Rod Pods: Kauftipps Test & Vergleich

Damit Sie beim Gebrauch Ihres Rod Pods lange Freude am Gerät haben und erfolgreich damit fischen, sollten Sie vor seiner Anschaffung einige Dinge beachtet. Worauf es dabei genau ankommt, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Einsatz von Rod Pods

Angeln mit Rod Pods

Angeln mit Rod Pods

Rod Pods sind speziell konstruierte Rutenhalter, die nicht im Boden verankert werden müssen. Das typische Rod-Pod-Gestell besteht aus drei oder vier Standbeinen, die verstellbar sind. Vor dem Kauf sollte auch die Frage beantwortet werden, mit wie vielen Ruten geangelt werden darf und soll. Je nach Ausführung können die Rod Pods zwei, drei oder vier Ruten halten. Das Fischen mit weniger Angeln ist also immer möglich, mehr Platz kann jedoch nicht geschaffen werden. Im Zweifelsfall sind daher Geräte mit drei oder vier Halterungen sinnvoll.

Rod Pods werden vor allem für das Angeln auf Großfische verwendet. Beliebt sind sie daher insbesondere bei Karpfenanglern, aber auch beim Nachstellen von Hechten und Welsen können sie zum Einsatz kommen. Wichtig ist dabei, dass die Rod Pods stabil genug sind und den kampfstarken Fischen ausreichend Widerstand bieten – und das in jeder Einstellung. Auch beim Einsatz an steinigen Ufern oder in stark strömenden Gewässern ist es unverzichtbar, dass die Ruten möglichst steil aufgestellt werden. So wird der Druck der Strömung auf die Schnur minimiert. Mit den Rod Pods lässt sich das gut bewerkstelligen.

Verarbeitung und sicherer Stand

Mit das wichtigste Kriterium beim Kauf eines Rod Pods ist der sichere Stand. Die Geräte werden beim Angeln nicht im Boden verankert. Das ist ein Vorteil, da dies an einigen Gewässern verboten ist. Zudem bieten Beton und Stein keine Möglichkeiten, einfache Steckhalterungen zu befestigen. Die gesamte Standsicherheit muss deshalb von den Beinen aufgebracht werden. Beim Rod Pod ist grundsätzlich zwischen Modellen mit drei und vier Standbeinen zu unterscheiden.

Die dreibeinigen Geräte verbrauchen weniger Platz, sind dafür aber nicht so standsicher wie die Modelle mit vier Beinen. Damit der gesamte Aufbau auch stabil ist, sollte das Gerät aus Metall gefertigt sein. Aluminium ist hier die beste Wahl. Das Material ist robust und gleichzeitig leicht, sodass es problemlos getragen werden kann. Ebenfalls wichtig ist, dass alle Komponenten rostfrei sind. Schließlich soll das Rod Pod auch bei Regen und feuchter Witterung eingesetzt werden können.

Sechs Rod-Pods im Vergleich

Beim Kauf eines Rod Pod’s sollten Sie es vermeiden, zum preisgünstigsten Modell zu greifen. Denn ein unstabiles und klappriges Gerät macht nicht nur keinen Spaß beim Angeln sondern kippt auch in dem unpassendsten Moment um, sodass Sie sowohl den Fisch als auch die Rute verlieren können. In folgender Tabelle finden Sie einen Vergleich von sechs besten Rod Pods, die der Markt aktuell anbietet.

Bei unserer Recherche nach den besten Produkten sammeln wir Bewertungen und Rezensionen aus verschiedenen Quellen wie z.B. Fachmagazinen und Online-Shops zusammen und werten diese anschließend nach unserem eigens entwickelten Raitings-System aus. Mehr Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie hier. Die von uns ausgesuchten Rod Pods kosten zwischen 60 und 110 Euro und repräsentieren somit das mittlere Preissegment, das vor allem für Hobby-Angler optimal geeignet ist. Die wichtigsten Eigenschaften der einzelnen Geräte finden Sie in folgender Tabelle, sodass Sie sich schnell das passende Modell aussuchen können.

Rod Pod Prologic Tri-Sky Pod Angel Berger Pod Quantum Radical Pod Behr Profi PodPreis-Leistung Tipp DAM Gunsmoke Fox Ranger Pod
Ruten Anzahl 3 2 4 4 3 3
Anzahl Beine 4 4 4 4 3 4
Bein-Verstellung 100-180cm (30-50cm) 43-70 cm ca. 40-64 cm max. 69 cm ca. 52-75 cm je 2 Beine in 40cm, 45cm & 120cm
Material  Aluminium Aluminium Aluminium Aluminium Aluminium Aluminium
max. Länge 128 cm 135 cm 130 cm 125 cm 116 cm 120 cm
Gewicht ca. 3,8 kg 2 kg 1,85 kg 3,15 kg 2,4 kg ca. 5 kg
Kundenwertung

Montage und Verstell-Möglichkeiten

Für den Aufbau am Gewässer ist es vorteilhaft, wenn ein Rod-Pod schnell und einfach montiert werden kann. Das schont die Nerven, gleichzeitig werden die Fische nicht durch Lärm vertrieben, der bei komplizierten Installationen zwangsläufig entsteht. Zu bedenken ist auch, dass eventuell der Angelplatz gewechselt werden muss, auch dann ist eine schnelle und einfache Montage von Vorteil.

Der Aufbau eines Rod-Pods sollte auf jedem Untergrund gelingen. Hochwertige Modelle verfügen dazu über viele Verstellmöglichkeiten. Entsprechend flexibel können die Rod Pods dann auf unterschiedlichen Untergründen errichtet werden. Zu den Verstellmöglichkeiten gehören höhenverstellbare Beine, teleskopierbare Mittelstangen sowie selbstverständlich die dreh- und ausfahrbaren Rutenhalterungen.

Im nächsten Artikel finden Sie einen Ratgeber zum Kauf von Bissanzeigern.

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