Makrelenangeln

Unser Artikel gibt Ihnen wertvolle erste Tipps, wie Sie Makrelen eigenständig und erfolgreich beangeln.

Die kleinen Thunfische

Makrelenangeln

Makrelenangeln

Schmackhaftes Fleisch, imposantes Aussehen und große Bissfreudigkeit – Makrelen sind gerade für Einsteiger des Meeresangelns beliebte Ziele. Die getigerten Raubfische können dabei sowohl vom Boot aus als auch beim Brandungsangeln gefangen werden. Dabei werden z.B. ausgewachsene Atlantische Makrelen zwischen 30 und 50 cm groß und haben eine Lebensdauer von etwa 15 Jahren. Neben Plankton ernähren sie sich von jungen Heringen, Dorschen und Sandaalen. Mit diesen Fischen teilen sich die Makrelen ihren Lebensraum, der sich auf kühlgemäßigte Gewässer beschränkt.

Makrelen sind die weiten verwandten der Thunfische und kommen im Nordostatlantik, amerikanischen Küstengebieten und europäischen Gewässern vor. Zu den letzteren zählt neben dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer auch die Nordsee. Das rötliche Fleisch der Makrele ist aufgrund seines Aromas besonders schmackhaft. Der Speisefisch wird häufig als Filet in Tomatensoße eingelegt und in Dosen zum Verkauf angeboten. Doch auch gegrillt oder geräuchert stellen Makrelen eine kulinarische Köstlichkeit dar.

Köder und Montage fürs Makrelenangeln

Um die getigerten Raubfische vom Boot aus an Land zu ziehen, empfehlen sich Köder, die den Speisegewohnheiten der Makrelen nahe kommen. Deshalb liegen Sie nicht falsch, wenn sie kleine Dorsche oder Jungheringe als Köderfische verwenden. Eine probate Alternative sind Paternosterfliegen, die ähnlich groß wie die Beutefische der Makrelen sind. Die Ködergröße soll je nach Jahreszeit variiert werden, da die Präferenzen der flinken Räuber sich stetig ändern. Besonders an trüben Tagen kann es von Erfolg gekrönt sein, auf optische Reize zu setzen und den Makrelen Kunstköder in Fluofarben (die sehr auffällig sind) anzubieten.

Der Paternoster bietet zumindest hierzulande ein probates Mittel fürs Makrelenangeln. Er besteht aus mehreren Haken und wird mittels eines Wirbels an der Hauptschnur befestigt. Durch Pilker- oder Blinkergewicht beschwert, können so gleich mehrere Fische anbeißen. Obwohl Makrelen wie ihre Beutefische meist in Nähe der Wasseroberfläche anzutreffen sind, kann auch ein tieferes Einsinken des Köders von Erfolg gekrönt sein. Da die räuberischen Fische in Schwärmen umherziehen, kann es ratsam sein, die Angel nicht direkt einzuholen. Mehrfachbisse sind bei Makrelen keine Seltenheit. In folgender Abbildung sehen Sie wie Paternoster für Makrelen funktioniert. Um mehr über diese Fangmethode zu erfahren, klicken Sie hier.

Makreleangeln wo und wann?

Makrelen

Makrelen (Bild: Rich Carey/Shutterstock.com)

Nicht nur an norwegischen, dänischen oder niederländischen Stränden lassen sich Makrelen sehr gut vom Ufer aus angeln. Auch an der deutschen Nordseeküste stellt diese Art des Fischens eine gute Alternative dar. Besonders lukrative Fanggebiete sind dabei die Inseln Helgoland, Sylt und Föhr. Da die Makrelen in kalten Monaten in tiefere Wasserschichten abtauchen, versprechen die Monate von Mai bis September den größten Erfolg.

In der warmen Jahreszeit ist vor allem das Ende des Tages besonders interessant fürs Makrelenangeln. Mit der aufkommenden Dämmerung sind die kleinen Raubfische zunehmend in Strandnähe anzutreffen. Eine Alternative zum Angeln mit Paternoster kann eine einfache Stipprute sein, die ein ursprünglicheres Angelerlebnis anbietet, wenn auch die Gesamtausbeute etwas geringer ausfällt.

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