Fluorocarbon Vorfach binden

Wer Rapfen oder Barsche fangen will, kommt an einem Fluorocarbon-Vorfach nicht vorbei. Ganz wichtig ist dabei, für dessen richtige Anbindung an die Hauptschnur zu sorgen.

Bester Knoten fürs Vorfach

Als Raubfischangler braucht man vor allem fürs Angeln auf Rapfen und Barsche ein durchsichtiges Vorfach, das optimalerweise aus Fluorocarbon besteht. Wer allerdings das Fluorocarbon-Vorfach direkt an die Hauptschnur binden möchte, kommt an einem speziellen Knoten, der zwei Schnüre unterschiedlicher Durchmesser fest zusammen halten muss, nicht vorbei.

Der berste Knoten, der zwei unterschiedlich dicke Schnüre fest und bündig miteinander verbindet, ist der sogenannte Albright-Knoten. Dieser Knoten ist nicht nur relativ einfach zu binden sondern weist auch noch 90% Schnurfestigkeit auf, was verglichen mit anderen Angelknoten ein sehr guter Wert ist. Darüber hinaus hat Albright-Knoten eine flache Form, sodass er auch mal durch die Rutenringe hindurchrutschen kann.

Alternativ mit No-Knot verbinden

Auch wenn Allbright-Knoten eine relativ hohe Festigkeit besitzt, bleibt immer noch das Restrisiko, dass das Fluorocarbon durchrutscht oder die Hauptschnur an dem Knoten reißt. Außerdem ist es manchmal eine ziemliche Frickelarbeit, die beiden Schnüre am Wasser zusammen zu binden, wenn dafür weder die Geduld noch die richtige Kondition vorhanden sind.

Fluorocarbon mit Palomar-Knoten

Fluorocarbon mit Palomar-Knoten

Deshalb kann man beim Anbinden vom Fluorocarbon alternativ einen No Knot Verbinder benutzen, an den das Vorfach mithilfe Palomar-Knoten gebunden wird. Zum Einen ist Palomar-Knoten sehr einfach zu binden und zum Anderen hält er mit seinen 98 % Schnurfestigkeit noch mehr aus als Albright-Knoten (90%). Wenn man allerdings sehr feine Schnur und sehr leichte Köder beim Angeln benutzt, würde sich No-Knot Anbindung nicht empfehlen, weil jeder No-Knot ein Zusatzgewicht bedeutet, wodurch das Spiel des Köders negativ beeinflusst werden kann.

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