Paddeljacken: Kauftipps, Test & Vergleich 2020

Eine gute Paddeljacke ist leicht, bequem geschnitten und schützt zuverlässig vor Spritzwasser. In diesem Ratgeber erfahren Sie, worauf Sie sonst beim Kauf einer Paddeljacke achten müssen.

Paddeljacken Empfehlungen und Kaufkriterien

Paddeln

Paddeln

Weiter unten auf dieser Seite erläutern wir die wichtigsten Qualitätskriterien, worauf es bei der Wahl einer Paddeljacke genau ankommt. Folgend werden sechs Jacken miteinander verglichen, die neben den praktischen Funktionen auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten. Bei unserer Recherche nach den besten Produkten sammeln wir Bewertungen und Rezensionen aus verschiedenen Quellen wie z.B. Fachmagazinen und Online-Shops zusammen und werten diese anschließend nach unserem eigens entwickelten Ratingsystem aus. Mehr Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie hier.

Abbildung*
Preis-Leistungs-Tipp
Hiko Pilgrim
Camaro Jacke
Palm Kajak Jacke
Hiko Paddeljacke Lars
Sandiline Paddeljacke
Azure Kanu
Marmot PreCip Jacke
ArtikelHiko PilgrimCamaro JackePalm Kajak JackeHiko Paddeljacke LarsSandiline PaddeljackeAzure KanuMarmot PreCip Jacke
Eigenschaften/ Ausstattung
  • atmungsaktiv
  • wind- und wasserdicht
  • leicht und robust
  • mit Neoprenmanschetten am Hals und Handgelenken
  • Kragen, Bund & Arm-Manschetten aus 2mm Neopren
  • Wassersäule: 3.000 mm
  • wasserdicht verschweißt
  • Allround-Wildwasserjacke
  • mit weichem Neoprenkragen
  • Latex-Abschlüsse an den Handgelenken
  • Oberstoff mit DWR
  • Außenschicht atmungsaktives und wasserdichtes PU-Material
  • Innenschicht aus wärmenden Polarfleece
  • einstellbare Neoprenmanschetten
  • Neoprenbündchen an Armen und Hals
  • mit dem verstellbare Bund
  • atmungsaktiv, mit sorgfältig verklebten Nähten
  • wasserfest
  • atmungsaktiv
  • verdeckte Nähte
  • wasserdichte Reißverschlusstasche
  • windschutz
  • 2,5-lagige Jacke
  • zwei RV-Fronttaschen
  • atmungsaktiv und winddicht
  • gute Bewegungsfreiheit
  • Klett-Ärmelbündchen
  • Saumkordelzug
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Erhältlich bei*

Wind- und wasserdicht muss sie sein

Eine gute Paddeljacke soll nicht nur vor Wind schützen, sondern auch vor Spritzwasser. Die Wasserdichtigkeit lässt sich an der Einheit Wassersäule ablesen. Die Europäische Norm für Regenschutzkleidung besagt, dass eine Wassersäule von mindestens 1300 Millimetern als wasserdicht bezeichnet werden kann. Für eine Paddeljacke wäre ein Wert zwischen 3.000 und 10.000 Millimetern ideal.

Gleichzeitig ist es aber auch wichtig, dass die Paddeljacke den Schweiß nach außen ableitet, da Sie ansonsten schon bei der geringsten körperlichen Anstrengung ins Schwitzen geraten. Achten Sie also darauf, dass die Jacke über eine atmungsaktive Außenschicht verfügt. Hochwertige Materialien mit speziellen Membranen sind sowohl wasserdicht als auch atmungsaktiv. Im nächsten Beitrag erfahren Sie, wie atmungsaktive Kleidung mit Membran-Technologie funktioniert.

Neopren für Wildwasser

Neopren-Paddeljacken halten den Oberkörper auf einer konstanten Temperatur, das heißt, Sie sind auch beim Kentern vor Kälte geschützt. Hier gilt: Je stärker beziehungsweise dicker das Neopren ist, desto besser der Schutzeffekt. Das Material empfiehlt sich vor allem für Wildwasser-Touren, bei denen Sie einer starken Gischt ausgesetzt sind.

Neopren-Jacken sind meist recht eng geschnitten, daher sollten Sie auf eine gute Passform achten, damit die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird. Bei vielen Paddeljacken bestehen lediglich die Bündchen und Manschetten an den Ärmeln und am Hals aus Neopren. Diese lassen sich teilweise individuell justieren und verhindern, dass Wasser ins Innere eindringt.

Optimaler Schnitt

Bergsee

Bergsee

Paddeljacken sind generell recht kurz geschnitten, damit sie sich beim Paddeln nicht auf der Spritzdecke des Kajaks stauchen. Möchten Sie die Jacke auch in der kalten Jahreszeit tragen, achten Sie auf einen bequemen und lockeren Schnitt. So haben Sie die Möglichkeit, bei besonders niedrigen Temperaturen zusätzlich einen warmen Fleece-Pullover oder eine Weste unter Ihrer Jacke zu tragen. Einige Jacken sind innen aber auch bereits mit Polar-Fleece ausgestattet. Eine Kapuze leistet bei Regen und gegen Spritzwasser wertvolle Dienste, allerdings sollte sie individuell verstellbar sein. Sitzt sie perfekt, verringert sie nämlich den Windwiderstand und garantiert Ihnen ein optimales Sichtfeld.

Paddeljacken mit Kurzarm

Paddeljacken mit Kurzarm schützen nur bedingt vor Wind und Nässe und sind daher hauptsächlich für die warme Jahreszeit geeignet. Meist werden sie aus eher leichteren Materialien hergestellt. Häufig kommen Kurzarm Paddeljacken bei sommerlichen Wettkämpfen zum Einsatz. Viele Wassersportler tragen sie aber auch gerne beim Training, sofern die Temperaturen dies zulassen. Schließlich ermöglicht die Schnittform eine nahezu grenzenlose Bewegungsfreiheit, denn die Arme bleiben frei. Die Abschlüsse am Hals und an den Ärmeln sind ausgesprochen dicht, zumal in diesen Bereichen – ähnlich wie bei den Langarm-Modellen – in den meisten Fällen Neopren eingesetzt wird.





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