Wurfnetz: Kauftipps, Test & Vergleich 2020

Worauf Sie beim Kauf eines Wurfnetzes achten müssen, wird in diesem Artikel ausführlich erklärt. Wir stellen sechs Netze vor, damit Ihnen die Qual der Wahl ein wenig erleichtert wird.

Empfehlungen und Kaufkriterien

Wurfnetz

Wurfnetz

Weiter unten erläutern wir die wichtigsten Qualitätskriterien, worauf Sie beim Kauf eines Wurfnetzes besonders achten müssen. In folgender Tabelle finden Sie einen Vergleich von sechs sehr guten Netzen, die der Markt aktuell anbietet. Bei unserer Recherche nach den besten Produkten sammeln wir Bewertungen und Rezensionen aus verschiedenen Quellen wie z.B. Fachmagazinen und Online-Shops zusammen und werten diese anschließend nach unserem eigens entwickelten Ratingsystem aus. Mehr Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie hier.

Abbildung*
Preis-Leistungs-Tipp
Aynefy Wurfnetz
Zaoyun Fischernetz
Cenphua Wurfnetz
Cebbra Wurfnetz
Zaoyun Wurfnetz
ArtikelAynefy WurfnetzZaoyun FischernetzCenphua WurfnetzCebbra WurfnetzZaoyun Wurfnetz
Eigenschaften/ Ausstattung
  • Durchmesser: 2,4 m, 3,6 m, 4,8 m
  • Farbe: Weiß
  • Durchmesser: 2,4 / 4,2 m
  • Seillänge: 3.0 / 7.2 m
  • Durchmesser: von 3 bis 3,6 m
  • Material: Nylon
  • Durchmesser: 1,8 m
  • Maschenweite: 9 mm
  • sehr hochwertig
  • Durchmesser: 2,4m / 4,2 m
  • Seilstärke: 0,28 mm
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Erhältlich bei*

1. Funktionsweise eines Wurfnetzes

Beim Fischen wird das Wurfnetz so geworfen, dass es sich im Flug auf seine gesamte Fläche öffnet. Das geht sowohl vom Ufer als auch von einem Boot aus. Beim Auftreffen der Netzfläche auf dem Wasser ziehen es die Senkgewichte am Rand nach unten. Weil der Rand folglich schneller sinkt als die Fläche, bildet sich ein Hohlraum, der einem geöffneten Fallschirm ähnelt. In diesem Hohlraum fangen sich die Fische.

Trifft der Rand des Netzes auf dem Boden auf, können die Fische nicht mehr entweichen. Während des gesamten Vorgangs behält der Werfer die Wurfschnüre in der Hand. Mit Hilfe dieser Schnüre wird Öffnung des Wurfnetzes beim Auftreffen zusammengezogen. Danach werden Netz und Fische eingeholt.

Wolfgangs
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2. Konstruktion eines Wurfnetzes

Ein Wurfnetz ist meist rund, manchmal aber auch quadratisch. Die Form muss so gewählt sein, dass die Gewichte am Rand des Netzes möglichst gleichmäßig nach unten sinken. Um den Rand herum läuft die Schnur, deren Ende der Werfer in der Hand behalten muss. Damit holt er sein Wurfnetz wieder ein.

Die Wurfnetze werden im Handel mit verschieden großen Maschen angeboten. Vor dem Kauf muss man sich deshalb überlegen, welche Art von Fischen man damit fangen möchte. Mit großen Maschen lassen sich keine kleinen Fische oder Schalentiere fangen. Am weitesten verbreitet sind Netze mit etwa zehn Millimeter Maschenabstand. Mit diesen Netzen können Sie die meisten unserer einheimischer Fischarten fangen.

3. Auf das Material kommt es an

Unter Wasser

Unter Wasser

Als Material empfehlen sich Poly- oder Monofilament. Als Polyfilament bezeichnet man geflochtene Fäden, während ein Monofilament ein Garn ist, das lediglich aus einem Faden gefertigt ist. Monofilament ist leichter. Poly- und Monofilament-Netze bestehen aus Nylon. Dieses Material ist langlebig und reißfest. Die Senkgewichte sollten etwa 900 bis 1.000 Gramm wiegen. Aus Gründen des Umweltschutzes sollten sie bleifrei sein. Bleifreie Senkgewichte halten darüber hinaus wesentlich länger.

4. Einsatz des Wurfnetzes in Deutschland und im Ausland

In der Bundesrepublik ist das Fischen mit einem Wurfnetz in weiten Teilen verboten. An öffentlichen Gewässern darf mit dieser Methode nicht gefischt werden. Dafür gibt es jedoch Ausnahmen an kleineren Privatgewässern. Hier bestimmt der Besitzer, in welche Form geangelt oder gefischt werden darf. Deshalb ist es nach Rücksprache unter Umständen möglich, an einem Privatgewässer in Deutschland mit dem Wurfnetz Fische zu fangen.

Die Fischerei mit einem Wurfnetz ist in vielen anderen Ländern der Welt nicht nur erlaubt, sondern sogar Landessitte. Wer die Methode ausprobieren möchte, kann das im Urlaub versuchen. Tradition ist das Fischen mit dem Wurfnetz zum Beispiel in Südostasien. Fischer in Ländern wie Thailand, Laos oder Kambodscha werfen Netze auf dem Mekong aus. In Vietnam wird im Mekong-Delta mit Wurfnetzen gefischt. Auch in Afrika kommen Wurfnetze in der Fischerei zum Einsatz. Kegelförmige Netze benutzen die Menschen in Westafrika, Sierra Leone und Guinea. Übrigens wurde auch in Europa eins mit Wurfnetzen gefischt. Im Mittelalter war das auf dem Balkan eine gängige Methode.

5. Wurfnetz-Pistole

Eine andere Form, ein Wurfnetz zu benutzen, ist eine Wurfnetz-Pistole. Mit dieser Vorrichtung werden jedoch keine Fische gefangen. Die Vorrichtung wird von Tierpflegern oder Tierärzten eingesetzt, um wilde oder entlaufene Tiere schonend zu fangen. Zum Einsatz kommt eine Wurfnetz-Pistole etwa bei der Tierrettung von Vögeln, Katzen oder Hunden aber auch bei Wild wie Rehe oder bei Wildscheine.

Eine Wurfnetz-Pistole ist ein trichterförmiges Rohr. Darauf wird der Netzaufsatz befestigt. In diesem Aufsatz befindet sich das zusammengefaltete Netz. Der Abschuss der Vorrichtung erfolgt mit Druckluft. Handelsübliche Geräte werden mit Druckluft-Kartuschen ausgeliefert. Den gleichen Zweck erfüllen übrigens auch CO2-Kartuschen, wie sie etwa für Zapfanlagen benutzt werden. Auch mit einer kräftigen Fahrradpumpe lässt sich die Vorrichtung auslösen. Das Netz fliegt nach dem Abschuss aus der Vorrichtung heraus. Die Reichweite einer solchen Wurfnetz-Pistole beträgt in etwa 20 Meter. Um die Wurfnetz-Pistole erfolgreich einsetzen zu können, muss man also auf eine gewisse Nähe an das Tier heran. Übrigens lässt sich das Wurfnetz wiederverwenden. Es wird zusammengefaltet zurück in den Netzaufsatz geschoben.




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