Angeln mit Tubes

Nur beim Jerken und Jiggen erkennt man, dass diese Köder hervorragende Krebsimitate sind, obwohl sie auf den ersten Blick gar nicht so aussehen.

Eine Klasse für sich

Wie so oft kommen die Tubes ursprünglich aus den USA, wo sie fürs Angeln auf Schwarzbarsche entwickelt wurden. Daher produzieren gerade amerikanische Hersteller eine unglaubliche Vielfalt an verschiedenen Farb- und Größenkombinationen von Tubes.

Tube-Köder in Schwarz

Tube-Köder in Schwarz

Tubes zeichnen sich vor allem durch ihre krebsähnlichen Bewegungen aus. Im freien Fall beim Jiggen purzeln sie  nicht wie die meisten Gummifische* senkrecht zum Boden, sondern gleiten durch das Wasser, um beim Aufschlag auf den Grund ihre Fransen zu entfalten und das Sediment aufzuwirbeln. Aufgrund ihrer symmetrischen Bauweise und der am Jigkopf seitlich stehenden Anhängeöse ist ihre Bewegung beim Jiggen aprupt und unberechenbar. Man kann nie wissen, in welche Richtung ein Tube beim Jiggen ausbrechen wird. Genauso bewegt sich durchs Wasser auch ein echter Krebs, der in Panik geraten ist.

Einsatzmöglichkeiten

Da es Tubes in verschiedensten Größen gibt, lassen sie sich universell einsetzen. Die kleineren Modelle von 2 bis 6 cm sind hervorragende DropShot-Köder. Dabei reizen und locken sie die Räuber nicht nur durch ihre Bewegungen, sondern auch durch die aus dem Hohlraum ihres Körpers langsam entweichende Luft. Etliche andere Rig-Methoden, ob Texas-, Carolina- oder Wacky-Rig sind beim Einsatz kleinerer Tubes ebenso sehr erfolgreich.

Tube Gummikörper

Tube Gummikörper

Die ganz großen Modelle, die sogenannten Monster-Tubes in 20-30 cm Größe, lassen sich darüber hinaus beim Schleppen erfolgreich einsetzen. Obwohl der Gebrauch von Monster-Tubes hierzulande selten ist, werden sie in den USA hingegen sehr oft eingesetzt.

Führungstechnik beim Tube-Angeln

Neben den ganz großen und kleinen Modellen gibt es natürlich auch mittelgroße Tubes. Das sind Klassiker, die bei uns langsam aber beständig steigende Popularität aufweisen. Ein klassischer Tube ist also 7 -11 cm lang, trägt einen Bleikopf in sich und lässt sich am besten Jiggen.

Angeln mit Tube

Angeln mit Tube

Der richtige Jigkopf für einen Tube hat eine Kegelform und wird beim Einbau einfach durch den hohlen Gummikörper eingeschoben. Anschließend drückt man die Einhängeöse am Kopf des Tubes einfach raus. Dabei sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass der Gummikörper nicht ausschlitzt – am besten man sticht vorsorglich an der Stelle, wo die Öse raus muss, ein kleines Loch durch.

Was kann man mit Tubes fangen?

Kleinere Tubes sind ultimative Köder zum Barschangeln. Darüber hinaus werden mit kleinen Modellen gelegentlich Döbel und Alande gefangen. Tubes größeres Kalibers sind wahre Hecht- und Zander-Killer. Da diese Räuber den Geschmack der Krustentiere zu schätzen wissen, sind die Tubes gerade in Gewässern mit Krebsbeständen sehr effektive Köder, vorausgesetzt man beherrscht ihre Führung. Über die richtige Führung sowie andere wichtige Aspekte beim Angeln mit Tubes wird im nächsten Artikel ausführlich beschrieben. Falls Sie das Angeln mit Tubes ausprobieren wollen, hier können Sie: Tubes kaufen*

Bewertung: 5,00; Bewertungen: 7



Beitrag kommentieren