Kopfruten: Kauftipps, Test & Vergleich 2021

Worauf Sie beim Kauf einer Kopfrute achten müssen, wird in diesem Artikel ausführlich erklärt. Wir stellen sechs Ruten vor, damit Ihnen die Qual der Wahl ein wenig erleichtert wird.

Die besten Kopfruten im Vergleich

Auf dem Markt wimmelt es nur so von Kopfruten in allen Preisklassen. Aus diesem Grund muss der Angler ganz genau wissen, welche Kriterien eine gute Kopfrute erfüllen muss, um keine Mogelpackung zu kaufen. In folgender Tabelle finden Sie einen Vergleich von sechs sehr guten Kopfruten, die der Markt aktuell anbietet.

Abbildung*
Cormoran Eurocor 5
Preis-Leistungs-Tipp
Browning Cosmos CF
DAM Composite
Mitchell Impact RT
Van Den Eynde
Browning Margin Mauler
ModellCormoran Eurocor 5Browning Cosmos CFDAM CompositeMitchell Impact RTVan Den EyndeBrowning Margin Mauler
Rutenlänge5 m5 m8 m6 m5 m5 m
Transportlänge114 cmca. 110 cm115 cmca. 111 cm135 cm134 cm
Rutengewicht360 g 390 g 550 g 346 g 195 g 395 g
Anzahl Teile5 (Teleskop)5 (Teleskop)12 (Teleskop)6 (Teleskop)5 (Teleskop)4 (Steckrute)
Eigenschaften/ Ausstattung
  • etwas schwer, Rutenhalterung notwendig
  • sonst gutes Qualität/Preisverhältnis
  • schlichte Stipprute, leicht im Gebrauch
  • hohle Spitze (einfaches Einziehen des Gummizuges)
  • Mischung aus Glasfaser und Carbon
  • starke und zugleich leichte Kopfrute
  • für Profis geeignet
  • Allround-Stipp(Kopfrute)
  • Blankmaterial: 24Ton
  • für Matchangler optimal geeignet
  • schlank und leicht
  • steif und dynamisch
  • optimal für Weißfische und Forellen
  • optimal für den Uferbereich
  • großer Durchmesser beim Spitzenabschnitt
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Erhältlich bei*

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Was unterscheidet Kopfrute von einer Stipprute?

Am See

Am See

Vom Prinzip her handelt es sich bei Kopfruten und Stippruten um zwei verschiedene Bezeichnungen für ein- und dieselbe Art einer Angelrute. Der einzige Unterschied zwischen den beiden besteht darin, dass Kopfruten unberingt sind. Darüber hinaus ist eine Kopfrute die längste Angelrute im Angelladen, zumindest die mit Steckverbindungen. Ihre Länge kann bis zu 16 Meter ausmachen. Erreicht werden diese stattlichen Ausmaße durch die zahlreichen Steckteile der Rute.

Ist Kopfrute in Teleskop-Ausführung eine gute Wahl?

Kopfruten gibt es nicht nur als Steckruten sondern auch in Teleskop-Ausführung. Die Länge der teleskopierbaren Modelle, die sich besonders gut für das Stippen am Fluss eignen, reicht bis auf maximal zehn Meter. Wenn Sie sich für eine Teleskoprute entscheiden, sollten Sie auf Gewicht und Stabilität achten.

Gute Teleskopruten bestehen heute aus einem hochwertigen Carbon-Gemisch. Empfindlich sind diese Angelruten dennoch. Sie sollten nach jedem Gebrauch sorgfältig gereinigt und beim Transport gut gepolstert werden.

Warum Steck-Kopfruten beliebter sind?

Steckruten haben gegenüber Teleskopruten einige Vorteile: Sie sind stabiler als ihr Konterpart. Für die beachtliche Länge, die sie erreichen können, sind sie zugleich ausgesprochen steif und leicht. Dadurch sind Steckruten im Einsatz nicht kopflastig und können selbst von Hobbyanglern über eine längere Zeit hinweg ermüdungsfrei gehalten werden.

Worauf ist bei Steckverbindungen zu achten?

