Angeln auf Tarpon

Tarpone gehören zweifellos zu den beeindruckendsten Salzwasser-Raubfischen, die sogar mit einer Fliegenrute beangelt werden können. Hier erläutern wir die erfolgversprechendsten Fangtechniken.

Angelerlebnis von höchster Qualität

Tarpon

Tarpon (Bild: CitronCC BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0)

Der Lebensraum des atlantischen Tarpons erstreckt sich vom östlichen Atlantik über den westlichen Atlantik bis in die Karibik und den Golf von Mexiko. Insbesondere in den Gewässern um Florida Keys, um die karibische Insel Kuba und im Golf von Mexiko ist er weit verbreitet. Er bewohnt Buchten und Lagunen mit Mangrovenbewuchs und kommt im Salz-, Süß- und Brackwasser vor. Am liebsten hält sich der atlantische Tarpon in Wassertiefen von 0 bis 15 Metern auf. Gelegentlich dringt er auch in Tiefen bis zu 30 Meter vor.

Der beliebte Angelfisch erreicht kapitale Größen und ein stattliches Gewicht. Er lässt sich sowohl mit Spinnködern als auch durch das Fliegenfischen gleichermaßen effektiv überlisten. Generell gilt der Tarpon als ein ausdauernder und leidenschaftlicher Kämpfer. Selbst für erfahrene Angler ist der Fisch eine Herausforderung und bleibt im Drill häufig Sieger. Eine belastbare Angelausrüstung von hoher Qualität ist für das Fischen dieses wilden Kämpfers ein Muss. Dabei bleibt ein Kampf mit einem Tarpon für immer in Erinnerung!

Aussehen und Größe des Tarpons

Tarpon (Bild: Janos Rautonen/Shutterstock.com)

Tarpon

Der Tarpon hat große, silbrig glänzende Schuppen. Sein Bauch ist silbern und der Rücken blaugrau. Das Maul ist oberständig und die Schwanzflosse gegabelt. Er ernährt sich von kleinen Schwarmfischen wie Meeräschen oder Sardinen und Krabben. Der atlantische Tarpon erreicht eine Länge von bis zu 2,5 Metern, ein Gewicht von 80 kg und ein Alter von bis zu 55 Jahren. Diese Körpermaße und die Erfahrung machen den Fisch zu einem faszinierenden Objekt für jeden Angler.

Angeltechniken und Köder fürs Tarpon-Angeln

Die Hochsaison für das Angeln auf den atlantischen Tarpons ist der Mai. In den klaren Gewässern des West-Atlantiks wird der Raubfisch häufig auf Sicht geangelt. Das Fliegenfischen und das Spinnfischen sind beliebte Angeltechniken beim Nachstellen auf diese Spezies. Als Köder eignen sich Wobbler, Gummifische wie auch Köderfische und Krabben. Sie werden direkt vor dem Schwarm platziert und sinken dort ab. Die Bisse des Tarpons erfolgen heftig. Der Angler muss warten bis der Fisch den Köder eingesaugt hat und mit dem Kopf abgedreht ist, um ihn zu haken. Rund die Hälfte alle Tarpone gehen dem Angler dabei durch die Lappen. Beim Drillen schießt der Raubfisch in großen Sprüngen aus dem Wasser und reißt viele Meter Schnur von der Rolle.

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