassen oder angehoben. Die Baitcastrute samt Rolle erlaubt Ihnen zudem mit einem Zug den Haken fest und sicher ins Maulgewebe des Fisches zu setzen, sodass die Fehlbiss-Quote in der Regel etwas niedriger ausfällt als bei konventionellen Ruten mit Stationärollen.

Das Wurfgewicht je nach Zielfisch

Hecht

Hecht

Die Wahl des richtigen Wurfgewichts bei einer Vertikalrute hängt neben dem Köder in erster Linie vom Zielfisch ab. Doch auch das Gewässer und die Tiefe spielen bei der Bestimmung des Wurfgewichts eine wichtige Rolle. Hier genaue Angaben zu machen ist schwierig. Beim Zander beispielsweise wären die Richtwerte fürs Wurfgewicht zwischen 30 – 50 g. Die Vertikalrute für Hecht sollte das Wurfgewicht zwischen 40 und 80 g aufweisen. Beim Barsch reichen wiederum 10 bis 30 Gramm aus.





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