Achten Sie beim Zusammenstecken der Angel stets auf die richtige Reihenfolge der einzelnen Teile, ohne dass Sie die falschen Enden mit Nachdruck miteinander zu verbinden versuchen. Die Steckverbindungen sollten stets sauber gehalten werden. Sand erschwert das Zusammenstecken und macht die einzelnen Verbindungsstellen auf lange Sicht locker und die ganze Rute sogar unbrauchbar. Wollen Sie Ihrer Kopfrute etwas Gutes tun, dann fetten Sie die Verbindungsteile regelmäßig ein.

Wie lang soll eine Kopfrute sein?

An der Elbe

An der Elbe

Bevor Se sich für eine bestimmte Kopfrute entscheiden, sollten Sie über deren Länge nachdenken. Für den Erfolg beim Angeln spielt das eine herausragende Rolle. Wählen Sie eine Kopfrute, die auf keinen Fall kürzer ist als fünf Meter. Für das Fischen an kleinen Kanälen ist das ein ausreichendes Maß. Für das Angeln an kleineren Flüssen und Seen sollten Sie auf eine Kopfrute setzen, die noch um einiges länger ist. Hier darf die Angelrute gern bis zu sieben Meter lang sein. Sind Sie als Angler allein am Wasser, sollte die Kopfrute nicht länger als neun Meter sein. Dann können Sie diese in jeder Situation noch gut beherrschen.

Richtige Rutenlänge hängt vom Einsatzgebiet ab

An größeren Flüssen benötigen Sie bis zu elf Metern lange Kopfruten. Bis zu 13 Meter sollte eine Kopfrute sein, mit der Sie als Angler an einem gezielten Abfischen eines Gewässers teilnehmen – dem sogenannten Hegefischen. Weiterhin angeln Sie mit der Kopfrute stets mit einer verkürzten Schnur. Wie lang diese ist, hängt maßgeblich von der Wassertiefe ab. Als Faustregel gilt: Die Schnur sollte zwischen einem halben und einem Meter länger sein als die Wassertiefe. In der Regel kommen Sie mit einer drei bis fünf Meter langen Angelschnur gut hin. Ist das Wasser sehr flach, reicht auch manchmal bereits ein Meter Schnur aus.

Welche Rolle spielt der Gummizug beim Angeln mit Kopfrute?

Eine Kopfrute kommt ohne Rolle aus. Damit hat man beim Anlanden großer und starker Fische keine Schnurreserven, um den Kämpfer durch das Nachgeben der Schnur müde zu machen. Aus diesem Grund wird in der Spitze der Rute ein Gummizug eingesetzt. An diesem Gummizug wird die Schnur mit Hilfe eines Konnektors eingehängt. Der Gummi federt die starken Ausschläge kapitaler Fänge ab. Das wahrt auch die Chance, große Fische selbst bei recht dünnen Haupt- und Vorfachschnüren sicher landen zu können.

Welche Stärke soll man beim Gummizug wählen?

Welche Stärke Sie beim Gummizug wählen, hängt von der Stärke der Angelschnur ab und davon, wie kräftig Ihr Zielfisch sein soll. Erwarten Sie große und kräftige Fische, sollte der Gummizug durch die ersten beiden Rutenteile laufen: die Spitze und das nächste Teil. Für die größte mögliche Dehnung kann der Gummizug sogar bis zum vierten Teil des Sets montiert sein. Erwarten Sie weniger kapitale Fänge, wählen Sie eine Variante mit kurzem Gummizug. In dem Fall reicht der Gummi nur im ersten Teil der Rute, dem Spitzenteil, aus. Ebenfalls von Art und Größe des Zielfisches hängt der Durchmesser des Gummis ab.

Für kleinere Exemplare genügen Gummizüge bis zu einem Millimeter Stärke. Größere Fische, wie etwa Brassen, verlangen Gummizüge mit etwa einem bis 1,4 Millimeter Durchmesser. Gehen Sie auf Barben oder Karpfen, darf der Gummizug noch stärker sein. Beachten Sie, dass nicht alle Gummis dieselbe Dehnung haben, selbst wenn sie optisch gleich sind. Das liegt am Herstellungsverfahren der meist aus Latex bestehenden Gummis. Prüfen Sie deshalb die Gummis und entscheiden Sie sich für das am besten auf Ihre Ansprüche passende Modell.





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